Matchberichte Saison 2021/2022


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16. Runde UHC Pfannenstiel - Unihockey Limmattal (3-fach Kirchwies, Egg)
05.12.2021

 

Tabelle
1. Bülach
44
+61
2. Pfanni
41
+57
3. Limmattal
36
+45
4. Gators
34
+22
5. UHBN
29
+39
6. Vipers
25
-10
7. Herisau
20
+4
8. Glattal
16
-27
9. Flames
16
-25
10. Zürisee
11
-54
11. Laupen
10
-42
12. Frauenfeld
6
-66
UHBN, Flames 1 Spiel mehr

Der UHC Pfannenstiel kann auch im 16 Spiel in Folge Punkte einfahren. In einem abwechslungsreichen und von beiden Teams äusserst engagierten Spitzenkampf besiegt der UHC Pfannenstiel den Tabellendritten Unihockey Limmattal mit 5:4 nach Penaltyschiessen.

Gegenüber dem gestrigen Spiel konnte der UHC Pfannenstiel wieder auf drei komplette Linien zählen, da Lopez nach mehrmonatiger Absenz sein Comeback gab. Der Start ins Spiel verlief ganz nach dem Gusto des Heimteams bereits in der 4. Spielminute liess Scharfenberger einen Grossteil der 127 Zuschauer jubeln. Er schloss nach einem Pass von Hafner direkt aus dem hohen Slot ab und erwischte damit Gästehüter Dürler zum 1:0. Sekunden später hatte Bartenstein bei einer 2:0-Aktion die Zweitore-Führung auf dem Stock, doch Dürler wehrte hervorragend ab. Doch auch Limmattal kam zu Chancen, in der 5. Spielminute verfehlte Küng im Pfanni-Slot den Ball knapp. Im ersten Drittel hatte Pfanni aber definitiv viel mehr vom Spiel und auch viele Chancen. So scheiterten Kyburz und Luchsinger beide nur knapp. Besser machte es dann in der 8. Spielminute Captain Bartenstein, der eine 1:0-Situation erfolgreich zum 2:0 abschloss. Es ging im selben Stile weiter. Pfanni drückte und erarbeitete sich gute Chancen. Doch erst in der 18. Minute konnten die Einheimischen nach einer sehenswerten Kombination ein drittes Mal jubeln. Luchsinger traf mit einem Direktschuss aus spitzem Winkel zum 3:0, was zugleich dem Drittelsresultat entsprach. Trainer war mit dem ersten Drittel sehr zufrieden, spielte Pfanni doch äusserst souverän und liess nur wenig zu.
Dies sollte sich dann aber im zweiten Drittel ändern, welches definitiv den Gästen aus dem Limmattal gehörte. Zwar hatte Gallati in der 22. Minute eine gute Chance für Pfanni, doch kurze Zeit später hämmerte Bliggenstorfer den Ball an die Pfanni-Querlatte. Dies war definitiv die Initialzündung für das Gäste Spiel. In der 25. Minute gestand Pfanni durch einen unglücklichen Wechsel den Gästen etwas zu viel Platz zu und diesen nutzte Jungtalent Peraro zum Anschlusstreffer. Eine Minute später hatte der Limmattale-Neuzuzug Jordan den zweiten Treffer auf dem Stock, verzog aber knapp. Kaltblütiger zeigte sich in der 27. Minute Gäste-Captain Ladner, der einen Schuss von Küng sehenswert im Slot unhaltbar am stark spielenden Weber vorbeilenkte. Limmattal war nun definitiv zurück im Spiel. Zwar hatte Pfanni in der Folge durch Luchsinger und einen Penalty von Bartenstein die Möglichkeit die Führung wieder auszubauen, doch beide scheiterten an Dürler. Als nach 34:17 Suter und Luchsinger gleichzeitig auf die Strafbank wanderten, schien der Ausgleich in der Luft zu liegen. Doch Pfanni kämpfte und blockte leidenschaftlich und so konnte diese brenzlige Situation schadlos überstanden werden. In der Folge verhinderte Weber noch einige gute Chancen der Limmattaler und so hiess es nach 40 Spielminuten 3:2 zu Gunsten des Heimteams. Pfannenstiel musste in diesem Drittel teils ziemlich untendurch, aber das Heimteam kämpfte äusserst solidarisch.
Das letzte Drittel wurde dann wieder ausgeglichener. Für den ersten Glanzpunkt sorgte Scharfenberger im Powerplay mit einem sehenswerten Schuss und dem 4:2 nur 80 Sekunden nach Wiederbeginn. Limmattal reagierte aber postwendend. Peraro nutzte einen Zuteilungsfehler bei einer 2:2-Situation eiskalt aus und musste nach feiner Vorlage von Hasenböhler am weiten Pfosten nur noch einschieben. Zu Drittelsmitte hätte Pfannenstiel den Vorsprung wieder ausbauen können, doch Bartenstein scheiterte aus aussichtsreicher Position und Kellermüller traf nur den Pfosten. Fast im Gegenzug vereitelte Weber mit einem Big Save den Ausgleich gegen Massaro. Wenig später musste er dann aber doch den Ball aus dem Netz holen. Jordan traf aus der Halbdistanz zum nicht unverdienten Ausgleich. In der 57. Minute hatte Zwirner noch den Siegestreffer auf dem Stock, doch die Querlatte verhinderte den Limmattaler Jubel. So musste die Verlängerung über Sieg und Niederlage entscheiden. Trotz einigen Chancen auf beiden Seiten, wollte keinem der beiden Teams ein Tor gelingen und so erlebte dieser Abend noch ein Penaltyschiessen. Während für Pfannenstiel Heierli, Scharfenberger und Scheuner ihre Versuche versenkten, konnten bei Limmattal nur Hasenböhler und A.Ladner den Ball im Gehäuse von Torhüter Weber unterbringen. So sicherte sich Pfanni den Sieg im Penaltyschiessen und konnte zwei weitere Punkte im Kampf um die Spitzenpositionen einfahren.
Trainer Werner sprach nach dem Spiel von einem erfolgreichen Wochenende «Wir mussten hart für die Punkte kämpfen, aber es wurde uns auch aufgezeigt, woran wir in Zukunft noch arbeiten müssen um weiter erfolgreich zu sein. Nun sind wir froh, dass wir nach dieser intensiven Zeit eine kurze Pause haben um uns etwas zu erholen.» Pfanni hat in den letzten 86 Tagen nicht weniger als 20 Spiele bestritten, ein wahres Mammutprogramm.
In zwei Wochen geht das Jahr dann mit einer Doppelrunde zu Ende. Am Samstag, 18.12.2021 wartet auswärts das Spiel gegen die Jona-Uznach Flames, ehe tags darauf die Red Lions Frauenfeld in Egg gastieren.

Telegramme:

UHC Pfannenstiel – Unihockey Limmattal 5:4 n.P. (3:0, 0:2, 1:2, 0:0)
1:0 Scharfenberger (Hafner) / 2:0 Bartenstein (Suter) / 3:0 Luchsinger (Suter) / 4:2 Scharfenberger (Nideröst)
Aufstellung: P.Weber; Studer (Ersatz); Heierli, Scharfenberger, Hafner, Nideröst, Forrer; Lopez, Gallati, Bartenstein, Suter, Luchsinger; R.Weber, Scheuner, Kellermüller, Kyburz, Carigiet.
Strafen: Luchsinger, Suter (je 2 min)

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15. Runde UHC Pfannenstiel - UHC Herisau (3-fach Kirchwies, Egg)
04.12.2021

 

Tabelle
1. Bülach
41
+57
2. Pfanni
39
+56
3. Limmattal
35
+46
4. Gators
31
+20
5. Vipers
25
-2
6. UHBN
26
+31
7. Herisau
17
+2
8. Glattal
16
-27
9. Flames
16
-23
10. Zürisee
11
-54
11. Laupen
10
-40
12. Frauenfeld
6
-66
UHBN, Flames 1 Spiel mehr

Im Rahmen des Sponsorenapéros traf der UHC Pfannenstiel auf den UHC Herisau. Wie die vergangenen 19 Duelle dieser beiden Teams, war auch das 20. Aufeinandertreffen intensiv, abwechslungsreich und an Spannung kaum zu überbieten. Letztendlich konnte der UHC Pfannenstiel dank dem Treffer von Scharfenberger in der Verlängerung mit 6:5 die Oberhand behalten.

Die Vorbereitung war für Pfannenstiel nicht gerade optimal, fielen doch zwischen Freitagabend und dem Spielbeginn noch insgesamt 4 Spieler aus, so dass die Zürcher Oberländer nur 14 Feldspieler aufs Matchblatt brachten. Nichts desto trotz startete das Heimteam extrem ballsicher in die Partie und liess den Appenzeller Gegner vorerst nicht ins Spiel kommen. Erst nach 251 Sekunden konnte Herisau erstmals die Ballkontrolle übernehmen. Sie zeigten dann aber eindrücklich, dass es nicht immer viel Ballbesitz braucht um Tore zu erzielen. In der 6. Spielminute sah Schilling im Slot den freistehenden Meier, der unbedrängt zur 1:0-Gästeführung einschiessen konnte. Eine kalte Dusche fürs Heimteam. Wenig später hatte Forrer Pech bei seinem Abschluss, den der stark aufspielende Herisau-Torhüter Jud an die Latte lenkte. Nur ein paar Sekunden später, sah Heierli einen Schuss mirakulös von Jud pariert und keine drei Minuten später scheiterte Heierli erneut aus aussichtsreicher Abschlussposition. In der 17. Spielminute durfte dann aber auch Pfanni verdientermassen endlich jubeln. Hafner sah seinen Schuss unhaltbar abgelenkt zum Ausgleich ins Herisauer Tor fliegen. Eine Zeigerumdrehung später hatte Bartenstein die Möglichkeit das Heimteam in Führung zu bringen, doch er scheiterte knapp. Auf der Gegenseite kam aber auch Herisau immer wieder zu gefährlichen Nadelstichen. Letztendlich endete das Drittel aber mit einem 1:1 Unentschieden. Pfannenstiel hatte zwar deutlich mehr Spielanteile und ein Schussverhältnis von 24:11, die Herisauer spielten aber sehr clever und defensiv sehr konsequent.
Der Start ins zweite Drittel verlief dann äusserst animiert. Zuerst hatten Hafner und Nideröst mehrere Grosschancen und dann scheiterte Herisau mit einer 1:0-Situation, dann traf Carigiet auf der Gegenseite wieder nur den Pfosten und zuletzt sah Scheuner noch seinen Abschluss aus dem Slot von Jud pariert. Trotz diesen vielen Chancen, war erneut Herisau kaltblütiger. In der 27. Minute brachte Conzett einen Ball von der linken Angriffsseite in den Slot und traf dort Scheuner, der den Ball unglücklich ins eigene Tor ablenkte. In der Folge brauchte Pfanni einige Minuten um diesen Schock zu verdauen. In der 34. Minute hatte Herisau nach einem Freistoss die Möglichkeit zu erhöhen, verpasste dies aber knapp. Ab der 35. Spielminute drückte Pfanni vehement auf den Ausgleich. Zuerst scheiterte Scharfenberger im Slot, aber wenig später war es Kellermüller, der eine wunderbare Kombination über Weber und Carigiet zum Ausgleich abschloss. Bis zur Pause hatten sowohl Herisau mit einem Pfostenschuss als auch Scharfenberger im Gästeslot noch weitere Grosschancen. Das Resultat blieb aber 2:2.
In der 44. Minute konnte dann Scheuner mit einem sehenswerten Drehschuss Pfanni erstmals an diesem Abend in Führung bringen. Die Freude währe aber nur kurz. Meier nutzte auf der Gegenseite einen Ballverlust in der Pfanni-Zone eiskalt zum Ausgleich aus. Das Spiel ging nun hin und her und so war es in der 51. Minute Nideröst, der einen Freistoss zur erneuten Pfanni-Führung im Herisauer Gehäuse unterbringen konnte. In der 57. Minute sah sich Herisau gezwungen sein Time-Out einzuziehen. Der Trainerstaff fand die richtigen Worte, denn nur 54 Sekunden später konnte Zwicker den Ausgleich erzielen. Wenig später konnte Herisau gar in Führung gehen, Mittelholzer wurde im Powerplay viel zu viel Platz zugestanden und dies nutzte er konsequent zur 5:4-Gästeführung aus. Nun lag Pfanni plötzlich im Hintertreffen. Ein Time-Out und Herausnahme des Torhüters waren die Konsequenz. Auch diese Massnahmen fruchteten. Suter konnte den Slot den Ball zum Ausgleich über die Linie drücken. Somit musste dieses Spiel in der Verlängerung entschieden werden. Dort ging es genau 21 Sekunden, dann fasste sich Scharfenberger nach einem gut getimten Querpass von Hafner ein Herz und traf mittels Direktabschluss in die weitere untere Torecke um vielumjubelten Siegestreffer.
Trotz der Tatsache, dass Pfanni an diesem Abend Chancen für zwei Spiele hatte, war der Sieg unglaublich wichtig. Dies sieht auch Verteidiger Weber so: «Trotz viel Ballbesitz und spielerischer Überlegenheit konnten wir unsere Chancen nicht wie gewünscht ausnutzen. Herisau machte seine Tore konsequenter und uns so das Leben ziemlich schwer. Schade, konnten wir das Spiel erst in der Verlängerung für uns entscheiden.» Trotz allem hat die Mannschaft vieles weggesteckt, Nehmerqualitäten bewiesen und vor allem leidenschaftlich gekämpft, und sich so letztendlich den Sieg doch verdient.

Bereits am Sonntag, 05.12.2021 geht es in der Kirchwies in Egg weiter mit dem Spitzenspiel gegen den Tabellendritten Unihockey Limmattal. Spielbeginn ist um 16:00 Uhr.

Telegramme:

UHC Pfannenstiel – UHC Herisau 6:5 n.V. (1:1, 1:1, 3:3, 1:0)
1:1 Hafner (Heierli) / 2:2 Kellermüller (Carigiet) / 3:2 Scheuner (Carigiet) / 4:3 Nideröst (Scharfenberger) / 5:5 Suter (Nideröst) / 6:5 Scharfenberger (Hafner)
Aufstellung: Studer; P.Weber (Ersatz); Heierli, Scharfenberger, Hafner, Nideröst, Forrer; Gallati, Bartenstein, Suter, Luchsinger; R.Weber, Scheuner, Kellermüller, Kyburz, Carigiet.
Strafen: Luchsinger (je 2 min)

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14. Runde Zürisee Unihockey - UHC Pfannenstiel (Turnhalle Farlifang, Zumikon)
28.11.2021

 

Tabelle
1. Bülach
38
+48
2. Pfanni
37
+55
3. Limmattal
32
+44
4. Gators
31
+27
5. Vipers
25
+3
6. UHBN
23
+24
7. Herisau
16
+3
8. Glattal
13
-32
9. Flames
13
-28
10. Zürisee
11
-49
11. Laupen
10
-38
12. Frauenfeld
6
-57
UHBN, Flames 1 Spiel mehr

Der UHC Pfannenstiel feiert im 14. Saisonspiel seinen 12 Sieg und lässt einem dezimierten Zürisee Unihockey auswärts beim 8:0 keine Chance.

Der UHC Pfannenstiel startete vor spärlicher Kulisse gut ins Spiel. Zwar verzeichneten die Hausherren in Person von Parli den ersten gefährlichen Abschluss nach 12 Sekunden, doch zuerst jubeln konnten dann die Gäste nach 97 Sekunden. Suter bediente Luchsinger, der aus vollem Lauf in die rechte obere Torecke traf. In der Folge hatte Pfanni zwar deutlich mehr Spielanteile, verpasste es allerdings sich wirklich gute Chancen herauszuspielen. Zürisee seinerseits konzentrierte seine Kräfte auf eine saubere Defensivarbeit und gelegentliche offensive Nadelstiche. Das nächste Mal jubeln durfte aber erneut Pfannenstiel. In der 16. Spielminute brachte Feldmann den Ball aus einer unübersichtlichen Situation in den Slot, wo Nideröst Torhüter Beck keine Abwehrchance liess und zum 2:0 einschiessen konnte. Kurz vor der Drittelspause konnte wiederum Nideröst auf 3:0 erhöhen, die sehenswerte Vorlage kam von Hafner. Mit diesem Resultat ging es in die erste Pause. Pfanni-Trainer Werner war mit dem Gezeigten nicht restlos zufrieden, zu viele einfache Fehler und zu wenig Konsequenz waren noch im Pfanni-Spiel zu sehen.
Pfanni startete noch entschlossener ins Mitteldrittel und konnte zwischen der 24. und 28. Minute das Spiel mit drei teils sehenswerten Toren entscheiden. Zuerst traf Suter, nachdem er sich wunderbar im gegnerischen Slot durchsetzte. Das 5:0 war Luchsinger vorbehalten. Nach einem abgefangenen Ball in der Mittelzone traf er Torhüter Beck zwischen den Hosenträgern hindurch. Beim 6:0 schlich sich Verteidiger Weber in den Slot und verwertete die Vorlage von Carigiet. In der Folge flachte das Spiel etwas ab und Zürisee kam wieder vermehrt zu Chancen, scheiterte aber am eigenen Unvermögen oder an Torhüter Studer im Pfanni-Tor. In der Schlussphase des Drittels hatte das Heimteam das erste Tor einige Male auf dem Stock, doch der Ball sollte den Weg nicht ins Pfanni-Gehäuse finden.
Auch zu Beginn des letzten Drittels hatte Zürisee einige Hochkaräter, doch Fischer und Hauswirth scheiterten. Besser machte es da die Gäste. In der 56. Minute war es Bartenstein, der eine schöne Kombination über Luchsinger und Suter mit dem 7:0 abschloss und für den Schlusspunkt des Abends war Hafner besorgt, der einen harterkämpften Ball von Scharfenberger zum 8:0-Schlusstand im gegnerischen Gehäuse versorgte. Neben dem Sieg durfte Pfanni den ersten Shut-Out des Fanionteams seit dem 20.09.2008 feiern, also seit sage und schreibe 13 Jahren. Der glückliche Torhüter Studer umschrieb es so: «Das Team hat heute eine souveräne Darbietung gezeigt. Schön, dass die immer wieder sehr soliden Defensivleistungen mit einer Null belohnt wurden. So lässt sich die neue Woche super starten». Es war jedoch nicht nur die Defensivleistung, die die «Null» möglich machte, sondern auch diverse grandiose Interventionen von Torhüter Studer.
Der UHC Pfanni bleibt somit dem Leader Bülach Floorball auf den Fersen. Am kommenden Wochenende wartet dann eine Doppel-Heimrunde mit zwei schweren Brocken. Am Samstag, 04.12.2021 trifft Pfanni um 19:00 Uhr anlässlich des Sponsorenapéros auf den UHC Herisau, ehe am Sonntag, 05.12.2021 um 16:00 Uhr der Tabellendritte Unihockey Limmattal in Egg gastiert.

Telegramme:

Zürisee Unihockey – UHC Pfannenstiel 0:8 (0:3, 0:3, 0:2)
0:1 Luchsinger (Suter) / 0:2 Nideröst (Feldmann) / 0:3 Nideröst (Hafner) / 0:4 Suter (Luchsinger) / 0:5 Luchsinger (Bartenstein) / 0:6 R.Weber (Carigiet) / 0:7 Bartenstein (Suter) / 0:8 Hafner (Scharfenberger)
Aufstellung: Studer; P.Weber (Ersatz); Heierli, Scharfenberger, Hafner, Nideröst, Feldmann; Schellenberg, Hottinger, Bartenstein, Suter, Luchsinger; R.Weber, Scheuner, Kellermüller, Gallati, Carigiet; Forrer.
Strafen: Studer, Feldmann (je 2 min)

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13. Runde UHC Pfannenstiel - Bülach Floorball (3-fach Kirchwies, Egg)
20.11.2021

 

Tabelle
1. Bülach
35
+43
2. Pfanni
34
+47
3. Limmattal
29
+42
4. Gators
28
+26
5. Vipers
22
+1
6. UHBN
20
+23
7. Herisau
16
+5
8. Glattal
13
-31
9. Flames
13
-23
10. Zürisee
11
-41
11. Laupen
10
-37
12. Frauenfeld
6
-55
UHBN, Flames 1 Spiel mehr

Der UHC Pfannenstiel konnte den Spitzenkampf siegreich gestalten und dem seit 12 Spielen ungeschlagenen Leader Bülach Floorball mit 6:3 die erste Saisonniederlage zufügen. Ausschlaggebend dafür war eine äusserst disziplinierte Leistung und ein sehr effizientes Überzahlspiel.

Die Zürcher Unterländer mussten bis anhin in dieser Saison erst einen Punkt abgeben, das war beim 7:6 Sieg nach Verlängerung gegen den UHC Pfannenstiel. Pfanni war somit bis in die Haarspitzen motiviert auch das erste Team zu sein, dass die Bülacher besiegt. Das Spiel begann mit viel Ballbesitz für das Heimteam, dies auf Grund der sehr defensiven und passiven Spielweise des Gegners. Die erste Grosschance hatte dann aber doch Bülach. Müller scheiterte mit seinem Abschluss aber am stark reagierenden Studer im Pfanni-Tor. In der 4. Minute hätte dann das erste Tor auf der Gegenseite fallen können, doch Suter setzte den Ball nach einem Freistoss knapp neben das gegnerische Gehäuse. Pfanni hatte in der Folge mehr Chancen und zwang Luise im Bülacher Tor immer wieder zu starken Interventionen. In der 7. Spielminute war aber auch er machtlos. Hafner fand im Slot Forrer, der souverän zur 1:0 Führung für das Heimteam einnetzten konnte. Zu Drittelsmitte musste dann wieder Studer auf der Gegenseite zwei Grosschancen der Gäste abwehren. In der 18. Spielminute konnte sich Hafner nach einem Energieanfall den Ball in der Mittelzone erobern und das Laufduell für sich entscheidend, dann legte er quer auf Nideröst, der aus vollem Lauf zum 2:0 einschoss. Dies war auch das Resultat nach Drittel Nummer 1. Pfanni spielte grösstenteils souverän, dennoch musste Studer noch zu häufig eingreifen und das Heimteam vor einem Gegentor bewahren.
Kurz nach Start des Mitteldrittels konnte Pfanni in Überzahl auflaufen. Dies nutzten die Hausherren eiskalt aus. Heierli auf Nideröst und das 3:0 in der 24. Spielminute war Tatsache. Kurze Zeit später liess aber Meyer auch die Gäste aus dem Unterland ein erstes Mal jubeln. Ein abgelenkter Schuss fand den Weg ins Pfanni-Tor. Keine zwei Minuten später liess Hottinger die Bülacher erneut jubeln. Er hatte vor dem Pfanni-Tor etwas zu viel Platz und lenkte einen Schuss von Matzinger wunderbar zum 2:3-Anschlusstreffer ins Tor. Das Heimteam brauchte einige Minuten um diesen Schock zu verdauen, bekam aber zu Spielmitte erneut die Möglichkeit in Überzahl aufzulaufen. Dieses Mal war es Suter, der nach einem Abschluss von Scharfenberger, den Nachschuss wunderbar über den machtlosen Luise lobte. Die Bülacher brauchten aber erneut zum 48 Sekunden für die Reaktion. Derungs konnte von einem Ballverlust in der Mittelzone profitieren und erneut verkürzen.
Es war also vor dem letzten Drittel komplett offen, wer diese Spitzenkampf für sich entscheiden würde. Klar war aber, dass es auf Grund der äusserst defensiven Spielweise des Gegners fast zwingend noch weitere Überzahlsituationen für Pfanni geben würde, und dem war dann auch so. Nachdem es Suter und Nideröst in den ersten Spielminuten des letzten Drittels verpassten den Vorsprung auszubauen, war es in der 50. Minuten dann erneut Nideröst, der eine Powerplay-Möglichkeit eiskalt zum 5:3 ausnutzen konnte. Wenig später zogen die Unterländer ihr Time-Out ein um die Schlussoffensive einzuläuten. Diese wurde wenig später noch durch eine Überzahlmöglichkeit begünstigt. Sie liessen diese Chance aber ohne nennenswerte Torchancen verstreichen. In der 59. Minute versuchten es die Gäste dann noch mit einem 6. Feldspieler, doch nur 15 Sekunden später liess Suter einen grossen Teil der 179 Fans in der Halle jubeln. Er traf aus der eigenen Hälfte heraus ins verlassene Bülacher Tor und besiegelte so den 6:3-Sieg. Die Freude war gross über diesen Sieg, zumal so auch noch die Ehrungen der beiden sehr verdienten Spieler mit Gian Andrea Murk (250 Spiele) und Thiemo Scharfenberger (300 Spiele) bei bester Stimmung durchgeführt werden konnten.
Jubilar Scharfenberger meinte nach dem Spiel: «Dank einer guten Torhüterleistung konnten wir mit einem Vorsprung in die erste Drittelspause. Wir wurden sicherlich etwas überrascht durch die sehr defensive Ausrichtung der Bülacher. Alles in allem war es aber ein sehr spannendes Spitzenspiel». Auch Stürmer Kellermüller sah es ähnlich: «Bülach hat nicht für das Spiel gemacht, sie haben aber sehr gut verteidigt und die Räume extrem eng gemacht. Trotzdem konnten wir als Team über weite Strecken unsere Leistung abrufen und so schlussendlich verdient die drei Punkte feiern».
Das nächste Mal gefordert sein wird der UHC Pfanni am kommenden Sonntag, 28.11.2021 um 19:00 Uhr im Lokalderby gegen den Nachbar von Zürisee Unihockey. Das Spiel findet auswärts in der Turnhalle Farlifang in Zumikon statt.

Telegramme:

UHC Pfannenstiel – Bülach Floorball 6:3 (2:0, 2:3, 2:0)
1:0 Forrer (Hafner) / 2:0 Nideröst (Hafner) / 3:0 Nideröst (Heierli) / 4:2 Suter (Scharfenberger) / 5:3 Nideröst (Heierli) / 6:3 Suter
Aufstellung: Studer; P.Weber (Ersatz); Heierli, Scharfenberger, Hafner, Nideröst, Forrer; Schellenberg, Hottinger, Bartenstein, Suter, Luchsinger; Gallati, R.Weber, Kellermüller, Kyburz, Carigiet; Scheuner, Murk, Feldmann.
Strafen: Schellenberg (2 min)

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12. Runde Vipers InnerSchwyz - UHC Pfannenstiel (Dreifachturnhalle, Oberarth)
14.11.2021

 

Tabelle
1. Bülach
35
+46
2. Pfanni
31
+44
3. Limmattal
26
+38
4. Gators
25
+17
5. UHBN
20
+27
6. Vipers
19
0
7. Herisau
13
+1
8. Flames
13
-22
9. Zürisee
11
-37
10. Laupen
10
-30
11. Glattal
10
-38
12. Frauenfeld
6
-46
UHBN, Flames 1 Spiel mehr

Zum Start der Rückrunde war der UHC Pfannenstiel zu Gast im Oberarth bei den unangenehm zu spielenden Vipers InnerSchwyz. Die Zürcher Oberländer lösten die Aufgabe aber trotz einigen Absenzen mit Bravour und konnten mit einem 8:2 Auswärtssieg drei weitere Punkte einfahren.

Man durfte gespannt sein auf die Performance des UHC Pfannenstiel nach dem anstrengenden Cup-Fight gegen Zug United. Der Starts ins Spiel gegen den Tabellenfünften Vipers InnerSchwyz verlief jedoch gut. Zwar hatten die Vipers bereits nach 150 Sekunden eine Grosschance, doch m Gegenzug nutzte Kellermüller einen Torhüterfehler eiskalt zur 1:0-Gästeführung aus. In der Folge hatte zwar Pfannenstiel mehr Spielanteile, doch die Vipers zeigten sich deutlich zielstrebiger, sündigten aber einige Male kläglich im Abschluss oder scheiterten am hervorragende aufgelegten Studer im Pfanni-Tor. So war es in der 11. Spielminute erneut Kellermüller, der sein Team jubeln liess. Gallati eroberte sich den Ball hinter dem gegnerischen Tor, spielte zu Kellermüller, welcher Torhüter Näpflin auf der falschen Seite erwischte und nur noch einzuschieben brauchte. Im selben Stil ging es weiter. In der 12. Spielminute vereitelte Näpflin mit einer sehenswerten Parade das 3:0, welches dann aber nur 10 Sekunden später doch Tatsache war als Luchsinger Bartenstein freispielte, welcher den Ball unter die Querlatte drosch. In der 17. Minute war es dann erneut Bartenstein, der eine wunderschöne Kombination über Suter und Luchsinger mit dem 4:0 abschloss, zugleich auch das Pausenresultat, da die Vipers trotz zwei weiteren Grosschancen Studer nicht zu bezwingen vermochten.
Pfannenstiel zeigte sich im ersten Drittel zwar nicht immer souverän, dafür äusserst effizient und kaltblütig im Abschluss.
Der Start ins zweite Drittel verlief dann hingegen nicht ganz nach Wunsch. Bei einer 5 gegen 3-Überzahl resultierte ausser einem Pfostenschuss von Scharfenberger nichts Zählbares. So waren es in der 26. Minute dann Forster, der Studer mit einem Nachschuss das erste Mal bezwingen konnte. Pfannenstiel liess sich aber dadurch nicht aus dem Konzept bringen und trat nun deutlich souveräner und abgeklärter auf und gestand dem Gegner nur noch wenig zu. In der 34. Minute verwertete Suter dann volley einen Lobpass von Luchsinger in den Slot zum 5:1 und kurz vor der Pause fasste sich Schellenberg ein Herz und traf mittels Distanzschuss wunderschön in die rechte obere Torecke zum 6:1.
Im letzten Drittel galt es für die Zürcher Oberländer den Vipers keine Möglichkeit zu geben um zurück ins Spiel zu finden und das klappte hervorragend. In der 46. Spielminute traf der frisch eingewechselte Hafner nach schönem Zuspiel von Suter millimetergenau in die Torecke. Zwar konnten die Vipers in der 49. Minute im Powerplay durch einen Distanzschuss des Finnen Bäcksbacka nochmals verkürzen, doch Spannung kam in diesem Spiel nicht mehr auf. Den Schlusspunkt unter einen gelungenen Abend setzte dann Hafner in der 59. Minute mit einem Konter im Powerplay und dem 8:2. Pfannenstiel hatte sicherlich nicht sein bestes Spiel, doch es zeigte viel Spielfreude und Effizienz, neben den 8 Toren standen auch noch 3 Metalltreffer zu Buche.
Verteidiger Weber meinte im Anschluss: «Wir konnten zwar heute nicht die Leistung wie am Freitag gegen Zug United aufs Parkett zaubern, dennoch hat es aber für den Sieg gereicht. Am Sonntagabend mit Punkten nach Hause zu fahren macht definitiv Freude und nun sind wir bereits für das Spitzenspiel gegen Bülach Floorball».
Am kommenden Samstag, 20.11.2021 ist es also soweit und die offensivstärkste Mannschaft Bülach Floorball trifft auf das defensivstärkste Team UHC Pfannenstiel. Spielbeginn ist um 19:00 Uhr in der Kirchwies in Egg. Der UHC Pfannenstiel ist in jedem Falle gewillt, dem bis anhin souveränen Leader die erste Saisonniederlage zuzufügen.

Telegramme:

Vipers InnerSchwyz – UHC Pfannenstiel 2:8 (0:4, 1:2, 1:2)
0:1 Kellermüller / 0:2 Kellermüller (Gallati) / 0:3 Bartenstein (Luchsinger) / 0:4 Bartenstein (Suter) / 1:5 Suter (Luchsinger) / 1:6 Schellenberg (Hottinger) / 1:7 Hafner (Suter) / 2:8 Hafner (Suter)
Aufstellung: Studer; P.Weber (Ersatz); Heierli, R.Weber, Feldmann, Scharfenberger, Forrer; Schellenberg, Hottinger, Bartenstein, Suter, Luchsinger; Murk, Scheuner, Kellermüller, Gallati, Carigiet; Hafner.
Strafen: Luchsinger, Scheuner (je 2 min)

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11. Runde Rheintal Gators Widnau - UHC Pfannenstiel (Sporthalle Aegeten, Widnau)
07.11.2021

 

Tabelle
1. Bülach
32
+43
2. Pfanni
28
+38
3. Limmattal
23
+31
4. Gators
23
+16
5. UHBN
20
+29
6. Vipers
19
+6
7. Herisau
13
+4
8. Flames
12
-21
9. Zürisee
11
-30
10. Laupen
7
-32
11. Glattal
7
-40
12. Frauenfeld
6
-44
UHBN, Flames 1 Spiel mehr

Zum Abschluss der Hinrunde reiste der UHC Pfannenstiel ins St.Galler Rheintal, wo eine äussert schwierige Aufgabe gegen die Tabellendritten und äusserst heimstarken Rheintal Gators Widnau wartete. Der UHC Pfannenstiel löste die Aufgabe jedoch mit Bravour und konnte letztendlich nach einer beeindruckenden Leistung klar mit 9:3 gewinnen.

Der Start ins Spiel verlief für die Zürcher Oberländer ideal. Sie kontrollierten Ball und Spiel in der Anfangsphase klar und konnten dies bereits in der 3. Spielminute ausnutzen. Luchsinger setzte sich auf der rechten Seite gegen den Finnen Koskela durch und spielte quer zu Bartenstein, welcher mit einem satten Schuss den 1:0-Führungstreffer erzielte. Kurze Zeit später sah Carigiet eine gute Chance von Flury im Gators-Tor abgewehrt. Erneut keine zwei Zeigerumdrehungen waren vergangen, als Suter aus aussichtsreichster Position verzog. Die Gators mussten sich bis in die 7. Spielminute gedulden, ehe auch sie erstmals gefährlich vor Pfanni-Hüter Weber auftauchten. Ab Mitte des Drittels kamen dann die Teams beinahe abwechslungsweise zu Grosschancen, doch Werber und Flury zeigten starke Leistungen und bewahrten ihre Teams teils mirakulös vor weiteren Gegentoren. Dem Tor am nächsten kam Müller in der 16. Spielminute mit einem Pfostenschuss. So hiess es im Spitzenspiel nach dem ersten Drittel 1:0 für die Zürcher Gäste.
Der Start ins Mitteldrittel gelang dann wiederum dem Team vom Pfannenstiel besser. Nideröst liess sein Team bereits nach 91 Sekunden wieder jubeln. Er verwertete einen schönen Pass von Scharfenberger mittels Direktabschluss. Kurze Zeit später hämmerte Bartenstein einen Ball an die Torumrandung. Das nächste Mal jubeln durfte dann jedoch das Heimteam Koskela fasste sich kurz nach der Mittellinie ein Herz und traf mit einem sehenswerten Schuss halbhoch in die entfernte Torecke zum Anschlusstreffer für das Heimteam. Als Nideröst in der 29. Minute auf die Strafbank wanderte und die Gators ihre Ausländerfraktion fürs Powerplay auflaufen liessen, lag der Ausgleich in der Luft. Doch das Gegenteil war der Fall. Suter entwischte in Unterzahl, fand Kyburz und dieser legte den Ball eiskalt backhand ins Gators-Tor zum 3:1. In der 32. Minute hatte Pfanni zweimal die Chance weiter zu erhöhen, doch Flury war auf dem Posten. Selbiges galt für Weber auf Pfanni-Seite, der in der Schlussphase des Drittel ebenfalls seine ganze Klasse auspacken musste um weitere Tore zu verhindern. 33 Sekunden vor der Sirene war dann aber auch Weber machtlos. Nach einem Freistoss drückte Waibel den Ball aus dem Getümmel heraus über die Linie zum 3:2 Pausenresultat. Das letzte Drittel versprach also noch einiges an Spannung.
Pfannenstiel war bis in die Haarspitzen motiviert dieses Spiel zu gewinnen und das zeigte sich eindrücklich. Nach 41 Sekunden nutzte Carigiet mit einem wunderbaren Hockeckschuss die vorzügliche Vorarbeit von Kellermüller zum 4:2 aus. Gut zwei Minuten später war es erneut dieses Duo, welches für das 5:2 besorgt war und als wiederum nur 32 Sekunden später nach einem Konter Hafner den Ball zum 6:2 im Gators-Tor unterbrachte und Pfanni jubeln liess, sahen sich die Rheintaler gezwungen ihr Time-Out einzuziehen. Die Wirkung blieb jedoch vorerst aus. Im Gegenteil, es war in der 46. Minute erneut Carigiet, der seinen Torriecher aufblitzen liess und Flury zum 7:2 bezwingen konnte. Die Einheimischen versuchten nun alles In der 52. Minute liess Papaj die Heimfans jubeln und die Gators von einer Aufholjagd träumen, doch ein nicht verwertetes Powerplay und ein nicht gegebenes Tor bremsten die Aufholjagd und so war es Pfannenstiel, welches dem Heimteam in der Schlussphase durch Suter und Nideröst noch zwei weitere Tore einschenket und so den eindeutigen Schlussstand von 9:3 sicherstellte.
Pfanni zeigte an diesem Sonntagabend eine ausgesprochen clevere und geduldige Leistung und verdiente sich so diesen Sieg, auch wenn das Spiel durchaus enger war, als die Anzeigetafel zeigte. Der stark spielende Torhüter Weber resümierte: «Wir können stolz auf uns sein, mit solch einer super Teamarbeit und positiven Emotionen, sind es definitiv sehr verdiente und wichtige 3 Punkte. Diesen Schwung müssen wir kommende Woche mitnehmen um am Freitag im Cup ein weiteres «Pfanni-Gschichtli» schreiben zu können». 3fach Torschütze Carigiet fügte mit einem lachen im Gesicht noch an: «Wir haben einfach eine super Teamleistung abgeliefert und die Vorgaben des Trainerstaffs gut umgesetzt». Der UHC Pfannenstiel schliesst somit die Hinrunde auf dem 2.Tabellenrang hinter dem souveränen Bülach Floorball ab. Nun wartet am kommenden Freitag, 12.11.2021 um 20:00 Uhr in der heimischen Kirchwies das Highlight gegen Zug United im Cup-1/8-Final, ehe es am Sonntag, 14.11.2021 auswärts gegen die Vipers InnerSchwyz wieder um Meisterschaftspunkte geht.


Telegramme:

Rheintal Gators Widnau – UHC Pfannenstiel 3:9 (0:1, 2:2, 1:6)
0:1 Bartenstein (Luchsinger) / 0:2 Nideröst (Scharfenberger) / 1:3 Kyburz (Suter) / 2:4 Carigiet (Kellermüller) / 2:5 Carigiet (Kellermüller) / 2:6 Hafner (Forrer) / 2:7 Carigiet (Kellermüller) / 3:8 Suter (Luchsinger) / 3:9 Nideröst (Hafner)
Aufstellung: P.Weber; Studer (Ersatz); Heierli, Scharfenberger, Nideröst, Hafner, Forrer; Schellenberg, Hottinger, Bartenstein, Suter, Luchsinger; Scheuner, Gallati, Kellermüller, Kyburz, Carigiet; Murk, R.Weber, Feldmann, Moser.
Strafen: Nideröst, Carigiet (je 2 min)

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10. Runde UHC Pfannenstiel - UHC Laupen (3-fach Kirchwies, Egg)
31.10.2021

 

Tabelle
1. Bülach
29
+34
2. Pfanni
25
+32
3. Gators
23
+22
4. Limmattal
20
+25
5. Vipers
16
+4
6. UHBN
14
+19
7. Herisau
13
+6
8. Zürisee
11
-21
9. Flames
9
-21
10. Laupen
7
-31
11. Glattal
7
-34
12. Frauenfeld
6
-35

Der UHC Pfannenstiel lässt im Derby zu Hause gegen den UHC Laupen nichts anbrennen und gewinnt klipp und klar mit 10:4. Der Sieg geht auch in dieser Höhe absolut in Ordnung, Pfannenstiel machte sich aber teilweise durch seine nonchalante Spielweise das Leben selber schwer.

Das Heimteam startete hervorragen ins gut besuchte Duell mit dem UHC Laupen. Bereits nach 96 Sekunden lässt Hottinger mit einem Traumtor seine Farben jubeln. Der Captain zog von kurz nach der Mittellinie ab und traf wunderschön in die linke obere Torecke. Nur 95 Sekunden später, musste Kistler im Laupener Tor, den Ball erneut aus dem Netz holen. Nideröst traf mit einem satten Schuss aus der rechten Halbposition. Nur 51 Sekunden später scheiterte Suter alleine vor Kistler. Nach dem Startfurioso hielt bei Pfanni aber ein wenig der «Schlendrian» Einzug. Alles wurde nicht mehr so konsequent gemacht und das baute Laupen auf. In der 9. Spielminute musste Mangia im Pfanni-Tor einige Paraden auspacken um das Gegentor zu verhindern. In der 14. Minute hatte Forrer dann die Möglichkeit auf 3:0 zu erhöhen, doch sein Ball prallte von der Latte ins aus. Nach diesem Abschluss sah sich Pfanni-Trainer Werner gezwungen bereits früh sein Time-Out einzuziehen und seine Mannen darauf hinzuweisen wieder konzentriert und diszipliniert zu spielen. Die Ansprache verpuffte aber vorerst. Dennoch führte Pfanni nach dem ersten Drittel mit 2:0. In der Kabine wurden dann nochmals ausdrücklich auf den Gameplan hingewiesen. Die Botschaft schien nun angekommen zu sein. Pfanni startete erneut gut und konnte in der 22. Minute durch Bartenstein auf 3:0 erhöhen. Kurze Zeit später war Nideröst für das 4:0 besorgt, indem er einen sehenswerten Querpass von Hafner im Laupener Gehäuse unterbrachte. In der 29. Minute war es dann Kyburz, der die hervorragende Vorarbeit von Kellermüller mit einem sehenswerten Abschluss zum 5:0 abschloss. Als Luchsinger kurz vor Spielmitte nach einem Steal den gegnerischen Hüter Kistler eiskalt aussteigen liess und zum 6:0 traf, schien das Spiel gelaufen. Pfanni konnte in dieser Spielphase schalten und walten wie es wollte und hatte gefühlte 95%-Ballbesitz. Kurz vor der zweiten Drittelpause war es dann Bartenstein, der mit seinem zweiten persönlichen Tor das Resultat auf 7:0 stellte. Doch die Null auf Pfanni-Seite sollte nicht bis zur Pause bestand haben. 18 Sekunden vor Drittelspause nutzte Ushiu einen Pfanni-Ballverlust zum ersten Gäste-Treffer aus. Mit 7:1 ging es also in den letzten Spielabschnitt.
Dieses Mal startete jedoch Laupen besser. Zwischen der 45. und der 47. Spielminute zog Pfanni eine kollektive Auszeit ein und Laupen nutzte diese zu 3 Toren innert 167 Sekunden. Zuerst traf Luginbühl im Powerplay aus spitzem Winkel in die nahe obere Torecke, dann würgte Egli einen Abpraller über die Linie und beim 7:4 war es Treichler der mit einem schönen Distanzschuss traf. Musste man nun Angst um das Heimteam haben? Die Antwort lautet nein. Pfanni fing sich wieder und konnte durch Luchsinger das 8:4 markieren. Die Schlussphase gehörte dann wieder komplett dem Heimteam und Hottinger mittels schönem Distanzschuss und Carigiet nach feiner Vorlage von Kyburz konnten noch zum Schlussstand von 10:4 erhöhen. Das in den letzten Spielminuten keine weiteren Tore mehr fielen, war primär dem Unvermögen im Abschluss geschuldet. So konnte Pfanni einen souveränen Derby-Sieg einfahren und bleibt auf dem 2. Tabellenrang hinter dem nach wie vor äusserst souveränen Bülach Floorball. Die Spieler liessen sich vom Heimpublikum feiern und Kyburz erhielt von allen in der Halle noch einen Sonderapplaus für 300 Spiele im Pfanni-Fanionteam. «Stängeli-Torschütze» Carigiet nach dem Spiel: «Nach einem abgeklärten Start konnten wir den Unterschied im Mitteldrittel bewerkstelligen und einen ungefährdeten Sieg einfahren. Jetzt haben wir eine Woche zweit an unserer Effizienz zu arbeiten, dass wir dann bereits sind für das wichtige Spiel gegen die Gators».
Pfannenstiel reist am kommenden Sonntag, 7. November 2021 Richtung Osten, wo es auf den Tabellendritten die Rheintal Gators Widnau trifft. Ein veritables Spitzenspiel also.

Telegramme:

UHC Pfannenstiel – UHC Laupen 10:4 (2:0, 5:1, 3:3)
1:0 Hottinger (Suter) / 2:0 Nideröst (Forrer) / 3:0 Bartenstein (Luchsinger) / 4:0 Nideröst (Hafner) / 5:0 Kyburz (Kellermüller) / 6:0 Luchsinger / 7:0 Bartenstein (Schellenberg) / 8:4 Luchsinger (Hottinger) / 9:4 Hottinger (Schellenberg) / 10:4 Carigiet (Kyburz)
Aufstellung: Mangia; P.Weber (Ersatz); Heierli, Scharfenberger, Nideröst, Hafner, Forrer; Schellenberg, Hottinger, Bartenstein, Suter, Luchsinger; Scheuner, R.Weber, Kyburz, Kellermüller, Carigiet; Gallati.
Strafen: Scheuner (2 min)

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9. Runde UH Bassersdorf-Nürensdorf - UHC Pfannenstiel (Turnhalle Hatzenbühl, Nürensdorf)
30.10.2021

 

Tabelle
1. Bülach
26
+33
2. Pfanni
22
+26
3. Limmattal
20
+26
4. Gators
20
+19
5. Herisau
13
+9
6. Vipers
13
+2
7. UHBN
11
+14
8. Zürisee
11
-19
9. Flames
9
-16
10. Laupen
7
-25
11. Glattal
7
-32
12. Frauenfeld
3
-37

Der UHC Pfannenstiel bezwingt auswärts einen der Gruppen-Favoriten UH Bassersdorf-Nürensdorf mit 3:2 nach Verlängerung. Nach einer über weite Strecken souveränen Darbietung und einer 2:0 Führung liess Pfannenstiel etwas nach und somit den Gegner wieder herankommen. Letztendlich hatten die Zürcher doch auch das nötige Quäntchen Glück um Punkte aus Nürensdorf zu entführen.

Die Vorbereitung auf das Spiel war eher suboptimal – Stau bei der Anreise und einige Spieler, deren Einsatz noch auf Messerschneide stand. Dennoch startete Pfanni gut vorbereitet und mit dem Bewusstsein, dass ein extrem hartnäckiger und lauffreudiger Gegner warten wird.
Die Zürcher Oberländer startete äusserst geduldig und liessen den Ball gut zirkulieren und den Gegner laufen. In der 6. Spielminute kam Forrer zur ersten Grosschance, verzog jedoch und schoss übers Tor. Zwei Zeigerumdrehungen später war es Suter, der seinen Abschluss im Slot mirakulös von Düsel im UBN-Tor abgewehrt sah. Die erste 10 Minuten gehörten definitiv dem Gast. In der Folge kam aber auch UBN zur ersten Grosschance, doch Torhüter Weber war auf seinem Posten. In der 15. Minute spielte Luchsinger Suter frei, der die Gäste jubeln liess. Er traf nach einem Freistoss präzise flach in die weite Torecke. Kurz nach diesem Tor hatte Pfanni das Glück aus seiner Seite als Ehrensperger mit einem satten Abschluss nur die Latte traf. Die 1:0-Gästeführung hatte somit auch nach 20 Minuten bestand.
Anfangs des zweiten Drittels flachte das Spiel ein wenig ab. Dennoch konnte Pfanni in dieser Phase das 2:0 bejubeln. Kyburz fand von hinter dem Tor Kellermüller im Gäste-Slot und dieser drückte den Ball eiskalt über die Linie. Die nächste Grosschance hatte Nideröst kurz nach seiner Einwechslung in der 35. Minute als er nach einem Querpass knapp am Tor vorbeischoss. Die Einheimischen machten es dann auf der Gegenseite besser. Ehrensperger zog von der rechten Angriffsseite aus ab und Altorfer lenkte im Slot unhaltbar für Weber zum Anschlusstreffer ab. UBN war nun definitiv wieder zurück im Spiel und die Zuschauer durften sich auf ein abwechslungsreiches Schlussdrittel freuen.
Pfannenstiel startete gut. Nideröst prüfte erneut Düsel, der aber auf dem Posten war und blitzschnell reagierte. Eine weitere Grosstat liess Düsel nur zwei Minuten später gegen Heierli folgen. Doch auch Weber im Pfanni-Tor musste im Schlussdrittel mehr eingreifen als im lieb war, aber war aber stets stilsicher und bewahrte sein Team mehrfach vor Gegentoren. In der 51. Minute war dann aber auch er machtlos. Bischofberger liess in der Mittelzone zwei Pfannis aussteigen und fand Schaffner, der zum vielumjubelten Ausgleich traf. UBN war nun den Siegtreffer einige Male sehr nahe, am nächsten 110 Sekunden vor der Sirene, als der Ball nur knapp am leeren Pfanni-Tor vorbeiflitze. Mit dem 2:2 ging es also in die Verlängerung. Auch hier kamen beide Teams zu ihren Chancen. Der Siegtreffer gelang dann aber dem UHC Pfanni. Nach dem UBN-Timeout hatte Pfanni die Möglichkeit einen Freistoss in der gegnerischen Ecke auszuführen. Luchsinger fand den von der Mittellinie heranstürmenden Hottinger im gegnerischen Slot, der den Ball zum 3:2-Gamewinner über die Linie drückte. Hottinger fand dann nach dem Spiel auch die richtigen Worte: «Nach anständigem Start, haben wir mit zunehmender Spieldauer die Kontrolle über das Spiel abgegeben. Letztendlich konnten wir aber doch noch mit dem nötigen Glück den Sieg in der Verlängerung einfahren».
Für Pfannenstiel geht es heute Sonntag mit dem 8. Spiel im Monat Oktober weiter. Um 16:00 Uhr wartet in der heimischen Kirchwies in Egg das Zürcher Oberland-Derby gegen den UHC Laupen, die sich nach dem Sieg gegen Herisau im Aufwind befinden.

Telegramme:

UH Bassersdorf-Nürensdorf – UHC Pfannenstiel 2:3 n.V. (0:1, 1:1, 1:0, 0:1)
0:1 Suter (Luchsinger) / 0:2 Kellermüller (Kyburz) / 2:3 Hottinger (Luchsinger)
Aufstellung: P.Weber; Mangia (Ersatz); Heierli, Bartenstein, Hafner, Gallati, Forrer; Schellenberg, Hottinger, Suter, Huber, Luchsinger; Scheuner, R.Weber, Kellermüller, Kyburz, Carigiet; Nideröst.
Strafen: Hottinger (2 min)

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8. Runde UHC Pfannenstiel - Glattal Falcons (3-fach Kirchwies, Egg)
24.10.2021

 

Tabelle
1. Bülach
23
+29
2. Pfanni
20
+25
3. Limmattal
17
+19
4. Gators
17
+15
5. Vipers
13
+6
6. Herisau
12
+10
7. Zürisee
11
-15
8. UHBN
10
+15
9. Flames
9
-14
10. Laupen
5
-26
11. Glattal
4
-34
12. Frauenfeld
3
-30

Nach dem kräftezehrenden Cup-Spiel gegen Ticino Unihockey konnte der UHC Pfannenstiel auch in der Meisterschaft nachlegen und letztendlich das Spiel souverän mit 9:2 für sich entscheiden. Trotz schweren Beinen spielte Pfanni sehr clever und geduldig und zeigte sich im Abschluss effizient.

Die Devise des Heimteams war clever zu agieren und vor allem den Gegner laufen zu lassen. Dies gelang anfänglich gut und bereits in der 2. Spielminuten hatte Bartenstein die Führung auf dem Stock. Doch wenig später scheiterte auf der Gegenseite auch Zolliker nur knapp an der Gäste-Führung. In der 9. Spielminute durften dann die Einheimischen erstmals jubeln. Nach einem Postenschuss von Carigiet reagierte Scheuner am schnellsten und hämmerte den Ball volley in den gegnerischen Torhimmel. In der 12. Minute konnten die Falcons erstmals im Powerplay auflaufen, doch die gefährlichste Chance hatte Scharfenberger für das Heimteam mit einem Halbdistanzschuss. In der Folge scheiterten auch Heierli und Scheuner knapp am zweiten Torerfolg. In der 18. Minute fiel das Tor dann aber trotzdem. Forrer spielte wunderbar quer auf Nideröst, der das 2:0 erzielte und nur zwei Minuten später war es erneut Nideröst, der im Powerplay kurz vor der Pause auf 3:0 erhöhen konnte. Pfannenstiel spielte sehr ökonomisch und clever und war in den ersten 20 Minuten definitiv das bessere Team.
Die ersten Minuten des Mitteldrittels gehörten dann aber den Gästen aus dem Glattal. Insgesamt drei Mal bewahrte Pfanni-Hüter Studer seine Farben vor dem Gegentor und rettete Teils mirakulös gegen Zolliker, Peduzzi und Murer. Auf der Gegenseite war es dann in der 24. Minute erneut Nideröst, der sich nach einem Gegenstoss nicht zweimal bitten liess und zum 4:0 einschoss. Pfanni agierte nun nicht mehr ganz so souverän und verlor unnötig viele Bälle in der Mittelzone. Dennoch war es in der 29. Minute erneut Scheuner, der einen Freistoss flach im Falcons-Tor unterbrachte. Eine Minute später musste dann aber auch Studer ein erstes Mal hinter sich greifen. Einen Ballverlust in der Pfanni-Defense nutzte Ramsauer eiskalt zum 5:1 Anschlusstreffer aus. Pfanni vermochte aber umgehend zu reagieren und Scharfenberger traf mit einem abgelenkten Distanzschuss zum 6:1. Als Scheuner wiederum keine zwei Minuten mit einem Sonntagsschuss und seinem dritten persönlichen Treffer auf 7:1 erhöhen konnte, schien das Spiel entschieden zu sein. Dieses Resultat hatte auch nach 40 Minuten bestand.
Das letzte Drittel spielte Pfanni abgesehen von einer unnötigen Strafe clever herunter. Die Strafe nutzte Steinmetz zum zwischenzeitlichen 7:2. Pfannenstiel hatte aber in diesem Spiel noch nicht genug und Luchsinger und Nideröst erhöhten noch auf 9:2. Drei Minuten vor Schluss hatte Bartenstein noch das 10:2 auf dem Stock, doch er scheiterte am gut reagierenden Viol im Glattaler Gehäuse.
So endete das Spiel mit einem souveränen 9:2-Sieg. Pfanni zeigte, dass es hervorragend von Cup auf Meisterschaft umschalten konnte und die Mehrbelastung gut weggesteckt hat. Der von Biathletin Lena Häcki als Best Player ausgezeichnete Dreifach-Torschütze Fabian Scheuner meinte nach dem Spiel dazu: «Nach dem kräftezehrenden Cupspiel war es sehr wichtig, den Schwung und auch den Siegeswillen mitzunehmen um gegen die kämpferischen Falcons zu bestehen. Auch wenn das Spiel zwischenzeitlich durch viele technische Fehler geprägt war, ist es umso wichtiger, dass wir als Mannschaft gelernt haben auch solche Spiele souverän zu gewinnen». Der UHC Pfannenstiel ist mit diesem Sieg auf den 2. Tabellenrang vorgestossen. Am kommenden Wochenende wartet dann die nächste kräftezehrende Doppelrunde mit dem Auswärtsspiel gegen das ambitionierte UH Bassersdorf-Nürensdorf (Sa, 30.10.2021 / 17:30 Uhr) und dem sonntäglichen Heim-Derby gegen den UHC Laupen (So, 31.10.2021 / 16:00 Uhr).

Telegramme:

UHC Pfannenstiel – Glattal Facons 9:2 (3:0, 4:1, 2:1)
1:0 Scheuner (Carigiet) / 2:0 Nideröst (Forrer) / 3:0 Nideröst (Scharfenberger) / 4:0 Nideröst (Hafner) / 5:0 Scheuner (R.Weber) / 6:1 Scharfenberger (Heierli) / 7:1 Scheuner / 8:2 Luchsinger / 9:2 Nideröst (Suter)
Aufstellung: Studer; Mangia (Ersatz); Heierli, Scharfenberger, Hafner, Nideröst, Forrer; Schellenberg, Hottinger, Bartenstein, Suter, Luchsinger; Scheuner, R.Weber, Kellermüller, Gallati, Carigiet; Kyburz.
Strafen: Kellermüller (2x 2 min), Nideröst (2 min)

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7. Runde Red Lions Frauenfeld - UHC Pfannenstiel (Kantihalle, Frauenfeld)
10.10.2021

 

Tabelle
1. Bülach
20
+26
2. Gators
17
+18
3. Pfanni
17
+18
4. Limmattal
14
+14
5. Vipers
13
+11
6. UHBN
10
+16
7. Herisau
9
+9
8. Zürisee
8
-18
9. Flames
6
-16
10. Laupen
5
-23
11. Glattal
4
-27
12. Frauenfeld
3
-28

Mit einem 7:1-Auswärtssieg gegen die Red Lions Frauenfeld schliesst der UHC Pfannenstiel das Wochenende doch noch versöhnlich ab und kann sich in den Top 3 der Tabelle halten. Nach den zehn ersten fahrigen Minuten gewinnt der UHC Pfannenstiel klar die Oberhand und konnte das Spiel in der Folge jederzeit kontrollieren und das Skore stetig erhöhen.

Pfannenstiel startete engagiert in die Partie gegen die Red Lions Frauenfeld und gewillt das gestrige Spiel gegen die Jona-Uznach Flames vergessen zu machen. Trotz gefühlten 95% Ballkontrolle waren es in den ersten zehn Minuten aber die roten Löwen, die nach Balleroberungen zu guten Abschlüssen kamen. So war es deren Unvermögen und der starken Leistung von Torhüter Weber zu verdanken, dass es auch nach 10 Minuten noch 0:0 stand. In der Folge konnte Pfanni die Eigenfehlerquote reduzieren und sich auch offensiv zwingend in Szene setzen. Forrer war es dann in der 14. Spielminute vorbehalten das Skore zu eröffnen. Er reagierte auf einen frei liegenden Ball am schnellsten und brachte die Gäste aus dem Zürcher Oberland in Führung. Nur 52 Sekunden später konnte Pfanni nach einem schnellen Gegenstoss die freien Räume nutzen und durch Bartenstein auf 2:0 erhöhen. Weitere Tore fielen im ersten Drittel keine mehr und Pfanni führte trotz schwachem Beginn verdientermassen mit zwei Längen Vorsprung.
Auch der Start ins zweite Drittel war verheissungsvoll. Die Zürcher hatten klar mehr vom Spiel und kontrollierten das Geschehen weitgehend. So war es in der 29. Minute Bartenstein, der eine gut getimte Vorlage von Luchsinger im Slot zur 3:0 Führung einschieben konnte. Ab Spielmitte wurde das Spiel von Pfanni zusehends fahriger und inkonsequenter. Die Konsequenz war der Anschlusstreffer von Pfister, der sich im Slot durchsetzen konnte und Torhüter Weber keine Abwehrchance liess. In der 37. Minute hatten die roten Löwen die Möglichkeit in Überzahl den Anschlusstreffer zu bewerkstelligen, doch das Boxplay von Pfanni trat ausgezeichnet auf und so konnte diese Situation souverän überstanden werden. 3:1 hiess es somit nach 40 gespielten Minuten.
Trainer Werner war aber mit dem Gezeigten alles andere als zufrieden und rüttelte die Jungs in der Garderobe nochmals auf. Die Pausenansprache schien seine Wirkung nicht verfehlt zu haben. Kurz nach Wiederbeginn setzte sich Luchsinger an der Bande unwiderstehlich durch und fand dank seiner Übersicht erneut Bartenstein im Slot, der mit seinem dritten Tor auf 4:1 erhöhen konnte. Dieses Tor gab Pfanni nun wieder die nötige Sicherheit. In der 44. Minute hatten auch die Zürcher Gäste ihr erstes Überzahlspiel. Es dauerte knapp eine Sekunde, bis der Ball im Thurgauer Gehäuse lag. Nach einem Freistoss von Bartenstein hämmerte Suter den Ball volley in die gegnerischen Maschen zum 5:1. In der 51. Minute zogen die Red Lions ihr Time-Out ein um die Schlussoffensive zu besprechen. Doch es war Pfanni, welche zur Schlussoffensive ansetzte. Nach 52. gespielten Minuten fasste sich Scheuner ein Herz und schlenzte den Ball mittels Handgelenkschuss an Torhüter Eigenmann vorbei zum 6:1. Keine fünf Minuten später versenkte Carigiet nach einem wunderbaren Querpass von Gallati den Ball zum 7:1 Schlussstand im Netz. Dieses Resultat hätte in der Schlussminute noch ändern können, doch Frauenfeld traf 37 Sekunden vor Schuss nur die Querlatte und auch Bartenstein scheiterte 26 Sekunden vor der Sirene mit einem Penalty am Gehäuse.
Pfannenstiel konnte mit diesem wichtigen Sieg den Anschluss an die vorderen Tabellenränge halten und steht mit 17 Punkten aus 7 Spielen auf Rang 3.
Torhüter und Best Player Weber resümierte das Spiel wie folgt: «Nach einem verkorksten Samstag konnten wir uns heute über sechzig Minuten durchsetzen und haben uns verdient die 3 Punkte gesichert. So war es doch noch ein versöhnlicher Abschluss dieses Wochenendes».
Nun folgt eine zweiwöchige Nationalmannschaftspause. Anschliessend wartet bereits die nächste Doppelrunde. Am Samstag, 23. Oktober 2021 (Spielbeginn 20:00 Uhr) wartet der Cup-1/16-Final-Highlight zu Hause gegen Ticino Unihockey und tags darauf (Spielbeginn 16:00 Uhr) sind im Rahmen der Meisterschaft die Glattal Falcons zu Gast in Egg.

Telegramme:

Red Lions Frauenfeld – UHC Pfannenstiel 1:7 (0:2, 1:1, 0:4)
0:1 Forrer (Scheuner) / 0:2 Bartenstein (Suter) / 0:3 Bartenstein (Luchsinger) / 1:4 Bartenstein (Luchsinger) / 1:5 Suter (Bartenstein) / 1:6 Scheuner (Kellermüller) / 1:7 Carigiet (Gallati)
Aufstellung: P.Weber; Studer (Ersatz); Heierli, R.Weber, Hafner, Nideröst, Forrer. Schellenberg, Hottinger, Bartenstein, Suter, Luchsinger; Scheuner, Kellermüller, Gallati, Carigiet; Müntener.
Strafen: Schellenberg (2 min)

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6. Runde UHC Pfannenstiel - Jona-Uznach Flames (3-fach Kirchwies, Egg)
09.10.2021

 

Tabelle
1. Bülach
20
+26
2. Gators
15
+17
3. Pfanni
14
+12
4. Vipers
12
+12
5. Limmattal
11
+11
6. Zürisee
8
-7
7. UHBN
7
+5
8. Herisau
6
+1
9. Flames
6
-13
10. Laupen
5
-23
11. Glattal
4
-19
12. Frauenfeld
3
-22
Bülach, Laupen 1 Spiel mehr

Der UHC Pfannenstiel verliert das Zürichsee Derby gegen die Jona-Uznach Flames unnötigerweise mit 4:5 nach Verlängerung und verschenkt so zwei Punkte. Trotz spielerischer Überlegenheit verstand es das Heimteam nicht den aufopferungsvoll kämpfenden Gegner in die Schranken zu weisen.

Pfannenstiel versuchte von Beginn an das Spieldiktat an sich zu reisen und hatte viel Ballbesitz. Gefährliche Abschlüsse waren aber bis in die 10. Spielminute Mangelware. Dann war es Heierli, der mit einem Backhand-Abschluss knapp über die Querlatte drosch und die Pfanni-Führung nur hauchdünn verpasste. Drei Minuten später war dann der stark aufspielenden Flames-Hüter Tschopp doch das erste Mal bezwungen. Hafner traf nach einem Bogenlauf zur 1:0 Heimführung. Diese hielt jedoch nur knapp eine Zeigerumdrehung. Wellauer fasste sich ein Herz und traf aus der Halbdistanz zum 1:1 Ausgleich. Dies war auch das Pausenresultat. Pfanni konnte mit dem bis anhin Gezeigten nicht zufrieden sein. Zu viele einfache Fehler wurden gemacht, zu wenig Intensität war im Spiel und auch im Abschluss waren die Zürcher Oberländer zu wenig konsequent. Die Flames seinerseits kämpften ausgesprochen solidarisch.
Zu Beginn des zweiten Drittels konnte Pfanni mehr Druck erzeugen. In der 22. Minute rettete Tschopp gegen einen Ablenker von Schellenberg. In der 26. Minute war es dann Carigiet, der die Druckphase doch noch in etwas Zählbares umwandeln konnte und einen Pass von Kellermüller im Gehäuse der St.Galler unterbrachte. Erneut liessen sich die jungen Jona-Uznach Flames aber nicht aus dem Konzept bringen und nutzten zu Spielminute einen Ballverlust des Heimteams eiskalt zum erneuten Ausgleich aus. Dieses Mal war es Swoboda der traf. In der 38. Minute hatte Nideröst die erneute Pfanni-Führung auf dem Stock, konnte den Ball aber nicht m Tor unterbringen. Spielstand somit nach 40 gespielten Minuten 2:2. Trotz weiterhin optischer Überlegenheit des Heimteams war das Schussverhältnis nach wie vor ausgeglichen.
Somit musste das letzte Drittel über Sieg und Niederlage entscheiden. Pfanni bündelte seine Kräfte und reduzierte auf 2 Linien. Der eingewechselte Suter brauchte ganze 89 Sekunden um Pfanni erneut in Führung zu schiessen. Er verwertete die mustergültige Vorlage von Bartenstein in den Slot. Mit dieser Führung im Rücken spielte Pfanni nun souverän auf. In der 49. Minute war es Nideröst, der eine schöne Kombination über mehrere Stationen abschliessen konnte. Der finnische Flames-Trainer Kinnunen sah sich nun gezwungen das Time-Out einzuziehen und seine Mannen für die Schlussoffensive einzustimmen. In der 55. Minute konnten die St-Galler-Gäste den Anschlusstreffer bejubeln. Ein Freistoss von Mattsson fand flach den Weg ins Gehäuse von Torhüter Studer. Kurze Zeit später hatte Pfanni durch Luchsinger eine Grosschance – einige sahen den Ball im Tor und andere nicht. Der gut postierte Schiedsrichter gab den Treffer nicht. Drei Minuten vor Schluss ersetzten dann die Flames den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler und wollten so den Ausgleich erzwingen und diese Aktion war von Erfolg gekrönt. Nach einer schönen Seitenverlagerung von Swoboda traf Liechti direkt zum 4:4 Ausgleich. Somit ging das Spiel in die Verlängerung und dort behielten die Flames das bessere Ende für sich. Nach 50 Sekunden schloss Swoboda einen 3:2-Konter erfolgreich zum vielumjubelten Gäste-Sieg ab. Die Flames haben den Sieg keinesfalls gestohlen, denn sie traten auf aufopferungsvoll kämpfende Einheit auf und spielten defensiv sehr solide. Bei Pfanni hingegen kamen nur wenige Spieler wirklich auf Betriebstemperatur. Verteidiger Heierli fasste das Spiel wie folgt zusammen: «Der Gegner war aufsässig und hat es uns mit einer disziplinierten und aktiven Defensive bereits in der Auslösung schwer gemacht. Dennoch fanden wir darauf oftmals gute Lösungen und hatten Geduld, wobei wir aus dem Ballbesitz in der Offensive zu wenig Überraschungsmomente kreieren konnten. Letztlich zwei verlorene Punkte, für deren Verlust wir selber verantwortlich sein.».
Pfanni hat am heutigen Tage auswärts gegen die Red Lions Frauenfeld die Möglichkeit eine Reaktion auf das gestrige Spiel zu zeigen.

Telegramme:

UHC Pfannenstiel – Jona-Uznach Flames 4:5 n.V. (1:1, 1:1, 2:2, 0:1)
1:0 Hafner (Forrer) / 2:1 Carigiet (Kellermüller) / 3:2 Suter (Bartenstein) / 4:2 Nideröst (Heierli)
Aufstellung: Studer; P.Weber (Ersatz); Heierli, Scharfenberger, Hafner, Nideröst, Forrer. Schellenberg, Hottinger, Bartenstein, Kyburz, Luchsinger; Scheuner, R.Weber, Kellermüller, Gallati, Carigiet; Suter.
Strafen: keine

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5. Runde Unihockey Limmattal - UHC Pfannenstiel (Zentrumshalle, Urdorf)
03.10.2021

 

Tabelle
1. Bülach
17
+23
2. Pfanni
13
+13
3. Gators
12
+13
4. Limmattal
11
+15
5. Vipers
9
+6
6. UHBN
7
+8
7. Zürisee
6
-8
8. Laupen
5
-17
9. Flames
4
-14
10. Herisau
3
-4
11. Frauenfeld
3
-17
12. Glattal
3
-18
Bülach, Laupen 1 Spiel mehr

Nach dem Weiterkommen im Cup gegen UHT Eggiwil aus der Nationalliga B zeigte der UHC Pfannenstiel auch im Spiel gegen das ambitionierte Unihockey Limmattal eine äusserst abgeklärte Leistung und entführte erstmals 3 Punkte aus der Zentrumshalle in Urdorf. Das Spiel wurde nahezu über 60 Minuten von beiden Teams ausgesprochen kontrolliert geführt und war so auch bis zum Schlusspfiff äusserst spannend. Letztendlich behielten die Zürcher Oberländer mit 3:1 die Oberhand, dies auch dank einem stark aufspielenden Torhüter Studer.

Das Spiel startete mit 15 Minuten Verspätung, da die beiden Tessiner Schiedsrichter noch im Gotthard-Stau aufgehalten wurden. Limmattal kontrollierte dann nach dem ersten Bully lange Zeit den Ball und kam bereits in der 4. Minute zur ersten Grosschance. Nach einem Durchbruch eines Limmattalers kassierte Heierli für seine Intervention einen Strafstoss. Hasenböhler übernahm für Limmattal die Verantwortung, scheiterte aber am hervorragend reagierenden Studer im Pfanni-Gehäuse. In der Folge entwickelte sich eine Art Hallenschach. Beide Mannschaften spielten sehr clever und drauf bedacht keine Fehler zu machen. Der Ball lief jeweils gut und die Defensive stand solide. So war es nicht unbedingt ein Augenschmaus für die Zuschauer. Dem Führungstreffer am nächsten kam dann Kyburz in der 17. Minute, als er nur den Pfosten traf. So hiess es auch nach zwanzig gespielten Minuten nach wie vor 0:0.
Das zweite Drittel versprach dann etwas mehr Tormöglichkeiten. In der 26. Minute konnte Bartenstein das Skore eröffnen. Nach einem Abschluss von Luchsinger reagierte Bartenstein am schnellsten und bezwang Torhüter Gabriel zur 1:0 Gäste-Führung. Limmattal reagierte heftig und traf nur wenig später in Person von Bliggenstorfer den Pfosten. In der 32. Minute folgten erneut zwei Grosschancen innert kürzester Zeit, doch Pfanni-Hüter Studer blieb jederzeit Herr der Lage. In der 36. Minute hatte dann Pfanni seinerseits zweimal die Möglichkeit Torhüter Gabriel zu bezwingen, scheiterte aber ebenfalls. Kurz vor Drittelsende wanderte dann Luchsinger wegen eines Stockschlags noch für 2 Minuten in die Kühlbox. Pfanni zeigte aber ein sehr engagiertes und solidarisches Boxplay und blockte nahezu alles Abschlüsse von Limmattal ab. So konnte die 1:0 Führung in die Pause gerettet werden.
Limmattal war nun in Drittel 3 gezwungen mehr Druck auszuüben. Dies eröffnete Pfanni aber auch etwas mehr Raum. Diesen Raum konnte Hafner in der 41. Minute beinahe nutzen, doch er sah seine beiden Abschlüsse mirakulös von Gabriel pariert.
In der 46. Minute wurden dann die Einheimischen das erste und einzige Mal an diesem Abend für ihr zahlreichen Abschlussversuche belohnt. Peraro setze sich hinter dem Pfanni-Tor durch und fand Hasenböhler im Slot, der aus nächster Distanz Torhüter Studer zum 1:1 Ausgleich bezwingen konnte. Das Spiel war somit neu lanciert. Während Pfanni weiterhin sehr kontrolliert agierte aber weniger den Abschluss suchte, setzte Limmattal vermehrt auf Abschlüsse, fand aber seinen Meister immer wieder in Studer. Pfanni reduzierte nach 50. Minute auf 2 Linien um die Intensität zu erhöhen. Dies sollte sich auszahlen. In der 57. Minute fand Luchsinger den eingewechselten Gallati im Slot, der den Ball eiskalt über die Linie drückte. Die Limmattaler reagierten postwendend, zogen ihr Time-Out ein und ersetzten Torhüter Gabriel durch einen sechsten Feldspieler. Wirklich gefährlich wurde es aber für Pfanni nicht mehr. Im Gegenteil, 36 Sekunden vor Schluss spedierte Scharfenberger den Ball ins verlassene Gehäuse des Heimteams zum vielumjubelten 3:1 und dem gleichzeitigen Schlussstand.
Pfanni zeigte in diesem Spitzenspiel eine äusserst abgeklärte und aufopferungsvolle Leistung. Dies sah auch Torhüter und Best Player Studer so: «Es war das erwartet umkämpfte Spiel auf hohem Niveau. Beide Teams sind spielerisch auf Augenhöhe und konnten sich immer wieder neutralisieren. Schön, dass unser Team das eine Quäntchen Wettkampfglück auf seine Seite zwingen konnte.»
Pfanni steht nach diesem Sieg nun auf dem 2.Tabellenrang, diesen gilt es bei der nächsten Doppelrunde am kommenden Wochenende zu verteidigen.
Am Samstag, 9. Oktober 2021 wartet das Heimspiel gegen die Jona-Uznach Flames und tags darauf führt die Reise ins Thurgau zu den Red Lions Frauenfeld.

Telegramme:

Unihockey Limmattal – UHC Pfannenstiel 1:3 (0:0, 0:1, 1:2)
0:1 Bartenstein (Luchsinger) / 1:1 Gallati (Luchsinger) / 1:3 Scharfenberger (Suter)
Aufstellung: Studer; P.Weber (Ersatz); Heierli, Scharfenberger, Hafner, Nideröst, Suter; Schellenberg, Hottinger, Bartenstein, Kyburz, Luchsinger; Scheuner, R.Weber, Kellermüller, Moser, Carigiet; Gallati, Forrer.
Strafen: Luchsinger (2 min)

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4. Runde UHC Herisau - UHC Pfannenstiel (Sportzentrum, Herisau)
26.09.2021

 

Tabelle
1. Bülach
14
+17
2. Limmattal
11
+17
3. Pfanni
10
+11
4. Gators
9
+11
5. Vipers
7
+5
6. UHBN
6
+9
7. Laupen
5
-15
8. Zürisee
3
-11
9. Glattal
3
-12
10. Flames
3
-13
11. Frauenfeld
3
-14
12. Herisau
1
-5
Bülach, Laupen 1 Spiel mehr

Der UHC Pfannenstiel entführt nach einer mehrheitlich äusserst souveränen Darbietung gegen den UHC Herisau 3 Punkte aus dem Appenzellerland. Mit einem eher schmalen Kader mussten die Zürcher Oberländer jedoch in der Schlussphase durch drei teils sehr unglückliche Gegentore nochmals zittern, mit viel Kampfgeist konnten der 5:4-Sieg aber über die Spielzeit gerettet werden.

Der UHC Pfannenstiel startete mit 2 Linien ins Auswärtsspiel gegen den UHC Herisau und der Start glückte ausgezeichnet. Bereits in der 5. Spielminute konnte Bartenstein den gegnerischen Torhüter Nüssli mit einem Flachschuss aus der Halbdistanz bezwinge. Keine viel jedoch bereits der Ausgleich durch Mittelholzer. Sein Distanzschuss fand den Weg an Freund und Feind vorbei ins Pfanni-Gehäuse. Pfanni liess sich aber nicht aus dem Konzept bringen. Die Zürcher beherrschten das Spiel und liessen den Ball gut laufen und so mussten die Einheimischen in der Defensive viel Arbeiten. In der 13. Minute setzte sich Hafner hinter dem Tor durch und spielte auf den in den Slot stürmenden Nideröst, der eiskalt zum 2:1 Führungstreffer einschob. Kurz nach diesem Treffer stellte Pfanni auf drei Linie um und auch diese Linie sorgte sofort für Gefahr vor dem gegnerischen Gehäuse. 17 Sekunden vor der Pausensirene legte Nideröst zurück auf Scharfenberger, dieser fasste sich ein Herz und hämmerte den Ball im wahrsten Sinne des Wortes in die gegnerischen Maschen – ein Riesenknaller zum 3:1 Pausenstand.
Pfannenstiel zeigte starke erste 20 Minuten, hatte aber auch noch gewisses Verbesserungspotential.
Der Start verlief erneut optimal. In der 24. Minute spielte Luchsinger auf Bartenstein, welcher zum 4:1 erhöhen konnte und keine drei Zeigerumdrehungen später konnte Pfanni seine einzige Überzahlsituation an diesem Abend in das 5:1 ummünzen. Hafner spielte quer auf Nideröst, welcher direkt abschloss.
Dies sollte dann bereits das letzte Pfanni-Tor an diesem Abend gewesen sein, dies lag aber viel mehr am eigenen Unvermögen als am UHC Herisau.
Zur Spielmitte sah Carigiet seine 100%ig-Chance von Torhüter Nüssli mirakulös pariert und in der 38. Minute traf ein Abschluss von Luchsinger nur den Pfosten.
Dennoch ging es mit einem beruhigenden 5:1 in die zweite Pause. Pfannenstiel trat noch stärker und souveräner und stärker auf als in Drittel 1.
Der Start ins letzte Drittel war dann an Topchancen kaum zu überbieten. Pfannenstiel erarbeitete sich in den ersten zwei Minuten drei Chancen, welche Tore hätten sein müssen. Wenn sich das nur nicht rächen sollte. In der 47. Minute war es der gegnerische Captain Schweier, welcher mit einem «Kuller-Lobball» den Ball im Tor unterbrachte. Pfanni-Hüter Weber, hatte bei diesem mehrfach abgelenkten Ball keine Abwehrchance. Kurze Zeit später verpasste Pfanni erneut zweimal das Skore zu erhöhen, beide Male stand die gegnerische Torlatte dem Erfolg im Weg. Als Herisau in der 54. Minute durch ein Pfanni-Eigentor auf 5:3 verkürzen konnte, war zum einem die Spannung im Spiel zurück und zum andern die Appenzeller Fans wieder hellwach. Es wurde somit eine äusserst intensive Schlussphase. In der 56. Minute parierte Weber einen Herisauer Abschluss grandios, doch der abgewehrte Ball sprang an den Fuss von Hafner, und von dort erneut ins eigene Tor und so stand es nur noch 5:4 aus Sich der Zürcher Oberländer. Doch mit viel Wille und Kampfgeist brachten die Zürcher das Resultat über die Runde und sicherten sich die drei wichtigen Punkte und somit das 6-Punkte-Wochenende. Torhüter Weber resümierte nach dem Spiel «Wir haben über 45 Minuten grossartig gespielt und Pfanni-Power-Unihockey gezeigt. Etwas schade, konnten wir im dritten Drittel unsere Kaltblütigkeit nicht mehr ins richtige Tor ausnutzen. Schlussendlich zählt der Sieg und den haben wir an diesem Wochenende zwei Mal geholt.»
Dieses Wochenende hat definitiv Lust auf mehr gemacht und am nächsten Wochenende warten ja mit dem UHT Eggiwil im Cup und dem noch ungeschlagenen Unihockey Limmattal in der Meisterschaft zwei echte Prüfsteine – Spannung, gutes Unihockey und Stimmung sind also definitiv garantiert.

Telegramme:

UHC Herisau – UHC Pfannenstiel 4:5 (1:3, 0:2, 3:0)
0:1 Bartenstein (Gallati) / 1:2 Nideröst (Hafner) / 1:3 Scharfenberger (Nideröst) / 1:4 Bartenstein (Luchsinger) / 1:5 Nideröst (Hafner)
Aufstellung: Studer; P.Weber (Ersatz); Bartenstein, Scharfenberger, Hafner, Nideröst, Forrer; Schellenberg, Hottinger, Kellermüller, Moser, Carigiet; Heierli, Scheuner, Feldmann, Kyburz, Luchsinger; Murk, Gallati.
Strafen: Carigiet (2 min)

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3. Runde UHC Pfannenstiel - Zürisee Unihockey (3-fach Kirchwies, Egg)
25.09.2021

 

Tabelle
1. Bülach
11
+11
2. Limmattal
8
+8
3. Pfanni
7
+10
4. UHBN
6
+12
5. Gators
6
+8
6. Vipers
4
-1
7. Laupen
5
-6
8. Glattal
3
-6
9. Frauenfeld
3
-8
10. Zürisee
3
-10
11. Herisau
1
-4
12. Flames
0
-14
Bülach, Laupen 1 Spiel mehr

Das Derby zwischen dem UHC Pfannenstiel und Zürisee Unihockey endet mit einem klaren 8:3-Sieg für das Heimteam. Doch das Spiel war alles andere als klar. Pfannenstiel tat sich lange schwer und konnte erst in der Schlussphase in Überzahl das Spiel für sich entscheiden.

Die Einheimischen starteten mit mehr Ballbesitz ins Spiel und kamen bereits in der 5. Minute zu ersten Grosschance von Moser, welche aber noch ungenutzt blieb. Gut eine Minute später machte es Pfanni besser. Luchsinger spielte wunderbar Kyburz frei, der von der Seite direkt zum 1:0 Führungstreffer abschloss.
In der Folge tat sich Pfanni schwer und konnte keine Intensität ins Spiel bringen, zeitweise wirkte es gar etwas lethargisch und war mit Sicherheit kein Augenschmaus für die über 100 Zuschauer. Zürisee verstand es aber auch ausgesprochen gut, dass Tempo aus dem Spiel zu nehmen. In der 12. Minute durften dann die Gäste gar das erste Mal jubeln. Hauswirth setzte sich in der Ecke gegen zwei Pfannis durch, zog vors Tor und schloss in die nahe obere Torecke zum 1:1 Ausgleichstreffer ab.
Das Duo Kyburz-Luchsinger hatte aber etwas gegen den Ausgleich und brachte das Heimteam sechs Minuten später wieder mit einem Tor in Führung. Dies war zugleich das Pausenresultat. Trainer Werner war alles andere als zufrieden mit dem Gezeigten und forderte von seinen Mannen mehr Engagement und Intensität.
Die Forderungen wurden von Pfanni versucht umzusetzen, auch wenn definitiv nicht alles wie gewünscht klappte. Etwas Sicherheit gab dann das 3:1 durch Bartenstein. Dieser fasste sich nach einem schönen Pass von Hafner ein Herz und zog aus der Distanz ab. In der 34. Minute hatte dann Forrer das leere Tor vor sich, doch der Ball versprang so unglücklich, dass dem Heimteam der Jubel im Hals stecken blieb. Wenig später hatte Pfanni die Möglichkeit im Powerplay aufzulaufen. Knapp 30 Sekunden brauchte die Überzahlformation, bis Hafner einen millimetergenauen Querpass auf Nideröst spielte, der direkt zum umjubelten 4:1 abschloss.
Mit dieser 3-Tore Führung startete das letzte Drittel. Pfanni wollte ruhig und clever spielen, doch es dauerte ganze 21 Sekunden ehe der gegnerische Spielertrainer Jucker einen fatalen Ballverlust ausnutzte und sehr präzise in die weite obere Torecke zum 4:2 Anschlusstreffer traf. Keine drei Minuten später war es Scharfenberger, der eine Freistossvariante mit Hafner zum 5:2 versenkte. Ab der 54. Minute spielte Zürisee etwas physischer, was von dem Schiedsrichter-Duo nicht geduldet wurde, so wanderte zuerst Rüegg und dann Marti auf die Strafbank. 81 und 15 Sekunden dauerte die Überzahlsituation jeweils. Zuerst traf der spätere Best Player Hafner mit einem schnell ausgeführten Freistoss zum 6:2 und nur 33 Sekunden später liess sich Nideröst nach Querpass von Bartenstein als Torschütze des 7:2 feiern. Es sollte aber noch besser kommen für Pfanni. In der 56. Minute war erneut eine Strafe gegen Zürisee angezeigt. Diese 6-gegen-5-Überzahl nutzte Pfanni zum 8:2 durch Scharfenberger. Für den Schlusspunkt waren dann aber die Gäste mit einem abgelenkten Schuss von Hartmann verantwortlich. 8:3 lautete das Schlussresultat – klipp und klar letztendlich, doch definitiv einige Tore zu hoch, denn es war über weite Strecken ein enger Fight und Pfanni konnte selten sein gewünschtes Niveau abrufen. Das sah auch Stürmer Hafner so: «Wir haben nicht wahnsinnig gut gespielt, dafür sicher sehr leidenschaftlich. Schlussendlich haben wir den Match im Powerplay für uns entschieden».
Bereits am heutigen Sonntag, 26.09.2021 steht um 19:00 Uhr das schwere Auswärtsspiel im Appenzellerland beim UHC Herisau auf dem Programm, ehe dann am kommenden Freitag, 01.10.2021 um 20:30 im Rahmen des Schweizer Cups das NLB-Team des UHT Eggiwil in Egg gastiert.

Telegramme:

UHC Pfannenstiel – Zürisee Unihockey 8:3 (2:1, 2:0, 4:2)
1:0 Kyburz (Luchsinger) / 2:1 Kyburz (Luchsinger) / 3:1 Bartenstein (Hafner) / 4:1 Nideröst (Hafner) / 5:2 Scharfenberger (Hafner) / 6:2 Hafner (Bartenstein) / 7:2 Nideröst (Bartenstein) / 8:2 Scharfenberger (Hafner)
Aufstellung: Studer; P.Weber (Ersatz); Bartenstein, Scharfenberger, Hafner, Nideröst, Forrer; Schellenberg, Hottinger, Kellermüller, Moser, Carigiet; Heierli, Scheuner, Feldmann, Kyburz, Luchsinger; Murk, Gallati.
Strafen: Scheuner (2 min)

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2. Runde Bülach Floorball - UHC Pfannenstiel (Sporthalle Hirslen, Bülach)
18.09.2021

 

Tabelle
1. Gators
6
+12
2. Limmattal
6
+7
3. Laupen
5
+6
4. Bülach
5
+3
5. Pfanni
4
+5
6. UHBN
3
+4
7. Vipers
3
0
8. Zürisee
3
-5
9. Frauenfeld
1
-9
10. Herisau
0
-3
11. Flames
0
-10
12. Glattal
0
-10

Im 2. Meisterschaftsspiel musste sich der UHC Pfannenstiel nach äusserst schwachem Start trotz zweimaliger eindrücklicher Aufholjagd auswärts Bülach Floorball mit 6:7 nach Verlängerung geschlagen geben. Viel schwerer als die Niederlage wiegt jedoch der verletzungsbedingte Ausfall von Verteidiger Spälti.

Die Zürcher Oberländer starteten fahrig und wenig überzeugend in die Partie gegen den dreimaligen Playoff-Finalisten. So schepperte es bereits nach 23 Sekunden im Pfanni-Tor. Ein leicht abgelenkter Schuss von Tahmasebi fand den Weg zur frühen Bülacher Führung. Gut drei Minuten später konnte das Heimteam erneut jubeln, dieses Mal versenkte Hottinger den Ball mit einem Flachschuss im Gehäuse. Pfanni war noch überhaupt nicht im Spiel angekommen und verlor immer wieder auf einfache Art und Weise den Ball, zudem fehlte auch die nötige Intensität. So musste Mangia zwischen der 8. und 10. Minute einige Male eingreifen um einen höheren Rückstand zu verhindern. Die erste grosse Pfanni-Chance hatte in der 13. Minute dann Scheuner, dessen Abschluss die gegnerische Latte streichelte. Kurze Zeit später führte dann jedoch ein erneut ein einfacher Ballverlust in der Mittelzone zu einem Gegenstoss für die Bülacher, Welcher Klingler eiskalt zum 3:0 verwandelte. Dies war nun aber auch der Weckruf für Pfanni. Im ersten Powerplay schaltete Hottinger nach einem Abschluss von Bartenstein am schnellsten und verwertete den freiliegenden Ball zum 1:3 Anschlusstreffer. Keine Zeigerumdrehung später war es Forrer, der mit einem Freistoss aus der Ecke Feldmann fand, der zum 2:3 verkürzen konnte. Mit diesem Resultat ging es auch in die erste Pause. Pfanni war mit diesem Resultat nach dem schlechten Start sicherlich gut bedient.
Im zweiten Drittel entwickelte sich dann ein intensives Spiel auf Augenhöhe. In der 28. Minute jubelte Carigiet bereits über den Ausgleich, doch die Schiedsrichter sahen dies anders. So musste sich Pfanni mit dem Ausgleich noch etwas gedulden. In der 29. Minute konnten die Gäste erneut in Überzahl auflaufen und es war Bartenstein vorbehalten nach einer wunderschönen Kombination den Ausgleichstreffer zu erzielen. Die Freude währte leider nicht lange. Knapp zwei Minuten später stimmte auf Pfanni-Seite bei einem Gegenstoss die Zuteilung gänzlich nicht. Müller sagte Danke und brachte das Heimteam erneut in Führung. Trotz mehr Ballbesitz und teils guten Chancen verpasste es Pfanni erneut auszugleichen. Stattdessen funktionierte das Defensivspiel von Bülach ausgezeichnet und nach einem weiteren abgefangenen Ball in der Mittelzone wurde schnell umgeschaltet. Gartmann fand Klingler, der beim 5:3 Torhüter Mangia keine Abwehrchance liess.
Die Zürcher Oberländer konnten aber vor der Pause nochmals reagieren. Erneut war es Bartenstein, der im Nachschuss den Bülacher Schlussmann Dürst bezwingen konnte. Für das letzte Drittel war also nach wie vor alles offen.
Kurz nach der Pause fand ein gut getimter Pass von Forrer Feldmann im Slot, der den 5:5 Ausgleich bejubeln konnte. Doch das Bild wiederholte sich zum x-ten Mal – Ballverlust in der Mittelzone, Tempo-Gegenstoss Bülach, Tor – zum drittel Mal liess sich Klingler an diesem Abend als Torschütze feiern. Pfanni war nun gefordert, noch viel mehr als Verteidiger Spälti ohne gegnerische Einwirkung umknickte und das Spielfeld verletzt verlassen musste. Der UHC Pfannenstiel zog wenig später sein Time-Out ein und ersetzte den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler. Dies sollte sich bereits nach 5 Sekunden auszahlen. Hafner spielte quer zu Nideröst, der zum vielumjubelten Ausgleich einschoss. Somit musste also die Verlängerung über den Sieger entscheiden. Trotz mehr Spielanteilen von Pfanni jubelte letztendlich Bülach über den Zusatzpunkt. Der Ball «flipperte» zu Meier, der dankend einschoss.
Pfanni zeigte in diesem Spiel viel Nehmer- und Comeback-Qualitäten, doch das Happy-End bleib aus. Scharfenberger fasste das Spiel wie folgt zusammen: «Wir hatten sicherlich nicht unseren besten Tag. Der Anfang war schwach, doch wir haben eine gute Aufholjagd gezeigt, die leider am Schluss nicht belohnt wurde.»
Für Zürcher Oberländer geht es nun am kommenden Wochenende mit einer Doppelrunde weiter. Am Samstag steht um 19:00 Uhr zu Hause das Lokalderby gegen Zürisee Unihockey auf dem Programm und am Sonntag führt die Reise nach Herisau, wo um 19:00 Uhr im Sportzentrum Herisau angepfiffen wird.

Telegramme:

Bülach Floorball – UHC Pfannenstiel 7:6 n.V. (3:0, 3:1, 3:2)
3:1 Hottinger (Bartenstein) / 3:2 Feldmann (Forrer) / 3:3 Bartenstein (Nideröst) / 5:4 Bartenstein (Nideröst) / 5:5 Feldmann (Forrrer) / 6:6 Niederöst (Hafner)
Aufstellung: Mangia; Studer (Ersatz); Spälti, Scharfenberger, Hafner, Nideröst, Bartenstein; Heierli, R.Weber, Feldmann, Kyburz, Forrer; Schellenberg, Scheuner, Kellermüller, Hottinger, Moser; Murk, Carigiet.
Strafen: Scheuner (2 min)

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1. Runde UHC Pfannenstiel - Vipers Innerschwyz (3-fach Kirchwies, Egg)
11.09.2021

 

Tabelle
1. Pfanni
3
+6
2. Limmattal
3
+6
3. UHBN
3
+5
4. Gators
3
+4
5. Bülach
3
+2
6. Laupen
2
+1
7. Frauenfeld
1
-1
8. Herisau
0
-2
9. Flames
0
-4
10. Glattal
0
-5
11. Vipers
0
-6
12. Zürisee
0
-6

Der UHC Pfannenstiel startete vor 135 lautstarken Fans in der heimischen 3-fach Kirchwies mit einem abgeklärten und souveränen 9:3-Sieg gegen die Vipers InnerSchwyz in die Meisterschaft 2021/2022. Pfannenstiel trat von Beginn Weg spielbestimmend auf und erhöhte das Resultat Tor um Tor.

Pfannenstiel startete mit viel Freude und Zuversicht ins erste Saison-Heimspiel, sicherlich auch angespornt durch die vielen Fan, die die Halle in ein Tollhaus verwandelten. Dementsprechend motiviert und zielstrebig startete das Heimteam, während sich die Vipers vorerst auf eine saubere Defensivarbeit konzentrierten. In der 5. Spielminute kamen die Zürcher Oberländer in Person von Bartenstein zur ersten Grosschance, der Ball kullerte aber quer zur Torlinie am Tor vorbei. In der 10. Spielminute hatte Bartenstein dann mehr Erfolg. Mit einem satten Halbdistanz bezwang er den Vipers-Torhüter Näpflin zum 1:0 Führungstreffer. Kurze Zeit später konnten auch die Vipers nach einem Gegenstoss beinahe jubeln, doch der Ball prallte an die Latte und nur Sekunden später wanderte Holdener wegen übertriebener Härte auf die Strafbank. Pfanni konnte aber trotz guten Chancen das Powerplay nicht ausnutzen, doch kurz nach Ablauf der Strafe nutzte Suter die Verwirrung in der Gäste Defense dann zum 2:0 aus. Keine zwei Zeigerumdrehungen später spielte Luchsinger mit einem seiner genialen Pässe nach einem Freistoss Weber frei, der frei abschliessen konnte und auf 3:0 erhöhen konnte. Dieses Resultat hatte auch zur Drittelspause bestand. Pfanni-Coach Werner war aber nicht nur zufrieden, er bemängelte zu inkonsequente Defensivarbeit und dass dem Gegner zu viele Gegenstösse zugestanden wurden. Dies musste sich in Drittel 2 zwingend verbessern.
Pfanni nahm sich die Worte des Trainers zu Herzen und trat nun sehr souverän auf. Dem Gegner wurden nur wenige Bälle zugestanden. Ein erstes Mal zahlte sich dies in der 24. Minute aus. Feldmann passte quer durch die gegnerische Box zu Kyburz, der eiskalt zum 4:0 einschob. Kurze Zeit später scheiterte Pfanni dann jedoch bei einer 3:1-Situation kläglich und verpasste es weiter zu erhöhen. In der 29. Minute konnte Gwerder für die Vipers zu einem Strafstoss anlaufen, der der extra eingewechselte Studer vereitelte diese Chance souverän. Kurz nach Spielmitte war es dann der stark spielende Nideröst, der nach wunderschöner Kombination mit Suter auf 5:0 erhöhen konnte. In der 26. Minute durften dann auch die Vipers verdientermassen das erste Mal jubeln. Holdener traf nach einem Freistoss durch die Pfanni-Mauer hindurch zum 5:1. Die Pfanni-Reaktion fiel aber heftig aus und es war Nideröst der eine wunderbar abgelegte Vorlage von Hafner zum 6:1 Pausenresultat verwertete.
Zu Beginn des letzten Drittels hatte Pfanni erneut die Möglichkeit in Überzahl aufzulaufen und dieses Mal klappte es mit dem Tor Bartenstein spielte quer zu Nideröst, welcher halbvolley auf 7:1 erhöhte. Kurze Zeit später waren jedoch auch die Vipers in Überzahl erfolgreich in dem Heinzer einen Ball in die hohe linke Torecke schlenzte. Das Heimteam liess aber keine Spannung mehr aufkommen. 8 Minuten vor Schluss traf Hafner mit einem satten Handgelenkschuss zum 8:2. In der Schlussphase konnten beide Teams noch einmal jubeln. Zuerst verkürzte Holdener auf 8:3, ehe Nideröst mit dem 9:3 das letzte Tor erzielte. Der Schlusspunkt gehörte dann aber nochmals Penalty-Killer Studer, der auch einen zweiten Vipers-Penalty, dieses Mal vom Finnen Bäcksbacka, entschärfen konnte.
Pfanni startete somit mit einem eindrücklichen 9:3 Sieg in die Saison und sicherte sich so drei wichtige Punkte. Best Player Nideröst fasste das Spiel wie folgt zusammen: «Nach dem gelungenen Cupspiel war es wichtig auch in der Meisterschaft nachzusetzen. Die Mannschaft konnte das gesammelte Selbstvertrauen vom Vorabend in die Meisterschaft mitnehmen. Es war schlussendlich eine solide Leistung mit Verbesserungspotential».
Die gemachten Verbesserungen kann Pfanni bereits am kommenden Samstag, 18.09.2021 um 17:00 Uhr in der Sporthalle Hirslen gegen einer der Gruppenfavoriten, Bülach Floorball, zeigen. Die Bülacher starteten mit einem 7:5 gegen UHC Herisau ebenfalls erfolgreich in die Saison.

Telegramme:

UHC Pfannenstiel – Vipers InnerSchwyz 9:3 (3:0, 3:1, 3:2)
1:0 Bartenstein (Scharfenberger) / 2:0 Suter (Bartenstein) / 3:0 R.Weber (Luchsinger) / 4:0 Kyburz (Feldmann) / 5:0 Nideröst (Suter) / 6:1 Nideröst (Hafner) / 7:1 Nideröst (Hafner) / 8:2 Hafner (Nideröst) / 9:3 Nideröst (Suter)
Aufstellung: Mangia; Studer (Ersatz); Bartenstein, Scharfenberger, Hafner, Nideröst, Suter; R.Weber, Kyburz, Feldmann, Hottinger, Luchsinger; Schellenberg, Scheuner, Kellermüller, Moser, Forrer; Murk.
Strafen: Luchsinger, Moser (je 2 min)

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