Matchberichte Saison 2018/2019

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5. Runde Regazzi Verbano UHC Pfannenstiel - Floorball Thurgau (3-fach Kirchwies, Egg)
06.10.2018

 

Tabelle
1. Sarnen
15
+15
2. Thurgau
15
+14
3. Basel
13
+7
4. Gordola
12
+7
5. ULA
12
+2
6. Ticino
9
-1
7. Sarganerland
8
+3
8. Davos
7
+2
9. Fribourg
5
-10
10. Red Devils
5
-15
11. Pfanni
3
-10
12. Grünenmatt
1
-14

Der UHC Pfannenstiel geht nach einer 2:5 Niederlage gegen den noch ungeschlagenen Co-Leader Floorball Thurgau auf dem 11. Tabellenrang in die Nationalmannschaftspause.

Das Heimteam aus dem Zürcher Oberland begann äusserst konzentriert und war gewillt möglichst keine Gegentore zu erhalten. Dies gelang im ersten Drittel über weite Strecken sehr gut. Auch offensiv vermochte Pfannenstiel Akzente zu setzen, so traf Hottinger in der 7. Spielminute nur den Pfosten und auch Moser, Würmli und Bartenstein hatten sehr gute Chancen einen Treffer zu erzielen. Gleichzeitig kam aber auch Thurgau zu diversen Grosschancen, zum einen scheiterten sie aber am eigenen Unvermögen oder am stark spielenden Pfanni-Hüter Weber. Das erste Tor fiel dann in der 17. Spielminute durch Altwegg. Dieser brauchte die Thurgauer Gäste mit einem unhaltbar abgelenkten Schuss mit 0:1 in Führung. Dies sollte dann auch das Pausenresultat sein. Bereits im ersten Drittel zeigte sich, was Torhüter Weber zu Spielende zu Protokoll geben sollte: «Wir haben gut mitgespielt, jedoch müssen wir effizienter werden und weiter an unserem Killerinstinkt vor dem gegnerischen Tor arbeiten». Im Mitteldrittel erzeugte dann Thurgau mehr Druck und konnte in der 28. Minute durch Lienert nicht unverdient auf 0:2 erhöhen. In Hälfte zwei des Mitteldrittels, waren es dann noch Pfister und der Finne Viitala im Powerplay, die auf 0:4 für die Gäste erhöhen konnten. Pfannenstiel kämpfte einmal mehr aufopferungsvoll, doch die kleinen Fehler wie ein Anstechen des Gegners oder ein Ballverlust in der Mittelzone wurden eiskalt bestraft. Es blieben aber noch 20 Spielminuten um das unmögliche möglich zu machen. Pfannenstiel nahm nun einige Umstellungen vor und wollte offensiv mehr Druck erzeugen. Den ersten Treffer in Drittel Nummer 3 erzielte aber der Schwede Strandljung mit einem eiskalt verwendeten Strafstoss. Das Heimteam gab sich aber nicht auf und konnte nur 21 Sekunden später durch Topscorer Stauffer den ersten Treffer erzielen. Trotz grossen Bemühungen und viel Druck auf das Tor von Altwegg konnte Pfannenstiel bis zur Schlusssirene nur noch einmal jubeln. 90 Sekunden vor Schluss traf erneut Stauffer nach Vorlage von Luchsinger zum Schlussresultat von 2:5. Der Sieg von Floorball Thurgau geht definitiv in Ordnung. Dies sieht auch der zum Best Player ausgezeichnete Stauffer so: «5 Gegentore gegen Thurgau zu bekommen geht in Ordnung, doch wir müssen definitiv mehr als nur 2 Tore erzielen». An diesem Punkt müssen die Zürcher Oberländer nun in der dreiwöchigen Nationalmannschaftspause zwingend arbeiten. Pfannenstiel wird als Aussenseiter selten mehr Chancen haben als der Gegner, deshalb ist es umso wichtiger diese konsequent auszunutzen. Ob dies gelingt, kann das Team am 27.10.2018 auswärts gegen den UHC Grünenmatt zeigen.

Telegramme:

UHC Pfannenstiel – Floorball Thurgau 2:5 (0:1, 0:3, 2:1)
1:5 Stauffer (Luchsinger) / 2:5 Stauffer (Luchsinger)
Aufstellung: P.Weber; Ronner (Ersatz); Schellenberg, Klöti, Huber, Kyburz, Würmli; Bier, Spälti, Hottinger, Hafner, Bartenstein; R.Weber, Lopez, Stauffer, Moser Luchsinger; Delay, Scheuner, F.Studer, Zollinger, Forrer.
Strafen: Luchsinger, Bartenstein (je 2 min)

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5. Runde Regazzi Verbano UH Gordola - UHC Pfannenstiel (CST, Tenero)
30.09.2018

 

Tabelle
1. Sarnen
12
+12
2. Thurgau
12
+11
3. Gordola
12
+9
4. Basel
10
+3
5. ULA
9
0
6. Sarganerland
8
+6
7. Davos
7
+4
8. Ticino
6
-3
9. Red Devils
5
-11
10. Pfanni
3
-7
11. Fribourg
2
-13
12. Grünenmatt
1
-11

Der UHC Pfannenstiel startete gut ins Spiel und führte rasch mit 2:0, musste sich aber letztendlich den abgeklärt spielenden Tessiner von Regazzi Verbano UH Gordola mit 4:7 geschlagen geben und muss weiter auf die nächsten Punkte warten.

Der Beginn des Spiels verlief ganz nach dem Gusto der Zürcher. Bereits nach 118 Sekunden konnten sie nach dem ersten Abschluss von Moser mit 1:0 in Führung gehen. Nur 97 Sekunden später schlug es erneut hinter dem Gordola-Hütter Bacciarini ein. Lopez konnte aus der Halbdistanz auf 2:0 erhöhen. Gordola kam in der Folge besser ins Spiel, doch Pfannenstiel spielte abgeklärt und souverän. In der 9. Minute konnten dann aber auch die Tessiner das erste Mal jubeln. Nach einem Freistoss traf Castellani mittels Drehschuss zum Anschlusstreffer. Pfannenstiel baute nun leicht ab, was Gordola ausnutzte und so immer mehr Druck auf das Pfanni-Gehäuse entwickelte. In der 16. Minute konnte Vitali nach einem Nachschuss zum 2:2 ausgleichen. So stand es nach dem ersten Drittel 2:2 unentschieden, auf Grund der Spielanteile sicherlich verdient. Der Start ins zweite Drittel misslang dann Pfanni gründlich. In der 24. Spielminute sah sich Pfannenstiel erstmals mit einem Rückstand konfrontiert. Keine drei Minuten später vermochten die Zürcher aber zu reagieren und zwar in Person von Luchsinger, der den Ball mit einem Flachschuss in der weiten Torecke versenkte. Kurz nach Spielmitte konnte Gordola im Powerplay auflaufen. Diese Chance liess sich das Heimteam nicht nehmen und konnte durch den Finnen Kaerla wieder mit 4:3 in Führung gehen. Keine vier Minuten später war es erneut Vitali, der nach einem Abpraller am schnellsten zu reagieren vermochte und seine Farben mit 5:3 in Führung brachte. Bis zum Drittelsende fielen trotz Chancen keine weiteren Tore mehr. Pfannenstiel musste im letzten Drittel als aufdrehen, wollten die Zürcher noch Punkte aus der Südschweiz entführen. Dieses Unterfangen nahmen sie mit nur noch zwei umgestellten Linien in Angriff. Pfannenstiel spielte nun druckvoller und offensiver, so war der Anschlusstreffer von Captain Scharfenberger in der 47. Minute die logische Konsequenz. Er traf mit einem verdeckten Abschluss aus der Halbdistanz. Die Zürcher hatten nun die Oberhand, doch der Ball wollte nicht ins gegnerische Gehäuse. Besser machten es da die Tessiner. In der 53. Minute war es der tschechische Altmeister, der sich im Slot eiskalt zeigte und zum 6:4 einschoss. Dieser Treffer nahm Pfanni etwas den Wind aus den Segeln, zumal in der Schlussphase das Spiel auch noch von verschiedenen Strafen geprägt war. Für den Schlusspunkt war dann der stark spielende Vitali mit dem 7:4 für Gordola verantwortlich. So musste Pfannenstiel eine weitere Niederlage einstecken, der Unterschied zwischen den beiden Teams war nicht gross, doch Kleinigkeiten haben letztendlich den Unterschied ausgemacht und der Sieg von Gordola geht letztendlich in Ordnung. Dies sieht auch Stürmer Thomas Huber so: „Es hat sicherlich die effizientere Mannschaft gewonnen, daran müssen wir noch arbeiten.“
Die nächste Möglichkeit für Punkte hat Pfannenstiel am kommenden Samstag, 6. Oktober 2018 um 19:00 Uhr zu Hause gegen den Tabellenzweiten Floorball Thurgau.

Telegramme:

Regazzi Verbano UH Gordola – UHC Pfannenstiel 7:4 (2:2, 3:1, 2:1)
0:1 Moser (Schellenberg) / 0:2 Lopez / 3:3 Luchsinger / 4:5 Scharfenberger (Bartenstein)
Aufstellung: P.Weber; Mangia (Ersatz); Schellenberg, F.Studer, Huber, Moser, Würmli; Bier, Klöti, Hafner, Hottinger, Forrer; R.Weber, Lopez, Bartenstein, Scharfenberger, Luchsinger; Murk, Delay, Scheuner, Zollinger.
Strafen: R.Weber, Bier, Klöti, Moser (je 2 min)

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4. Runde Ad Astra Sarnen - UHC Pfannenstiel (Dreifachturnhalle, Sarnen)
22.09.2018

 

Tabelle
1. Thurgau
10
+10
2. Sarnen
9
+7
3. Gordola
9
+6
4. ULA
9
+5
5. Davos
7
+6
6. Basel
7
+1
7. Sarganerland
6
+5
8. Ticino
5
-2
9. Pfanni
3
-4
10. Red Devils
2
-14
11. Grünenmatt
1
-8
12. Fribourg
1
-12

Der UHC Pfannenstiel verliert gegen Unihockey Langenthal zwar knapp aber nicht unverdient mit 3:4. 20 Minuten mit Power und Emotionen reichten in der erneut gut gefüllten Kirchwies nicht für Punkte.

Nach der bitteren Niederlage am Vorabend gegen Ad Astra Sarnen war Pfannenstiel gegen Unihockey Langenthal gewillt dieses Mal Punkte einzufahren. Der Start gegen den letztjährigen Qualifikationsvierten verlief aber nicht wie gewünscht. Das Heimteam geriet früh unter Druck und konnte sich einige Male bei Torhüter Weber bedanken nicht früh in Rückstand zu geraten. Langenthal verstand es das Spiel souverän zu kontrollieren. Pfannenstiel trat zu passiv auf und konnte so auch kaum Emotionen ins Spiel bringen. Für die Zuschauer war das erste Drittel auf alle Fälle kein Leckerbissen und Tore bekamen sie auch keine zu sehen.
Dieses 0:0 sollte aber im zweiten Drittel nicht lange bestand haben. Als Kyburz in der 26. Spielminute auf die Strafbank wanderte, nutzten die Langenthaler das einzige Powerplay an diesem Abend eiskalt zur 1:0 Führung durch Känzig aus. Keine drei Minuten später erhöhte Moser mit einem schönen Schuss unter die Querlatte für die Gäste auf 0:2. Pfannenstiel vermochte nicht zu reagieren und machte zu oft die kleinen Sachen zu wenig konsequent bzw. zu wenig sauber. So war das 0:3 in der 35. Minute die logische Konsequenz. Es war eine Combo der ehemaligen Wiler-Akteure Dätwyler und Känzig. Dieses 0:3 aus Sicht von Pfannenstiel war dann auch das Pausenresultat. Die Einheimischen hatten nun nochmals 20 Minuten um Emotionen ins Spiel zu bringen und zu reagieren. In der 46. Minute war es dann endlich soweit. Der neu eingewechselte Hafner spielte auf Hottinger, der volley zum 1:3 versenkte. ULA reagierte aber mit grosser Klasse und konnte nur wenig später den alten Dreitore-Vorsprung erneut herstellen. Lang traf auf Zuspiel von Moser. Pfannenstiel riskierte nun alles und machte offensiv viel Druck, endlich war die gewünschte Intensität im Spiel. In der 56. Minute war es Topscorer Stauffer, der mit dem 2:4 Anschlusstreffer die Hoffnung ins Spiel zurückbrachte. Und 101 Sekunden vor Schluss traf Hafner nach schönem Querpass zum 3:4. Doch mehr war in diesem Spiel leider nicht mehr drin. Zu passiv und emotionslos waren die ersten beiden Drittel. Dies sahen auch die beiden Verteidiger Lopez und Klöti so. Lopez meinte klipp und klar: «Ein starkes Drittel reicht in dieser Liga nicht aus um am Schluss als Sieger vom Platz zu gehen». Klöti bliess ins selbe Horn: «Wir sind verhalten gestartet und dann nie richtig ins Spiel gekommen. Erst im letzten Drittel haben wir Emotionen ins Spiel gebracht und sind auch zu Chancen und Tore gekommen. Schade, denn wir wussten von Anfang an was wir machen mussten.»
Für Pfannenstiel war es ein bitteres und punkteloses Wochenende. Doch es gilt nun vorwärts zu schauen. Das Team hat schon viele andere Tiefschläge durchgestanden und freut sich nun auf das kommende Wochenende und das Auswärtsspiel am Sonntagabend, 30.09.2018 um 19:30 in Tenero gegen Regazzi Verbano UH Gordola.

Telegramme:

UHC Pfannenstiel – Unihockey Langenthal 3:4 (0:0, 0:3, 3:1)
1:3 Hottinger (Hafner) / 2:4 Stauffer (Lopez) / 3:4 Hafner (Luchsinger)
Aufstellung: P.Weber; Mangia (Ersatz); Schellenberg, Klöti, Huber, Kyburz, Moser; F.Studer, Murk, Hottinger, Bartenstein, Forrer; R.Weber, Lopez, Stauffer, Scharfenberger, Luchsinger; Bier, Hafner, Brunold, Würmli.
Strafen: Kyburz (2 min)

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3. Runde Ad Astra Sarnen - UHC Pfannenstiel (Dreifachturnhalle, Sarnen)
22.09.2018

 

Tabelle
1. Sarnen
8
+8
2. Basel
7
+8
3. Davos
7
+6
4. Thurgau
7
+4
5. ULA
6
+4
6. Gordola
6
+1
7. Sarganerland
3
-2
8. Ticino
3
-3
9. Pfanni
3
-3
10. Red Devils
2
-8
11. Fribourg
1
-7
12. Grünenmatt
1
-8

Der UHC Pfannenstiel verliert trotz aufopferungsvollem Kampf und der Gewissheit eigentlich alles richtig gemacht zu haben, gegen den Ligafavoriten Ad Astra Sarnen mit 2:5.

Die Anreise verlief wegen eines Car-Ausfalls nicht wie gewünscht, doch dadurch liess sich Pfannenstiel nicht aus dem Konzept bringen. Die Zürcher haben von Trainer Wernern einen ganz klaren Gameplan verordnet bekommen und diesen setzte das Team perfekt um. Zwar starte der Favorit aus Sarnen besser ins Spiel und setzte Pfanni in den ersten paar Minuten mächtig unter Druck, doch die Zürcher kämpften aufopferungsvoll, blockten die gegnerischen Abschlüsse konsequent und konnte sich im Notfall auf einen tadellos agierenden Torhüter Weber verlassen. Mit der Zeit kam Pfannenstiel immer besser ins Spiel und kam auch zu seinen Chancen. Eine solche nutzte Moser in der 12. Minute nach einem feinen Zuspiel von Luchsinger eiskalt aus. Mit diesem Rückstand schien Sarnen nicht gerechnet zu haben und auch nicht mit der harten Gegenwehr des vermeintlichen Underdogs. Das Resultat sollte aber bis zur ersten Drittelspause bestand haben.
Auch im zweiten Drittel, liess der UHC Pfannenstiel nicht nach. Im Gegenteil Pfannenstiel kontrollierte in den Anfangsminuten den Ball und setzte den Gegner mächtig unter Druck, so war der 2:0 Führungstreffer für das Auswärtsteam die logische Konsequenz. Es war Forrer, der nach einer schönen Kombination Hottinger freispielte, der den Ball im gegnerischen Gehäuse unterbrachte. Sarnen reagierte aber postwendend. Liikanen hämmerte den Ball mittels Distanzschuss zum Anschlusstreffer ins Pfanni-Gehäuse. In der Folge erarbeiteten sich beide Teams gute Chancen, die teils Tore hätten sein müssen. Doch Weber als auch Amrein retteten teils mirakulös. So lag auch nach 40 Minuten der grosse Aussenseiter noch mit 2:1 in Führung.
Pfannenstiel durfte sich im letzten Drittel also definitiv auf einen Sturmlauf von Sarnen gefasst machen. Doch über weite Strecken konnte Pfannenstiel diesen unter Kontrolle halten, dies vor allem durch unerbittlichen Einsatz in der Defensive. In der 48. Minute verlor Pfannenstiel einen Ball in der Vorwärtsbewegung und der ausländische Verstärkungsblock liess sich nicht zweimal bitten. Pass passte auf Markström, der unhaltbar zum 2:2 Ausgleich einschoss. Nach 51:36 hatte Pfannenstiel dann die erste Powerplay-Möglichkeit, doch die Chance blieb ungenutzt. So durfte das lautstarke Publikum eine spannende Schlussphase erwarten. Pfannenstiel war gewillt, angepeitscht von den eigenen Fans, eine grosse Überraschung zu schaffen und diese war zum greifen nah, bis aus heiterem Himmel eine 5-Minuten-Strafe gegen Zollinger ausgesprochen wurde. Leider war diese dann spielentscheidend. Zuerst traf Eronen mit einem schönen Hocheckschuss, ehe anschliessend noch zweimal von Wyl ins verlassene Pfanni-Gehäuse traf. Pfannenstiel stand also mit leeren Händen da und der Frust war bei allen ersichtlich. Dies hatte Pfanni definitiv nicht verdient. Trainer Werner meinte nach dem Spiel: «Ich bin extrem stolz auf jeden einzelnen Spieler, wir haben ein fantastisches Spiel gezeigt und wurden letztendlich um den verdienten Lohn gebracht». Auch der finnische Verstärkungsspieler von Sarnen Eronen zeigte Respekt für die Leistung für Pfanni: «Unser Gegner hat sehr gut gekämpft und uns keinen Meter geschenkt.»
Pfannenstiel wird aber den Kopf nicht in den Sand stecken, denn am morgigen Tag wartet bereits das zweite Spiel der Doppelrunde gegen Unihockey Langenthal. Spielbeginn ist um 16:00 Uhr in der heimischen Kirchwies in Egg.

Telegramme:

Ad Astra Sarnen – UHC Pfannenstiel 5:2 (0:1, 1:1, 4:0)
0:1 Moser (Luchsinger) / 0:2 Hottinger (Forrer)
Aufstellung: P.Weber; Mangia (Ersatz); Schellenberg, Klöti, Huber, Kyburz, Würmli; F.Studer, Murk, Hottinger, Bartenstein, Forrer; R.Weber, Lopez, Moser, Scharfenberger, Luchsinger; Spälti, Scheuner, Zollinger, Brunold.
Strafen: Zollinger (5 min)

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2. Runde Floorball Fribourg - UHC Pfannenstiel (Ste. Croix, Fribourg)
15.09.2018

 

Tabelle
1. Davos
6
+7
2. Sarnen
5
+5
3. Thurgau
5
+3
4. Basel
4
+5
5. ULA
3
+2
6. Ticino
3
0
7. Pfanni
3
0
8. Gordola
3
-1
9. Red Devils
2
-6
10. Fribourg
1
-5
11. Grünenmatt
1
-7
12. Sarganerland
0
-3

Der UHC Pfannenstiel kehrt das Spiel gegen den letztjährigen Playoff-Halbfinalisten Floorball Fribourg mit zwei Toren in den letzten 8 Spielminuten und gewinnt letztendlich verdient mit 7:6 in der Verlängerung.

Das Spiel startete ausgeglichen, dennoch konnten die Einheimischen bereits in der 5. Spielminute nach einem Bogenlauf von Stirnimann mit 1:0 in Führung gehen.
Pfannenstiel reagierte aber prompt und konnte gut zwei Minuten später durch Bartenstein zum 1:1 ausgleichen. Das Tor kam nach einem schönen Tempogegenstoss mit Scharfenberger zu Stande. Den Zuschauern wurde einiges geboten und sie konnten auch in der Folge weitere Tore bejubeln. In der 11. Minute führte ein Ballverlust von Pfannenstiel in der Vorwärtsbewegung zur erneuten Führung des Heimteams. Die Zürcher Gäste brauchten dieses Mal aber nur 64 Sekunden um das Spiel erneut auszugleichen. Klöti erzielte dabei sein erstes Tor im Dress des UHC Pfannenstiel. Im selben Stil ging es weiter, erneut verstrichen nur 41 Sekunden bis zum nächsten Tor. Erneut konnte das Heimteam vorlegen. In der Folge beruhigte sich das Spiel etwas. Kurz vor dem Pausenpfiff konnte jedoch Stauffer von einem Ballgewinn von Moser profitieren und zum verdienten 3:3 Ausgleich einschiessen. Pfannenstiel machte vieles richtig, musste aber dennoch gewisse Korrekturen am eigenen Spiel vornehmen um den Fribourgern nicht so viele gefährliche Distanzschüsse zuzugestehen. Im zweiten Drittel hatten die Zürcher Gäste dann mehr vom Spiel und waren perfekt auf den Gegner eingestellt. Doch etwas Zählbares resultierte trotz teils sehr guten Chancen nicht. Im Gegenteil, kurz vor der zweiten Drittelspause war es Zürcher, der entgegen dem Spielverlauf die Einheimischen mit 4:3 in Führung schoss. Pfannenstiel war also im letzten Drittel gefordert, wollten sie weitere Punkte einfahren. Stauffer brachte Pfannenstiel in der 44. Minute zurück ins Spiel. Er konnte den gegnerischen Torhüter nach einer feinen Einzelleistung bezwingen. Doch die Fribourger nutzten in der Folge zweimal die zu wenig konsequente Slotarbeit der Zürcher und konnten mit 6:4 in Führung gehen. War das die Vorentscheidung? Mitnichten, Pfanni reagierte prompt. Luchsinger erkämpfte den Ball in der Ecke und spielte Stauffer wunderschön frei, der eiskalt sein drittes persönliches Tor an diesem Abend erzielen konnte. In der 57. Minute folgte dann auch noch der verdiente Ausgleich für die aufopfernd kämpfenden Zürcher. Weber schoss aus der Distanz und Bartenstein vollendete mit einem Ablenker zum 6:6. Pfannenstiel hatte zwar kurz vor der Schlusssirene noch eine gute Chance, doch es fielen keine Tore mehr und so musste die Verlängerung entscheiden. Dort dauerte es dann nur 97 Sekunden ehe Hafner der gegnerischen Verteidigung entwischte und zum vielumjubelten Sieg für Pfanni einschoss. Die Freude war grenzenlos und der Sieg alles andere als gestohlen, sondern viel mehr der verdiente Lohn für eine starke Pfanni-Leistung. Stürmer Luchsinger meinte nach dem Spiel sichtlich zufrieden: „Wir waren auf Grund unserer starken Leistung letztendlich der verdiente Sieger“. Pfannenstiel steht nun nach zwei Spielen mit 3 Punkten da und konnte in beiden Spielen punkten, dies wollen sie auch an der Doppelrunde vom kommenden Wochenende gegen die beiden starken Gegner Ad Astra Sarnen (Samstag, 19:00 Uhr in Sarnen) und Unihockey Langenthal (Sonntag, 16:00 Uhr in Egg) tun.

Telegramme:

Floorball Fribourg – UHC Pfannenstiel 6:7 n.V. (3:3, 1:0, 2:3, 0:1)
1:1 Bartenstein (Scharfenberger) / 2:2 Klöti (Huber) / 3:3 Stauffer (Moser) / 4:4 Stauffer (Lopez) / 6:5 Stauffer (Luchsinger) / 6:6 Bartenstein (R.Weber) / 6:7 Hafner (Bartenstein)
Aufstellung: P.Weber; Mangia (Ersatz); Schellenberg, Klöti, Huber, Kyburz, Moser; Delay, Murk, Hafner, Hottinger, Bartenstein; R.Weber, Lopez, Stauffer, Scharfenberger, Luchsinger; F.Studer, Zollinger, Forrer.
Strafen: keine

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1. Runde UHC Pfannenstiel - Red Devils March-Höfe Altendorf (3-fach Kirchwies, Egg)
09.09.2018

 

Tabelle
1. Basel
3
+6
2. Davos
3
+5
3. Sarnen
3
+4
4. Gordola
3
+1
5. Thurgau
2
+1
6. Red Devils
2
+1
7. Ticino
1
-1
8. Pfanni
1
-1
9. Sarganerland
0
-1
10. Fribourg
0
-4
11. ULA
0
-5
12. Grünenmatt
0
-6

Der UHC Pfannenstiel verliert vor einer fantastischen und farbenfrohen Kulisse mit 341 Zuschauern ein an Dramatik kaum zu überbietendes Spiel mit 6:7 nach Verlängerung.

Nachdem beide Teams mit Einlaufkindern zu diesem Saisonstartspiel einliefen konnte es also los gehen. Obwohl Pfannenstiel von Beginn an stark drückte, war das erste Tor den Red Devils vorbehalten. Meier nutzte einen sauberen Querpass von Vapaniemi und brachte die Gäste bereits nach 177 Sekunden in Führung, sicher nicht den Start den sich Pfannenstiel vorgestellt hatte. Das Heimteam liess sich aber durch diesen Gegentreffer nicht beirren und spielte weiterhin attraktives Unihockey. In der 9. Spielminuten konnte Pfanni im Powerplay auflaufen und dieses nutzen sie nach 41 Sekunden eiskalt aus. Hafner spielte mit einem genialen Zuspiel Luchsinger frei, der für seine Farben den 1:1 Ausgleich erzielte. Das Spiel ging hin und her und beide Teams kamen immer wieder zu guten Chancen. In der 14. Minute nutze Eggeler einen Gegenstoss zur erneuten Führung für die Gäste aus, dies sollte dann zugleich auch das Pausenresultat sein. Pfannenstiel startete nach der Pause erneut besser und dieses Mal wurde der Einsatz auch mit Toren belohnt. Stauffer traf nach Zuspiel von Luchsinger in der 22. Minute zum erneuten Ausgleich und in der 28. Minute war es Studer, der einen Abschluss von Klöti im Powerplay zur erstmaligen Führung für das Heimteam ablenkte. Pfannenstiel hatte nun etwas die Oberhand, doch konnte keinen weiteren Profit daraus schlagen. Im Gegenteil, in der 36. erzielte Wildhaber den Ausgleich. Mit einem gerechten 3:3 ging es dann in den Pausentee. Das Spiel war völlig offen und die Spannung in der Halle war greifbar. Das letzte Drittel war keine 40 Sekunden alt, da war es der finnische Verstärkungsspieler Einiö, der die Gäste erneut in Führung brachte und es sollte noch schlechter kommen für das Heimteam. In der 44. Minute sah sich Pfanni einer doppelten Unterzahl gegenüber. Dies nutzen die Devils eiskalt aus und erneut war Einiö der Torschütze. Nun war das Heimteam definitiv gefordert. In der 50. Minute war es erneut Stauffer, der die Hoffnung ins Pfanni-Spiel zurückbrachte. Doch nur gut eine Zeigerumdrehung später nutzte Hindermann die Freiheiten, die ihm die Pfanni-Defensive liess und brachte die Gäste erneut mit zwei Tore in Führung. Doch Pfannenstiel gab nicht auf und zeigte viel Charakter. In der 53. Und der 55. Minute war es Stauffer mit seinen Toren 3 und 4, der Pfannenstiel wieder zurück ins Spiel brachte und für da Heimteam ausgleichen konnte. In der 58. Minute bekam das Heimteam nach einer Strafe gegen van Welie die Möglichkeit fünf Minuten in Überzahl zu spielen. Leider fehlte die Durchschlagskraft im Powerplay, im Gegenteil in den letzten Sekunden musste sich das Team bei Torhüter Weber bedanken, der Pfanni mirakulös in die Verlängerung rettete. Auch dort konnte die verbleibende Zeit im Powerplay nicht genutzt werden, zu breit und zu wenig entschlossen wurde das Überzahlspiel gespielt. In der Folge gab es Chancen auf beiden Seiten und als sich alle schon auf das Penaltyschiessen eingestellt hatten war es erneut der Finne Einiö, der 3 Sekunden vor Spielschluss das Spiel zu Gunsten der Gäste entschied. Der erste Punkt für Pfanni, aber es wäre auch mehr drin gelegen. Trainer Werner meinte dazu: «Wir haben ein über weite Strecken gutes erstes Saisonspiel gezeigt und die Zuschauer bestens unterhalten. Es gilt nun noch intensiv an den kleinen Dingen zu arbeiten, dann wird auch der erste 3er bald kommen.» Ähnlich sieht es Captain Scharfenberger «Kleinigkeiten haben entschieden, wir haben uns leider nicht mit 3 Punkten belohnt». Für den UHC Pfannenstiel geht es am kommenden Samstag, 15. September 2018 weiter auswärts in Fribourg gegen Floorball Fribourg.

Telegramme:

UHC Pfannenstiel – Red Devils March-Höfe Altendorf 6:7 n.V. (1:2, 2:1, 3:3, 0:1)
1:1 Luchsinger (Hafner) / 2:2 Stauffer (Luchsinger) / 3:2 F.Studer (Klöti) / 4:5 Stauffer (Luchsinger) / 5:6 Stauffer (Scharfenberger) / 6:6 Stauffer (R.Weber)
Aufstellung: P.Weber; Mangia (Ersatz); Schellenberg, Klöti, Huber, Kyburz, Würmli; Bier, Murk, Hafner, F.Studer, Bartenstein; R.Weber, Lopez, Stauffer, Scharfenberger, Luchsinger; Scheuner, Zollinger, Brunold, Moser, Forrer.
Strafen: Schellenberg, Bier (je 2 min)

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