Matchberichte Saison 2018/2019

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18. Runde UHC Pfannenstiel - UHC Grünenmatt (3-fach Kirchwies, Egg)
13 .01.2019

 

Tabelle
1. Sarnen
50
+52
2. Basel
48
+45
3. Thurgau
40
+34
4. Ticino
32
-4
5. Davos
27
-2
6. ULA
27
-10
7. Gordola
25
-2
8. Red Devils
24
-18
9. Sarganerland
22
-13
10. Fribourg
21
-20
11. Pfanni
14
-32
12. Grünenmatt
13
-30

Der UHC Pfannenstiel zeigte im heutigen Spiel sein Sonntagsgesicht und forderte dem Spitzenteam Unihockey Basel Regio auswärts alles ab. Letztendlich mussten sich die Zürcher aber in der Verlängerung geschlagen geben und verloren mit 2:3.

Der Start ins verlief ausgeglichen. Pfanni war perfekt auf den Gegner eingestellt und machte die Räume für die Basler eng, so dass diese nicht wie gewünscht in Fahrt kamen. In der 11. Minute kassierte dann Spälti eine Strafe wegen übertriebener Härte. Basel liess sich nicht zweimal Bitten und nutzte die Gunst des Überzahlspiels. Der Schweizer Nationalspieler Mendelin brachte seine Farben auch Vorlage des schwedischen Neuzuzuges Nyh mit 1:0 in Führung. Pfannenstiel liess sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen, auch wenn die Einheimischen nun mehr Druck erzeugten. Pfanni konnte mit aufopferndem Kampf und Einsatz pur und für einmal auch mit dem nötigen Glück mit einem 0:1 Rückstand in die Pause gehen. Die Zürcher machten sehr vieles richtig und es war jedem Einzelnen anzumerken, dass an die Überraschung geglaubt wurde.
Dies sollte sich im zweiten Drittel schon früh auszahlen. In der 23. Spielminute hatte Pfanni die erste Möglichkeit in Überzahl aufzulaufen. Der Ball wurde kontrolliert und geduldig laufen gelassen, bis Hafner in der Mitte den freistehenden Scharfenberger sah, welcher eiskalt zum verdienten 1:1 Ausgleich traf. Die Zürcher Gäste zeigten ein starkes zweites Drittel und konnten dem Tabellenzweiten alles abverlangen. Beide Teams kamen zu Chancen, doch das 1:1 war nach 40 Minuten ein gerechter Spielstand. So musste das letzte Drittel über den Sieger entscheiden.
Pfanni war gewillt sich endlich wieder für eine starke Leistung zu belohnen. In der 46. Minute war es Jolma, der den Ball durch konsequentes Nachsetzen über die Pfanni-Torlinie beförderte zum 2:1 für das Heimteam. In der Folge überstand Pfanni eine Unterzahlsituation und stellte anschliessend auf zwei Linien um. Verteidiger Bier wurde in der 54. Minute für seine Hartnäckigkeit belohnt als er dem gegnerischen Verteidiger den Ball abnahm und mit einem satten Schuss den Basler Hüter Coray zum vielumjubelten Ausgleich bezwang. Basel versuchte in der Schlussphase nochmals alles um den Punkteverlust zu vermeiden, scheiterte da aber diverse Male am starken Pfanni-Hüter Mangia bzw. an Pfosten und Latte. So ging dieses Spiel in die Verlängerung und Pfanni konnte einen verdienten Punkt erkämpfen.
In der Verlängerung hatte Basel zwar mehr Spielanteile, doch Pfanni hatte in der 66. Spielminute den Game Winner durch Luchsinger auf dem Stock. Der Ball flog aber knapp am Basler Gehäuse vorbei. Im Gegenstoss war es dann der Tscheche Vojtisek, der die Basler zum umjubelten Heimsieg schoss.
Pfanni musste sich keine Vorwürfe machen, es konnte dem Gegner alles abverlangen und hat eindrücklich gezeigt, dass mit diesem Team viel möglich ist, wenn die Einstellung stimmt und das Feuer da ist und dies gilt es in die kommenden Spiele und auch in die Playouts mitzunehmen. Stürmer Hottinger war auch dieser Meinung: „Wir haben ein starkes Spiel gezeigt und verdientermassen einen Punkt erkämpft“. Captain Scharfenberger sah dies auch so: „Wir haben aufopferungsvoll gekämpft, aber am Schluss leider doch verloren.“
Die nächste Möglichkeit für Punkte hat der UHC Pfannenstiel am morgigen Sonntag, 20.01.2019, wo es zu Hause um 16:00 Uhr vor seinem fantastischen Heimpublikum auf den Tabellenvierten Ticino Unihockey trifft. Die Zürcher sind gewillt an die heutige starke Leistung anzuknüpfen.

Telegramme:

Unihockey Basel Regio – UHC Pfannenstiel 3:2 n.V. (1:0, 0:1, 1:1, 1:0)
1:1 Scharfenberger (Hafner) / 2:2 Bier
Aufstellung: Mangia; P.Weber (Ersatz); Schellenberg, Klöti, Huber, Kyburz, Luchsinger; Bier, Spälti, Hafner, Hottinger, Carigiet; Murk, R.Weber, F.Studer, Scharfenberger, Würmli; Scheuner, Lopez, Forrer, Bartenstein.
Strafen: Spälti, Luchsinger, Bier (je 2 min)

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18. Runde UHC Pfannenstiel - UHC Grünenmatt (3-fach Kirchwies, Egg)
13 .01.2019

 

Tabelle
1. Sarnen
47
+48
2. Basel
46
+44
3. Thurgau
38
+33
4. Ticino
29
-5
5. Davos
27
+2
6. Gordola
24
-1
7. ULA
24
-12
8. Sarganerland
22
-9
9. Red Devils
21
-22
10. Fribourg
20
-19
11. Grünenmatt
13
-28
12. Pfanni
13
-31

Der UHC Pfannenstiel verliert das Duell der beiden Tabellenletzten gegen den UHC Grünenmatt trotz Dominanz über weite Strecken mit 3:5 und rutscht auf den letzten Tabellenplatz der Nationalliga B ab.

Der UHC Pfannenstiel starte mit der Devise ins Spiel das Zepter an sich zu reissen und dem Spiel den Stempel aufzudrücken. Dies gelang vor wiederum über 180 Fans in der Kirchwies in Egg recht gut. Pfannenstiel konnte sich verschiedene gute Chancen erarbeiten, scheiterte aber vorerst am eigenen Unvermögen. Erst in der 15. Spielminute konnte die Heimfans ein erstes Mal jubeln. Carigiet versenkte ein feines Zuspiel von Hafner nach einer wunderbaren Freistossvariante zum 1:0 Führungstreffer. Die Freude auf Zürcher Seite währte aber nicht lange. Keine zwei Minuten später profitierte Gerber davon, dass Pfanni den Ball nicht aus der gefährlichen Zone brachte und schoss zum 1:1 ab. Das Heimteam reagierte aber postwendend, erneut war es die Combo Carigiet und Hafner, die einen Gegenstoss eiskalt zum 2:1 abschloss. Mit dieser verdienten Führung ging es auch in die erste Drittelspause.
Gleich zu Beginn hatte Pfanni nach einer Slapstick Strafe gegen Grünenmatt die Möglichkeit im Powerplay aufzulaufen. Die Möglichkeit bleib aber ungenutzt. Die Berner Gäste kamen nun besser ins Spiel und hatten etwas mehr Spielanteile, dies nutzten sie erstmals in der 26. Minuten in dem sie einen Freistoss durch den Schweden Frejd zum 2:2 verwandelten. In der Folge kamen beide Teams zu weiteren Chancen, doch Tore wollten im Mitteldrittel nicht mehr fallen, auch nicht als Pfannenstiel kurz vor der Drittelspause eine weitere Powerplay-Möglichkeit hatte. So stand das Spiel nach 40 Minuten ausgeglichen 2:2. Pfannenstiel spielte im Mitteldrittel etwas zu umständlich und nicht mehr so geradlinig wie noch in den ersten 20 Minuten. Dies musste im letzten Drittel wieder verbessert werden.
Der Start ins letzte Drittel gelang Pfanni gut. Kyburz scheiterte bereits nach 44 Sekunden am gegnerischen Gehäuse. Die Einheimischen hatten nun wieder merklich mehr vom Spiel, so war auch das 3:2 in der 48. Minute mehr als verdient. Die Vorlage kam von Carigiet, der im Slot den freistehenden Hafner sah. Die Zürcher schienen nun alles im Griff zu haben, doch dem war nicht so. In der 53. Minute sorgte ein Gegenstoss für den erneuten Ausgleich. Grünenmatt versuchte es einfach mal den Ball Richtung Tor zu bringen und dieser fand dann zum Zürcher Leidwesen den Weg am stark spielenden Studer vorbei ins Pfanni-Tor. Es sollte aber noch schlimmer kommen für Pfanni. 22 Sekunden vor der Schlusssirene versenkte Frejd mit einem seiner bekannten Zorro-Moves den Ball nach einem Freistoss zur erstmaligen Gästeführung. Pfanni zog sofort sein Time-Out ein, doch nach verlorenem Bully war es der zweite Schwede Nyh, der das für Grünenmatt siegbringende 5:3 erzielen konnte. Mit dieser Niederlage rutschte Pfanni auf den letzten Tabellenrang ab, viel schlimmer ist aber, dass dieses Spiel nicht hätte verloren werden sollen.
Das sahen auch Torhüter Studer bei seinem Comeback so: «Diesen Match hätten wir niemals verlieren dürfen. Trotz krasser Überlegenheit waren wir zu wenig clever und kassierten die dreckigen Tore anstatt selber solche reinzuwürgen.». Nicht besser tönte es von Best Player Carigiet: «Es war ein Spiel, das niemals verloren werden darf. Wir haben uns im ersten Drittel zahlreiche gute Chancen herausgespielt, leider mit zu wenig Ausbeute. Zudem verlief auch das Überzahlspiel nicht nach unseren Vorstellungen».
Jetzt muss die Mannschaft wieder aufstehen und am kommenden Wochenende am Samstag auswärts gegen das Spitzenteam Unihockey Basel Regio und am Sonntag zu Hause gegen Ticino Unihockey bereit sein das Glück wieder auf seine Seite zu zwingen.

Telegramme:

UHC Pfannenstiel – UHC Grünenmatt 3:5 (2:1, 0:1, 1:3)
1:0 Carigiet (Hafner) / 2:1 Carigiet (Hafner) / 3:2 Hafner (Carigiet)
Aufstellung: R.Studer; P.Weber (Ersatz); Schellenberg, Klöti, Huber, Kyburz, Luchsinger; Bier, Spälti, Hafner, Hottinger, Carigiet; Delay, R.Weber, Forrer, Scharfenberger, F.Studer; Murk, Lopez, Stauffer, Moser, Würmli.
Strafen: Luchsinger (2 min)

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17. Runde Floorball Thurgau - UHC Pfannenstiel (Paul Reinhart Halle, Weinfelden)
05.01.2019

 

Tabelle
1. Sarnen
44
+42
2. Basel
43
+41
3. Thurgau
35
+32
4. Ticino
29
-1
5. Gordola
24
+5
6. Davos
24
0
7. ULA
24
-11
8. Sarganerland
22
-7
9. Fribourg
20
-26
10. Red Devils
18
-26
11. Pfanni
13
-29
12. Grünenmatt
10
-30

Der Start ins neue Jahr ist dem UHC Pfannenstiel alles andere als geglückt. Die Zürcher verlieren auswärts gegen den Tabellendritten Floorball Thurgau nach einem schwachen Start und auch Grund einer mangelnden Chancenauswertung klar mit 4:10.

Beide Teams wurden durch Einlaufkinder zum Start des ersten Spiels des Jahres begleitet. Diese besondere Atmosphäre schien dann das Heimteam mehr zu beflügeln als die Zürcher Gäste. Nicht anders ist es zu erklären, dass es nach 252 Sekunden bereits 0:2 für Floorball Thurgau stand. Pfannenstiel stand zwar zu beginn defensiv, doch es wurden weder die Gegner konsequent gedeckt noch die Passwege zu gemacht. Diese Einladungen nahmen die technisch versierten Thurgauer dankend an. Nach 65 Sekunden profitierte Königshofer von einem Querpass von Lienert durch den Pfanni-Slot, welchen er nur noch einschieben musste und für das 2:0 war Conrad besorgt, der einen Zuteilungsfehler in der Zürcher Defensive eiskalt ausnutzte. In der Folge bestimmte weiterhin klar das Spielgeschehen und kam zu weiteren guten Chancen, die Pfanni-Hüter Weber aber vereiteln konnte. Die Zürcher Oberlänger fanden den Zugriff auf das Spiel noch nicht wirklich, auch die Intensität und Emotionen fehlten zu Beginn fast gänzlich, nicht anders ist es zu erklären, dass es fast keine Zweikämpfe gab. Erst ab der 15 Minute begann das Pfanni-Feuer zu lodern und es konnten auch eins, zwei gute Chancen herausgespielt werden, welche jedoch ungenutzt blieben. Kurz vor der Drittelspause schlug dann Thurgau nochmals zu. Der lettischen Nationalspieler Rajeckis konnte einen Querpass durch die Pfanni-Box direkt zum 0:3 verwandeln, dies war zugleich auch das bittere aber verdiente Resultat nach 20 Spielminuten. Pfanni konnte nicht verbergen, dass zum einen einige wichtige Spieler fehlten und zum andern gewisse nicht an ihr Leistungsniveau herankamen. So wurden nach dem ersten Drittel gewisse Umstellungen unumgänglich.
Pfanni spielte nun besser, doch das nächste Tor war wiederum dem Gastgeber vorbehalten. Altwegg schloss einen Thurgauer Konter im Nachsetzen zum 0:4 ab. In der Folge hatten Pfannenstiel einige sehr gute Chancen, die sie jedoch allesamt nicht nutzen konnten. Das sollte Stürmer Kyburz auch zur Aussage bewegen «Thurgau war klar besser. Hätten wir am heutigen Tage eine Chance haben wollen, dann hätten wir bis zur 40. Minute mindestens 2-3 von unseren hochkarätigen Chancen ausnutzen sollen». Dem war aber nicht so und so lag Pfannenstiel nach 40 Minuten klar mit 0:4 im Hintertreffen.
In der 44. Minute konnte dann endlich auch die treuen Pfanni-Fans jubeln. Bier brachte den Ball mit einer Einzelleistung vor das gegnerische Tor und dort traf der spätere Best Player Studer zum 1:4 Anschlusstreffer. Die Freude währte aber nur knapp zwei Minuten. Pfanni liess beim Forechecking etwas die Cleverness vermissen, dies nutzten die Einheimischen zu einem Bilderbuch-Konter, der von Königshofer zum 1:5 abgeschlossen wurde. 68 Sekunden später profitierte Huber jedoch von einem missratenen Auswurf des Thurgauer Hüters und verkürzte wieder auf 2:5. Die Hoffnung lebte aber nicht lange, erneut schenkte Pfanni dem Heimteam ein einfaches Tor zum 2:6. Die Zürcher gaben sich aber noch nicht auf und Scharfenberger konnte nach schönem Zuspiel von Luchsinger nochmals verkürzen. Pfanni musste nun sein Spiel offensiver ausrichten und lief prompt in den vorentscheidenden Konter, welcher von Fitzi wunderbar zum 3:7 abgeschlossen wurden. Bis zur Schlusssirene konnten die Zürcher durch einen sehenswerten Move von Hafner noch einmal jubeln, während Thurgau noch dreimal skorte und letztendlich diskussionslos und verdient mit 4:10 gewinnen konnte. Verteidiger Schellenberger nach dem Spiel dazu: «Wir haben uns viel vorgenommen und sind motiviert ins Spiel gestartet. Wir haben dann aber viele dumme und einfache Fehler gemacht, die Thurgau eiskalt ausgenutzt hat. Selber haben wir im Abschluss zu oft gesündigt, deshalb sie der Sieg für Thurgau auch absolut verdient.»
Am kommenden Sonntag, 13.01.2019 hat Pfanni die nächste Möglichkeit auf Punkte. Die Zürcher treffen um 16:00 Uhr in der heimischen Kirchwies auf den Dauer-Rivalen UHC Grünenmatt.

Telegramme:

Floorball Thurgau – UHC Pfannenstiel 10:4 (3:0, 1:0, 6:4)
4:1 F.Studer (Bier) / 5:2 Huber / 6:3 Scharfenberger (Luchsinger) / 9:4 Hafner (F.Studer)
Aufstellung: P.Weber; Mangia (Ersatz); Schellenberg, Spälti, Huber, Kyburz, Carigiet; Bier, Murk, Hafner, Klöti, Würmli; R.Weber, Lopez, F.Studer, Scharfenberger, Moser; Delay, Scheuner, Forrer, Zollinger, Luchsinger.
Strafen: keine

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16. Runde UHC Pfannenstiel - Regazzi Verbano UH Gordola (3-fach Kirchwies, Egg)
22.12.2018

 

Tabelle
1. Sarnen
41
+39
2. Basel
40
+36
3. Thurgau
32
+26
4. Ticino
29
+4
5. ULA
24
-7
6. Sarganerland
22
-4
7. Gordola
21
+1
8. Davos
21
-5
9. Red Devils
18
-21
10. Fribourg
17
-27
11. Pfanni
13
-23
12. Grünenmatt
10
-29

Der UHC Pfannenstiel findet nach zuletzt bitteren Niederlagen zum Siegen zurück und besiegt im Rahmen des «Weihnachts-Specials» vor einer wunderbaren und lautstarken Kulisse Regazzi Verbano UH Gordola verdient mit 4:3, dies war notabene der erste 3-Punkte-Sieg in Pfannis Nationalliga-Geschichte, und das im 21. Heimspiel.

Alles war bereit für einen unvergesslichen Weihnachtsanlass, über 300 Zuschauer, Einlaufkinder für beide Teams, Fahnen, Leuchtstäbe, Rätschen, Trommel, einfach alles was das Unihockeyherz höherschlagen lässt. Der Start ins Spiel machte dann Pfanni aber weniger glücklich, denn bereits nach 191 Sekunden wanderte Weber wegen eines Haltens auf die Strafbank. Das Heimteam war also gefordert gegen die fünf ausländischen Verstärkungsspieler von Gordola die Unterzahlsituation zu überstehen. Pfanni überstand aber dieses Boxplay nicht nur, sondern konnte durch Huber gar ein Shorthander erzielen und mit 1:0 in Führung gehen. In der Folge kassierte Pfanni nochmals eine Strafe, überstand diese aber auch souverän mit grossem Einsatz. Nach der vierminütigen Unterzahl glich sich das Spiel wieder aus und es war geprägt von einer hohen Intensität auf beiden Seiten. Es wurde sich nichts geschenkt und jeder Zweikampf wurde konsequent geführt. Chancen gab es auch auf beiden Seit, doch Weber und Bacciarini verhinderten weitere Tore bis zur 18. Spielminute. In dieser tankte sich Stauffer durch die Tessiner Verteidigung und brachte das Heimteam mit einem satten Schuss 2:0 in Führung, die Stimmung in der Halle war grandios. Pfanni machte im ersten Drittel vieles richtig, auch wenn noch nicht alles wie gewünscht zusammenpasste. Zu Beginn des zweiten Drittels konnte aber Castellani seine Farben nach einem schnellen Konter zurück ins Spiel bringen und den 2:1 Anschlusstreffer erzielen. Kurze Zeit später zog Pfanni sein Timeout ein um wieder etwas Ruhe und Ordnung ins eigene Spiel zu bringen. Nur zwei Sekunden nach dieser Auszeit hämmerte Lopez einen Ball an die Tessiner Querlatte. Kurze Zweit später rettete Weber mirakulös gegen die anstürmenden Tessiner. Das Tor viel dann aber doch fünf Zeigerumdrehungen später auf der Seite des Heimteams. Nach einem Ballverlust in der Pfanni-Verteidigung schaltete der tschechische Alt-Internationale Zalesny blitzschnell und bezwang den chancenlosen Weber im Pfanni-Tor zum 2:2. Das Heimteam zeigte aber eine Reaktion und konnte 47 Sekunden vor der Pausensirene durch Verteidiger Weber mit einem sehenswerten Distanzschuss wieder mit 3:2 in Führung gehen. Spannung war im letzten Drittel also garantiert. Der Start gelang dem UHC Pfannenstiel ideal. Nach 31 Sekunden versenkte Klöti einen schnell ausgeführten Freistoss von Huber aus der Ecke unbedrängt zum vielumjubelten 4:2 Führungstreffer. In der Folge hatte Pfanni die Möglichkeit die Führung auszubauen. Hottinger scheiterte jedoch in der 47. Minute mit einem Penalty am hervorragend reagierenden Bacciarini und Würmli sah seinen Schuss in der 51. Minute an der Latte abprallen. In der Schlussphase kassierte dann Pfanni wieder zwei Strafen. Die erste nutzte der Finne Lathi zum 4:3 Anschlusstreffer aus, doch die zweite überstand das Heimteam und konnte so letztendlich einen mehr als verdienten Heimsieg feiern. Das Team hat sich zusammengerauft und sich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen. Es war sicherlich nicht das beste Spiel von Pfanni, aber der Wille dieses Spiel gewinnen zu wollen war bei jedem einzelnen sichtbar und jeder wollte dem Heimpublikum endlich diesen Vollerfolg schenken und das ist in diesem Spiel gelungen. Das sah auch Carigiet so, der für sein 100. Spiel bei Pfanni geehrt wurde: «Wir haben nach den letzten bitteren Niederlagen eine klare Reaktion gezeigt. Zudem konnten wir mit diesem Sieg endlich dem fantastischen Heimpublikum etwas für die grosse Unterstützung zurückgeben.» Trainer Werner fügte noch an: «Es war eine sehr disziplinierte Leistung unseres Teams, welches vom fantastischen Publikum zum Sieg getragen wurde.»
Es war also ein rundum gelungener Jahresabschluss für Pfannenstiel, das durch diesen Sieg neue Moral fürs neue Jahr getankt hat. Das nächste Spiel nach der Weihnachtspause steht am 5. Januar 2019 um 18:00 Uhr in Weinfelden gegen den Tabellendritten Floorball Thurgau auf dem Programm.

Telegramme:

UHC Pfannenstiel – Regazzi Verbano UH Gordola 4:3 (2:0, 1:2, 1:1)
1:0 Huber (Hottinger) / 2:0 Stauffer (R.Weber) / 3:2 R.Weber (Stauffer) / 4:2 Klöti (Huber)
Aufstellung: P.Weber; Ronner (Ersatz); Schellenberg, Klöti, Huber, Kyburz, Carigiet; Bier, Murk, Hafner, Hottinger, Würmli; R.Weber, Lopez, Stauffer, Scharfenberger, Luchsinger; Spälti, Scheuner, Moser, Zollinger, Forrer.
Strafen: Bier (2 x 2 min), R.Weber, Huber (je 2 min)

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15. Runde Unihockey Langenthal - UHC Pfannenstiel (Dreifachturnhalle Kreuzfeld, Langenthal)
16.12.2018

 

Tabelle
1. Sarnen
38
+38
2. Basel
37
+33
3. Thurgau
29
+24
4. Ticino
26
+1
5. ULA
24
-6
6. Sarganerland
22
-1
7. Gordola
21
+2
8. Davos
21
-2
9. Fribourg
17
-15
10. Red Devils
15
-22
11. Pfanni
10
-24
12. Grünenmatt
10
-28

Der UHC Pfannenstiel musste sich auch im zweiten Spiel des Wochenendes deutlich geschlagen geben. Auswärts gegen Unihockey Langenthal resultierte eine bittere 3:9 Pleite, die so nicht hätte sein müssen.

Die Zürcher Oberländer starteten voller Zuversicht und Elan ins Spiel gegen den Tabellensiebten aus Langenthal. Pfanni gewann das erste Bully und konnte sich in der Folge Chance um Chance erarbeiten, doch blieben diese auch heute ungenutzt. Es hätte nach 8 Spielminuten gut und gerne 3:0 oder 4:0 für die tapfer kämpfenden Zürcher heissen können, doch das Resultat war nach wie vor 0:0. In der Folge stand ULA etwas höher und machte mehr Druck. So waren sie es, die in der 13. Minute durch Dätwyler mit 1:0 in Führung gingen. Bei einem Querpass durch den Slot stimmte die Zuteilung bei Pfanni nicht wie gewünscht. 63 Sekunden später konnten die Einheimischen bereits auf 2:0 erhöhen. Der spätere Best Player Eggerschwiler konnte Torhüter Mangia im Nachsetzen bezwingen. Mit diesem 0:2 aus Sicht von Pfanni ging es in die erste Pause. Die Gäste machten vieles richtig, doch sündigten sie erneut mehrfach im Abschluss. Dies sollte zu Beginn des zweiten Drittels besser werden. Forrer spielte Luchsinger am weiten Pfosten frei und dieser bezwang ULA-Hüter Niklaus in der nahen Ecke zum 1:2 Anschlusstreffer. Es war nun ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Der nächste Treffer war wieder dem Heimteam vorbehalten. Lang brachte die Einheimischen in der 30. Minute mit 3:1 in Führung. In der 38. Minute hatte Pfannenstiel die einzige Powerplay-Möglichkeit an diesem Abend und es war Hafner, der nach einem schönen Pass von Lopez in den Slot, Pfanni über den 2:3 Anschlusstreffer jubeln liess. Wenig später erfolgte der Pausenpfiff. Vor dem letzten Drittel war somit weiterhin alles offen und Pfanni war voll im Spiel. Doch statt dem Ausgleich zog Pfanni erneut drei rabenschwarze Minuten ein. Zwischen der 44. und der 47. Minute kassierten die Zürcher Gäste nicht weniger als drei Gegentore. Das 2:4 viel nachdem der Ball vor dem eigenen Tor nicht weggebracht wurde und dem 2:5 und dem 2:6 gingen Ballverluste in der Pfanni-Defense voraus. Diese Einladungen nahm Langenthal eiskalt an. Es war die Zeit für das Pfanni-Timeout und das Team auf die letzten 10 Minuten einzustellen. Mit einem offensiveren 1:2:2 sollte das Unmögliche noch möglich gemacht werden. In der 50. Minute war es Ingold, der nach einem Gegenstoss auf 7:2 erhöhen konnte. Wenig später schaffte Pfanni sein drittes Tor. Klöti spielte Carigiet frei, welcher am weiten Pfosten nur noch einschieben musste. In der 54. und der 58. Spielminute kassierte Pfanni noch zwei weitere Gegentore zur äusserst bitteren 3:9 Niederlage. Es war definitiv nicht das Wochenende des UHC Pfannenstiel, das drückte auch die Sprachlosigkeit der Spieler nach dem Spiel aus. Pfanni muss für seine Tore extrem viel Aufwand betreiben, während die Gegner die Zürcher Fehler eiskalt ausnutzen. Trainer Maurer meinte nach dem Spiel dann doch noch: „Wir dürfen uns jetzt nicht verrückt machen lassen und müssen uns wieder auf unsere Stärken besinnen. Wir haben aus gemeinsam soweit gebracht und nur gemeinsam werden wir da auch wieder rauskommen.“
Das letzte Spiel des Jahres ist am kommenden Samstag, 22.12.2018 um 19:00 Uhr zu Hause gegen die Tessiner von Regazzi Verbano UH Gordola im Rahmen des „Weihnachts-Special“, Pfanni hofft gemeinsam mit seinem treuen Publikum das Jahr mit einem Erfolgserlebnis abschliessen zu können.

Telegramme:

Unihockey Langenthal – UHC Pfannenstiel 9:3 (2:0, 1:2, 6:1)
2:1 Luchsinger (Forrer) / 3:2 Hafner (Lopez) / 7:3 Carigiet (Klöti)
Aufstellung: Mangia; P.Weber (Ersatz); Klöti, Scheuner, Huber, Kyburz, Carigiet; Bier, Spälti, Hafner, Hottinger, Würmli; R.Weber, Lopez, Forrer, Scharfenberger, Luchsinger; Murk, Schellenberg, Zollinger, Brunold, F.Studer.
Strafen: keine

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14. Runde UHC Pfannenstiel - Ad Astra Sarnen (3-fach Kirchwies, Egg)
15.12.2018

 

Tabelle
1. Sarnen
35
+32
2. Basel
34
+29
3. Thurgau
26
+21
4. Ticino
26
+7
5. Sarganerland
22
+3
6. Davos
21
+4
7. Gordola
21
+3
8. ULA
21
-12
9. Red Devils
15
-19
10. Fribourg
14
-16
11. Pfanni
10
-18
12. Grünenmatt
7
-34

Der UHC Pfannenstiel verliert das erste Spiel nach der Nationalmannschaftspause gegen den souveränen Leader Ad Astra Sarnen klar mit 4:9, zum Verhängnis wurde den Zürchern ein total missglückter Start und ein 0:4 Rückstand nach 9 Minuten.

Das Heimteam startete gut ins Spiel und kam bereits nach wenigen Sekunden zu einer Grosschance durch Carigiet. Doch fast im Gegenzug war es Sarnen, dass in der Person von Abegg mit einem Schuss aus der Halbdistanz zur 1:0 Führung für die Gäste traf. Sarnen war zu Beginn klar besser und engagierter und das sollte sich für den Leader auszahlen. In der 6. Spielminute profitierte Dubacher von einem Ballverlust in der Pfanni-Defense und nur 37 Sekunden später luchste Liikanen der Pfanni Verteidigung hinter dem Tor den Ball ab und bezwang Torhüter Weber eiskalt mit einem «Buebetrickli» zum 3:0. Zeit für den UHC Pfannenstiel das Time-Out zu beziehen und die Spieler wachzurütteln und sie zu ermahnen dem Gegner die Tore nicht auf dem Silbertablett zu servieren. Die Worte blieben aber vorerst unerhört und es sollte noch schlimmer kommen. Der Finne Eronen versenkte einen Konter mit einem satten Schuss zum 4:0. Nun kam Pfannenstiel besser ins Spiel und konnte sich auch gute Chancen erarbeiten. Eine solche nutzte Huber nach feinem Zuspiel von Carigiet in der 12. Spielminute. Es keimte wieder Hoffnung auf. Bis zur Pause fielen aber keine weiteren Tore, dies obwohl Pfanni noch einige Chancen hatte. Gleich zu Beginn des Drittels bekam das Heimteam die Möglichkeit in Überzahl aufzulaufen, doch blieb diese Aufholmöglichkeit ungenutzt. Stattdessen fiel nur 23 Sekunden später das 5:1 durch Captain Schöni. Im zweiten Powerplay konnte Pfanni dann jedoch reüssieren und durch Hafner den 2:5 Anschlusstreffer erzielen, ein sehenswertes Tor. Es war aber einer dieser Abende, an denen Pfanni irgendwie alles nicht wie gewünscht lief. So fiel kurz vor der Pause noch das 2:6, nachdem Lopez einen Ball äusserst unglücklich ins eigene Tor ablenkte. Nur 25 Sekunden später erhöhte Bitterli nach einem Freistoss noch auf 2:7, ein klares Verdikt nach 40 Minuten.
Fürs letzte Drittel brachte Pfanni mit Murk, Scheuner und Zollinger neue Kräfte. Die Zürcher spielten weiterhin gut mit und erarbeiteten sich viele teils sehr gute Chancen, doch es fehlte der bedingungslose Wille diese zu verwerten oder anders ausgedrückt mangelte es an Effizienz. Dies war auch in Unterzahl so, Sarnen konnte ganze 7 Minuten Überzahl spielen, die besseren Chancen hatte aber das Heimteam mit Tempogegenstössen. Erst in der 50. Minute war es Furrer, der für Sarnen zum 2:8 erhöhte. Pfannenstiel konnte gar erst in den letzten 69 Spielsekunden durch Geburtstagskind Stauffer und den späteren Best Player Huber noch zwei Tore erzielen. Sarnen war es aber vergönnt nach einem Konter 9 Sekunden vor Schluss den Schlusspunkt zu setzen. So musste sich Pfannenstiel klipp und klar mit 4:9 geschlagen geben.
Positiv war sicherlich, dass sich das Heimteam so viele Chancen erarbeiten konnte, negativ die Chancenauswertung und die defensiven Unzulänglichkeiten.
Hottinger meinte nach dem Spiel trocken: «Wir haben eine Lehrstunde in Sachen Effizienz erhalten. Sie haben unsere zu vielen Fehler gnadenlos ausgenutzt, während wird die ihrigen ungenutzt liessen».
Lang der Niederlage nachtrauern kann Pfanni nicht, denn bereits morgen Sonntag, 16.12.2018 trifft das Team um 17:00 Uhr auswärts auf Unihockey Langenthal-Aarwangen – die sofortige Möglichkeit es besser zu machen als heute.

Telegramme:

UHC Pfannenstiel – Ad Astra Sarnen 4:9 (1:4, 1:3, 2:2)
1:4 Huber (Carigiet) / 2:5 Hafner (Luchsinger) / 3:8 Stauffer (Hafner) / 4:8 Huber (Kyburz)
Aufstellung: P.Weber; Mangia (Ersatz); Schellenberg, Klöti, Huber, Kyburz, Carigiet; Bier, Spälti, F.Studer, Hottinger, Hafner; R.Weber, Lopez, Stauffer, Scharfenberger, Luchsinger; Murk, Scheuner, Zollinger, Forrer, Würmli.
Strafen: Klöti (5 min + 2 min), Scharfenberger (2 min)

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13. Runde UHC Pfannenstiel - Floorball Fribourg (3-fach Kirchwies, Egg)
25.11.2018

 

Tabelle
1. Sarnen
32
+27
2. Basel
31
+25
3. Ticino
26
+11
4. Thurgau
24
+20
5. Gordola
21
+5
6. Davos
20
+5
7. ULA
20
-11
8. Sarganerland
19
-1
9. Fribourg
12
-17
10. Red Devils
12
-21
11. Pfanni
10
-13
12. Grünenmatt
7
-30

Der UHC Pfannenstiel dominierte Floorball Fribourg in der ersten Spielhälfte und führte verdient mit 3:0, anschliessend liessen die Zürcher etwas nach, zeigten aber dennoch viel Moral. Erst 3 Sekunden vor Schluss kassierten sie den erneuten Ausgleich und mussten sich schliesslich in der Verlängerung mit 4:5 geschlagen geben.

Pfannenstiel war im Vergleich zum Vorabend nicht wieder zu erkennen. Von Beginn an war das Heimteam und setzen den Westschweizer Gegner unter Druck. Bereits nach 36 Sekunden spielte Huber von hinter dem Tor wunderschön Carigiet, der denn Ball zum frühen 1:0 im Fribourger Tor versenkte. Pfannenstiel war spielbestimmend und liess den Gästen nahezu keine Chance. So war der 2:0 Führungstreffer in der 10. Spielminute nach einem souverän verwandelten Penalty von Weber der verdiente Lohn. Gute vier Minuten später hätte Weber mittels Penalty weiter erhöhen können, doch bei seinem zweiten Versuch scheiterte er hauchdünn. In der Folge verpasste es Pfannenstiel die Führung weiter auszubauen und so hiess es nach 20 Minuten zu Gunsten des Heimteams, das eine starke Performance ablieferte. Im zweiten Drittel starteten die Fribourger etwas offensiver eingestellt, dennoch war es Hafner, der nach einem Gegenstoss den Ball an Krattinger vorbei zirkelte zum 3:0. Zu Spielmitte liessen die Zürcher etwas nach und das nutze Fribourg prompt zum Anschlusstreffer aus. Zufferey traf in der 33. Minute im Nachschuss zum 3:1. Pfannenstiel zog nun sein Time-Out ein um wieder Ruhe ins Spiel zu bringen, doch nur 30 Sekunden später verkürzte Brodard mit einer Volley-Abnahme auf 3:2. Mit diesem Resultat ging es auch in die zweite Drittelspause. Trotz hervorragenden 30 Spielminuten des Heimteams war nun das Spiel wieder völlig offen. Im letzten Drittel stieg die Intensität merklich an und Pfannenstiel war an diesem Abend nicht unbedingt vom Glück verfolgt, vielen doch verschiedene Spieler während dem Spiel aus. Pfanni liess sich auch durch den Ausgleich von Streit nicht aus dem Konzept bringen und zeigte angetrieben vom Publikum weiterhin viel Moral. So hämmerte Würmli 98 Sekunden vor Schluss nach einem Pass von Moser den Ball unhaltbar an Krattinger vorbei unter die Querlatte. War das der Sieg? Nein, es sollte anders kommen. 3 Sekunden vor Schluss erhielt Fribourg direkt vor dem Pfanni-Gehäuse einen Freistoss zugesprochen. Die Westschweizer liessen sich nicht zweimal bitten und Stirnimann schlenzte zum 4:4 Ausgleich in die Maschen. In der Verlängerung war es dann Kaeser der in der 64. Minute Pfannenstiel endgültig die Festlaune verdarb und das Heimteam ins Tal der Tränen schoss. Pfannenstiel musste sich nach einer starken Leistung mit 4:5 geschlagen geben, eine extrem bittere Niederlage. Würmli meinte nach dem Spiel enttäuscht: «Unglaublich bitter so zu verlieren. Wir müssen noch die letzten Kleinigkeiten richtig machen, dann werden wir diese Spiele in Zukunft gewinnen». Auch Verteidiger Weber war gleicher Meinung: «Die Enttäuschung war bei allen Spielern spürbar als Fribourg den Siegestreffer markierte. Die Niederlage ist umso bitterer, da es 3 Sekunden vor Schluss noch anders ausgesehen hatte. Die zwei wöchige Pause wird uns gut tun um die Köpfe zu lüften.» Eines ist klar, Pfannenstiel wird sich auch durch diese bittere Niederlage nicht vom Weg abbringen lassen und beim nächsten Spiel gegen Ad Astra Sarnen am 15.12.2018 bereit sein. Das Spiel findet um 19:00 Uhr in der Kirchwies in Egg statt.

Telegramme:

UHC Pfannenstiel – Floorball Fribourg 4:5 n.V. (2:0, 1:2, 1:2, 0:1)
1:0 Carigiet (Huber) / 2:0 R.Weber [Penalty] / 3:0 Hafner (Murk) / 4:3 Würmli (Moser)
Aufstellung: Mangia; P.Weber (Ersatz); Schellenberg, Klöti, Huber, Kyburz, Carigiet; Bier, Murk, Hafner, Hottinger, Würmli; R.Weber, Lopez, Stauffer, Scharfenberger, F.Studer; Spälti, Scheuner, Moser, Forrer, Luchsinger.
Strafen: keine

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12. Runde Red Devils March-Höfe Altendorf - UHC Pfannenstiel (Riedlandhalle, Tuggen)
24.11.2018

 

Tabelle
1. Basel
31
+30
2. Sarnen
29
+22
3. Thurgau
24
+22
4. Ticino
24
+10
5. Gordola
21
+6
6. Davos
17
+4
7. ULA
17
-13
8. Sarganerland
16
-3
9. Red Devils
12
-19
10. Fribourg
10
-18
11. Pfanni
9
-12
12. Grünenmatt
6
-29

Der UHC Pfannenstiel kann nach einem sackschwachen Start und einem 0:5 Rückstand gegen die Red Devils March-Höfe nicht mehr reagieren und verliert letztendlich mit 4:6. Die Aufholjagd wurde zudem noch durch unnötige Strafen gebremst.

Pfannenstiel war gewillt gegen die Red Devils an die gute Leistung der Vorwoche anzuknüpfen, doch von diesem Willen war anfänglich nur wenig zu sehen. Bereits nach 58 Sekunden schlug es ein erstes Mal hinter Pfanni-Hüter Weber ein. Nach einem Ballverlust in der Mittelzone schalteten die Devils blitzschnell um und van Welie brachte das Heimteam aus spitzem Winkel mit 1:0 in Führung. Genau 5 Minuten später war es erneut van Welie, der nach einem Ballverlust von Pfanni im eigenen Slot mittels Volleyabnahme den Ball im Torhimmel zum 2:0 versenkte. Eine Reaktion von Pfannenstiel blieb aus, die Devils dominierten das Spiel, waren entschlossener und gewannen so fast jeden Zweikampf. So war das 3:0 in der 11. Spielminute die verdiente und auch logische Konsequenz. Nach einem Gegenstoss schoss Hindermann zuerst in den Block, traf dann aber im Nachschuss. Und dieser Hindermann doppelte 70 Sekunden später eiskalt zum 4:0 nach, dabei profitierte er von einem Auslösungs-Fehlpass von Pfanni in den eigenen Slot.
Kurze Zeit später hatte das Trainerteam von Pfannenstiel genug gesehen, zog sein Time-Out ein und reduzierte auf 2 Linien, auf der Anzeigetafel änderte sich jedoch bis zur ersten Drittelspause nichts mehr. Pfannenstiel zeigte eine sackschwache Startphase und es konnte fast nur noch besser werden. Pfannenstiel war nun im zweiten Drittel sichtlich bemüht den Rückstand aufzuholen, doch zuerst folgte ein weiterer Tiefschlag. Meier konnte in der 25. Spielminute eine Überzahlsituation zum 5:0 für die Devils ausnutzen. Von nun an war Pfannenstiel aber das spielbestimmende Team. In der 28. Minute lenkte Carigiet im Powerplay eine Hereingabe von Luchsinger um 1:5 Anschlusstreffer in die gegnerischen Maschen. Pfannenstiel kam nun endlich zu seinen Torchancen, doch scheiterten die Zürcher noch zu oft am eigenen Unvermögen oder wie Scharfenberger in der 37. Minute am grandios reagierenden Devils-Torhüter Mäder. In der 39. Minute konnte dann aber auch Mäder machtlos, als Carigiet alleine auf ihn zustürmte und versenkte. So hiess es nach 40 Minuten 2:5 aus Sicht des UHC Pfannenstiel. Es war also noch alles möglich im letzten Drittel, doch die Zürcher Oberländer machten sich das Leben selber schwer. Schellenberg kassierte in der 45. Minute eine 5-Minute-Strafe, die Pfannenstiel in seiner Aufholjagd zurückband. Zwar konnten sie ein gutes Boxplay zeigen, kassierten aber dennoch ein Tor durch Bisig. In der Schlussphase versuchte Pfannenstiel nochmals alles, zu mehr als den beiden Toren von Scharfenberger und Lopez zum 4:6 Endstand reichte es aber nicht mehr. Pfannenstiel war an diesem Abend über fast zwei Drittel die bessere Mannschaft, verschenkte aber die Punkte mit einem ganz schwachen Start und dummen Strafen selber. Dies sah auch Verteidiger Spälti so: «Ich hatte schon beim Einspielen das Gefühl, dass bei uns der letzte Biss fehlte. Das sollte sich dann zum Spielbeginn bestätigen. Der Start war äusserst schwach und als wir besser im Spiel waren warf uns die lange Unterzahl im Schlussdrittel zurück.» Die Möglichkeit für eine Reaktion bietet sich bereits am Sonntag 25.11.2018 um 17:00 Uhr im Heimspiel gegen Floorball Fribourg.

Telegramme:

Red Devils March-Höfe Altendorf – UHC Pfannenstiel 6:4 (4:0, 1:2, 1:2)
5:1 Carigiet (Luchsinger) / 5:2 Carigiet (Klöti) / 6:3 Scharfenberger (Luchsinger) / 6:4 Lopez (Hottinger)
Aufstellung: P.Weber; Mangia (Ersatz); Scheuner, Schellenberg, Huber, F.Studer, Carigiet; Bier, Murk, Scharfenberger, Hottinger, Moser; R.Weber, Lopez, Forrer, Kyburz, Luchsinger; Spälti, Klöti, Brunold, Würmli.
Strafen: Schellenberg (5 min), Bier, Luchsinger, Lopez, Hottinger (je 2 min)

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11. Runde Iron Marmots Davos-Klosters - UHC Pfannenstiel (Sportzentrum Arkaden, Davos-Platz)
17.11.2018

 

Tabelle
1. Basel
28
+27
2. Sarnen
27
+21
3. Ticino
24
+16
4. Thurgau
21
+16
5. Gordola
18
+2
6. Sarganerland
16
+1
7. ULA
16
-12
8. Davos
15
+3
9. Pfanni
9
-10
10. Fribourg
9
-17
11. Red Devils
9
-21
12. Grünenmatt
6
-26

Der UHC Pfannenstiel zeigt trotz verschiedenen Ausfällen eine tadellose Teamleistung und besiegt die Iron Marmots Davos-Klosters auswärts souverän mit 8:5, der Unterschied wurde vor allem dank einem starken Mitteldrittel gemacht.

Der UHC Pfannenstiel war durch das 4:11 letzte Saison in Davos bestrebt zu Beginn konzentriert und defensiv solide aufzutreten. Das Team setzte diese Vorgabe sehr gut um und liess den Einheimischen nur wenige Abschlussmöglichkeiten. In der 13. Minute konnte aber dann Hänggi die Bündner in Führung schiessen. Er nutzte die ihm gebotenen Freiheiten und lief durch die komplette Pfanni-Verteidigung und verwandelte mit etwas Glück. Pfannenstiel bekam aber kurz vor Drittelsende die Möglichkeit in Überzahl aufzulaufen und diese wurde nach 14 Sekunden eiskalt ausgenutzt. Captain Bartenstein traf nach Vorlage von Luchsinger zum verdienten 1:1 Ausgleich. Dies war auch der Spielstand nach 20 Minuten in einer animierten und ausgeglichenen Partie.
Der Start ins Mitteldrittel gelang den eisernen Murmeltiere besser. Nach 177 Sekunden brachte Rizzi seine Farben wieder in Führung. Die Reaktion von Pfanni war aber eindrücklich und erfolgte postwendend. Scheuner spielte hoch zu Carigiet, der den Ball zum erneuten Ausgleich im Tor unterbrachte. Pfannenstiel hatte nun die Überhand im Spiel und konnte sich durch eine engagierte Leistung auch endlich mal das Glück erarbeiten. In der 28. Minute schloss Carigiet ab und der Ball sprang via dem gegnerischen Torhüter und einem Verteidiger ins Davoser Tor zur erstmaligen Pfanni-Führung. Dieser Treffer schien Pfannenstiel sichtlich zu beflügeln. Die Zürcher schenkten den Davosern in gut fünf Minuten nicht weniger als vier weitere Tore ein und so stand es nach 36. Minuten 7:2 für die Gäste. Pfannenstiel zeigte sehenswerte Kombinationen und fand endlich die nötige Effizienz vor dem gegnerischen Tor. Hafner traf zweimal mittels sehenswerten Drehschüssen (einmal davon in Unterzahl) und Luchsinger erwischte zuerst den Davoser Hüter in der kurzen Ecke und schloss anschliessend nach einem Davoser Ballverlust eiskalt ab. Die Marmots konnten dann in der 38. Minute im selben Powerplay noch auf 7:3 verkürzen. Mit dieser 4-Tore-Führung ging es in die zweite Pause. Die Zürcher waren sich bewusst, dass die Davoser im letzten Drittel offensiver agieren werden. Doch um es vorneweg zu nehmen, Pfanni spielte clever und abgebrüht weiter. In der 54. Minute war es Hafner, der mit seinem dritten persönlichen Tor das 8:3 erzielen konnte. Die Einheimischen versuchten in der Schlussphase ohne Torhüter nochmals alles, doch mehr als die Tore durch den deutschen Nationalspieler Blanke und Giger gelangen nicht mehr. Kurz vor Schluss wurde noch Ronner für den stark spielenden Weber eingewechselt und kam so zu seinen ersten Spielminuten in der Nationalliga B.
An diesem Abend passte bei Pfannenstiel vieles zusammen und alle Spieler konnten einen Beitrag zu diesem wichtigen und mehr als verdienten 8:5 Auswärtssieg beitragen. Carigiet, der Bündner in Zürcher Reihen, meinte nach dem Spiel: „Wir haben gut auf die Rückstände reagiert und im zweiten Drittel konsequent nachgesetzt und den Vorsprung kontinuierlich ausgebaut. Dies und unsere Effizienz waren an diesem Abend die Schlüssel zum Erfolg.“ Auch Dreifach-Torschütze Hafner sah es ähnlich: „Grosse Effizienz, ein starkes Box- und Powerplay, eine geschlossene Teamleistung und fantastische Auswärtsfans haben diesen Abend perfekt gemacht.“
In einer Woche startet die Rückrunde mit einer Doppelrunde auswärts am Samstag, 24.11.2018 bei den Red Devils March-Höfe und dem Heimspiel am Sonntag, 25.11.2018 gegen Floorball Fribourg. Pfannenstiel wird also erneut alles abverlangt werden, dass die Qualität vorhanden ist hat das Team in Davos einmal mehr bewiesen und will dies auch am kommenden Wochenende wieder tun.

Telegramme:

Iron-Marmots Davos-Klosters – UHC Pfannenstiel 5:8 (1:1, 2:6, 2:1)
1:1 Bartenstein (Luchsinger) / 2:2 Carigiet (Scheuner) / 2:3 Carigiet (Eigentor) / 2:4 Hafner / 2:5 Luchsinger (Bartenstein) / 2:6 Luchsinger / 2:7 Hafner (Hottinger) / 3:8 Hafner (Spälti)
Aufstellung: P.Weber / ab 59. Ronner (Tor); Scheuner, Schellenberg, Huber, F.Studer, Carigiet; Bier, Murk, Hafner, Hottinger, Würmli; R.Weber, Lopez, Bartenstein, Kyburz, Luchsinger; Spälti, Moser, Forrer.
Strafen: Luchsinger (2 x 2 min), Scheuner (2 min)

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10. Runde UHC Pfannenstiel - UHC Sarganserland (3-fach Kirchwies, Egg)
11.11.2018

 

Tabelle
1. Basel
25
+24
2. Sarnen
24
+19
3. Thurgau
21
+19
4. Ticino
21
+12
5. Gordola
18
+6
6. Davos
15
+6
7. ULA
15
-11
8. Sarganerland
14
0
9. Red Devils
9
-19
10. Pfanni
6
-13
11. Fribourg
6
-19
12. Grünenmatt
6
-24

Der UHC Pfannenstiel verliert im «Strichkampf» vor einem einmal mehr fantastischen Heimpublikum gegen den UHC Sarganserland mit 1:2. Die Niederlage schmerzt umso mehr, da das Heimteam gefühlte 80% Ballbesitz hatte.

Der UHC Pfannenstiel startete im Vergleich zum Spiel am Vorabend im Tessin nur noch mit 2 Linien. Der Start verlief gut und Pfannenstiel spielte geduldig und äusserst konzentriert. So kam Sarganserland erstmals in der 3. Spielminute in Ballbesitz. In der Folge sollte sich am Spielstil nicht viel ändern. Pfannenstiel konzentrierte das Spiel, während die Sarganser Gäste in der Defensive äussert kompakt standen und konsequent arbeiteten. Mit ihren Gegenstössen hatten sie anfänglich aber die besseren Chancen als Pfannenstiel, so dass sich Weber im Pfanni-Gehäuse auszeichnen konnte. Im Verlauf des Spiels kam aber auch das Heimteam zu immer besseren Chancen, doch auch Torhüter Mattle tat es seinem Gegenüber gleich und spielte an diesem Sonntagnachmittag souverän. So endete das erste Drittel torlos 0:0. Pfannenstiel wollte seinen geduldigen Spielstil auch in Drittel 2 beibehalten und dies gelang gut. In der 24. Minute erhielten die Zürcher die Möglichkeit im Powerplay aufzulaufen und bereits nach 28 Sekunden zappelte der Ball das erste Mal im Sarganser Gehäuse. Luchsinger spielte in den Slot zu Scharfenberger, der den Ball unhaltbar für Mattle zum umjubelten 1:0 ablenkte. In der Folge änderte sich am Spiel nur wenig. Sarganserland lauerte weiterhin aus einer soliden Defensive heraus auf Konter und Pfannenstiel tat sich schwer zu wirklichen Grosschancen zu kommen. Waren die Chancen da scheiterten die Zürcher zu oft am eigenen Unvermögen und das sollte in der 37. Minute erstmals bestraft werden. Ein Konter schloss Sarganserland durch Good, seines Zeichens der zweitbesten Skorer der Nationalliga B, eiskalt zum 1:1 Ausgleich ab. Nur 134 Sekunden später lief Pfannenstiel erneut in einen Konter und wieder war es Good, der die Ostschweizer entgegen dem Spielverlauf mit 1:2 in Führung schoss. Die Einheimischen konnten bis zur Pause nicht mehr reagieren und sahen sich so vor dem letzten Drittel mit einem 1:2 Rückstand konfrontiert. Dieses eine Tor aufzuholen war nun das Ziel der Zürcher, leider sollte dies nicht gelingen. Pfannenstiel verpasste es auch im letzten Drittel aus seinen Chancen etwas Zählbares herauszuholen und verlieren dieses wichtige Spiel mit 1:2. Vorgeworfen kann dem Team einzig, dass es zu ineffizient und zu wenig kaltblütig war. Das sah auch Stürmer Bartenstein so: «Positiv ist sicherlich, dass wir uns im Vergleich zum Vorabend steigern konnten. Negativ ist halt einmal mehr unsere Chancenauswertung. Wir haben immer daran geglaubt unserem sensationellen Publikum endlich einen Heimsieg zu schenken, aber es sollte nicht sein.». In die gleiche Richtung geht der Kommentar von Verteidiger Weber: «Wenn man wir das ganze Spiel betrachten, hätten wir gewinnen sollen, leider machten wir aber unsere Chancen nicht. Es wäre ein wichtiger Sieg gewesen, wenn man die Tabelle betrachtet. Um doch noch auf einen Playoff-Platz zu kommen, müssen wir hart kämpfen. Aber ich bin immer noch zuversichtlich, dass wir den 8-Punkte Rückstand aufholen können».
Die nächste Möglichkeit auf Punkte kommt bereits am kommenden Samstag, 17.11.2018 um 19:00 auswärts gegen die Iron Marmots Davos-Klosters.

Telegramme:

UHC Pfannenstiel – UHC Sarganserland 1:2 (0:0, 1:2, 0:0)
1:0 Scharfenberger (Luchsinger)
Aufstellung: P.Weber; Mangia (Ersatz); P.Weber; Mangia (Ersatz); Bier, Schellenberg, Hafner, Hottinger, Bartenstein; R.Weber, Lopez, Stauffer, Scharfenberger, Luchsinger; Murk, Scheuner, Huber, Kyburz, F.Studer; Zollinger, Brunold, Würmli, Forrer, Carigiet.
Strafen: Bier, Hottinger (je 2 min)

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9. Runde Ticino Unihockey - UHC Pfannenstiel (Arti e Mestieri, Bellinzona)
10.11.2018

 

Tabelle
1. Basel
22
+19
2. Sarnen
21
+17
3. Thurgau
18
+12
4. Gordola
18
+11
5. Ticino
18
+8
6. ULA
15
-7
7. Davos
13
+5
8. Sarganerland
11
-1
9. Red Devils
9
-17
10. Pfanni
6
-12
11. Grünenmatt
6
-17
12. Fribourg
5
-18

Die Tessin-Reise des UHC Pfannenstiel war alles andere als ein Erfolg. Die Zürcher verloren letztendlich klar mit 5:10, nachdem sie im ersten Drittel noch eine souveräne Darbietung gezeigt haben.

Das Spiel startete nicht nach dem Gusto des UHC Pfannenstiel. Bereits nach 122 Sekunden sahen sich die Gäste mit einem Rückstand konfrontiert. Der Schwede Fors traf aus der Halbdistanz zum 1:0 für die Einheimischen. Bereits 70 Sekunden später reagierte aber Pfannenstiel und konnte nach schöner Vorlage von Lopez durch Captain Scharfenberger zum 1:1 ausgleichen. In der Folge war das Spiel ausgeglichen, wobei beide Teams zu guten Chancen kamen, jedoch blieb Zählbares gänzlich aus. In der 18. Minute traf Verteidiger Weber aus dem Getümmel heraus zur 2:1 Führung für die Zürcher. Diese Führung nahm Pfannenstiel mit in die erste Drittelspause. Die Führung war nicht gestohlen, denn die Zürcher trat abgeklärt und fokussiert auf.
Auch das zweite Drittel war eine ausgeglichene Angelegenheit. In der 29. Minute konnte Ticino aber das Momentum aber auf seine Seite zwingen. Tuomas Rautiainen im Powerplay und 25 Sekunden später Regazzi brachten die Tessiner mit einem Doppelschlag in Führung. Nach Spielmitte kamen nun vermehrt Emotionen in Spiel, was zu vielen Diskussionen führte. Damit konnten die Südschweizer deutlich besser umgehen. 7 Sekunden vor dem Pausentee traf der an diesem Abend überragend auftretende Finne Juha Rautiainen zum 2:4 für Ticino. Aus Sicht von Pfannenstiel ein unnötiges Tor zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt.
Im letzten Drittel wollte sich Pfanni wieder vermehrt auf sein eigenes Spiel konzentrieren, doch um es vorweg zu nehmen, dies gelang nicht wie gewünscht. Die Tessiner zeigten sich an diesem Abend äusserst clever, geradlinig und effizient, was von Pfannenstiel nicht behauptet werden konnte. In der 47. und 48. Minute erhöhten die Tessiner erneut mit einem Doppelschlag auf 2:6, zuerst traf Valsesia im Powerplay und anschliessend Monighetti nach einem Abpraller. Hafner brachte kurzzeitig die Hoffnung ins Pfanni-Spiel zurück, doch die Tessiner reagierten postwendend mit dem 3:7. In den letzten 10 Minuten fielen die Tore wie Äpfel von den Bäumen und zwar auf beiden Seiten. Für Pfannenstiel trafen noch Studer und Luchsinger zum Schlussresultat von letztendlich 5:10 – eine schallende Ohrfeige für Pfannenstiel.
Die Zürcher liess sich schlussendlich zu fest auf das emotionale Spiel der Tessiner ein und hatte den Kopf nicht mehr richtig bei der Sache. Ticino Unihockey verdiente sich den Sieg mit grosser Effizienz und sie hatten an diesem Abend mit Juha Rautiainen auch den besten Mann auf dem Feld in ihren Reihen.
Verteidiger Scheuner meinte nach dem Spiel: „Es lief nicht wie gewünscht, wir hatten irgendwie nie richtig Zugriff auf das Spiel. Es gilt das Spiel nun rasch abzuhacken.“
Viel Zeit um der Niederlage nachzutrauern bleibt Pfannenstiel in der Tat nicht, denn bereits morgen Sonntag, 11.11.2018 trifft der UHC Pfannenstiel um 16:00 Uhr zu Hause auf den UHC Sarganserland.

Telegramme:

Ticino Unihockey – UHC Pfannenstiel 10:5 (1:2, 3:0, 6:3)
1:1 Scharfenberger (Lopez) / 1:2 R.Weber (Stauffer) / 6:3 Hafner (Hottinger) / 7:4 F.Studer / 9:5 Luchsinger (Hafner)
Aufstellung: P.Weber; Mangia (Ersatz); Schellenberg, Scheuner, Huber, Kyburz, F.Studer; Bier, Murk, Hafner, Hottinger, Bartenstein; R.Weber, Lopez, Stauffer, Scharfenberger, Luchsinger; Zollinger, Brunold, Würmli, Forrer.
Strafen: R.Weber (2 x 2 min), Lopez, Luchsinger (je 2 min)

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8. Runde UHC Pfannenstiel - Unihockey Basel Regio (3-fach Kirchwies, Egg)
03.11.2018

 

Tabelle
1. Basel
19
+12
3. Sarnen
18
+16
3. Thurgau
18
+13
4. Gordola
18
+12
5. Ticino
15
+3
6. ULA
15
-0
7. Davos
11
+4
8. Sarganerland
8
-3
9. Red Devils
8
-16
10. Pfanni
6
-7
11. Fribourg
5
-16
12. Grünenmatt
3
-18

Der UHC Pfannenstiel verlangte im Heimspiel dem Gruppenfavoriten Unihockey Basel Regio alles ab, zeigte eine beeindruckende Leistung, verlor aber letztendlich äusserts unglücklich mit 3:4.

Das Spiel begann für Pfannenstiel nicht wie gewünscht. Bereits in der 5. Spielminute musste Verteidiger Weber wegen eines Handspiels auf der Strafbank Platz nehmen. Die Basler liessen sich diese Chance nicht entgehen. Der Finne Jolma spielte quer durch die Box zum Schweizer Nationalspieler Mendelin, der eiskalt versenkte und den Favoriten in Führung brachte. Pfannenstiel hatte zu Beginn etwas Mühe mit dem teils aggressiven Forechecking der Basler. Mit der Zeit kam aber das Heimteam besser ins Spiel, gute Chancen fehlten jedoch noch. Erst in der 19. Spielminute schnappte sich Luchsinger dem Ball, liess zuerst den Verteidiger stehen und versenkte mit einem äusserst sehenswerten Abschluss den Ball zum vielumjubelten 1:1 im Basler Gehäuse. Die Freude währte aber nicht lange. Nur 46 Sekunden später stimmte die defensive Zuteilung nicht und erneut war es Mendelin der für die Basler zur 1:2 Pausenführung traf. Pfannenstiel musste im zweiten Drittel einfacher spielen und konsequenter agieren, doch zuerst jubelten wieder die Basler Gäste. Schwob schloss aus der Distanz ab und traf eiskalt unter die Querlatte zum 1:3. Doch Pfannenstiel steckte nicht auf, im Gegenteil sie spielten nun druckvoll und zielstrebig. So war der 2:3 Anschlusstreffer durch Huber mehr als verdient. Er erwischte Torhüter Kramer in der weiten Ecke. Im Spiel war nun richtig Pfeffer drin und auch die Stimmung in der Halle war fantastisch, erst recht als sich in der 36. Minute Stauffer durch die Basler Verteidigung schlängelte und zum 3:3 ausgleichen konnte. Kurze Zeit später schien es so, dass Pfannenstiel im Powerplay auflaufen konnte, doch weit gefehlt, den Scheuner musste zur Überraschung aller auf die Strafbank. Das Penalty Killing von Pfannenstiel war aber vorzüglich und so hiess es nach dem zweiten Drittel 3:3 unentschieden. Das letzte Drittel musste also die Entscheidung bringen und Pfannenstiel war gewillt nach vielen guten Leistungen gegen Spitzenteams endlich auch einmal Punkte einzufahren. Das Spiel war nun ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten und sowohl Weber im Pfanni-Tor als auch Kramer bei den Baslern konnten sich diverse Male mit fantastischen Aktionen auszeichnen. In der 46. Minute musste dann mit Bartenstein erneut ein Pfanni-Spieler die Strafbank aufsuchen, auch diese Strafe gab zu Diskussionen anlass. Mit der Wut im Bauch überstand das Heimteam aber auch dieses Unterzahlspiel. In der 50. Minute musste sich dann aber Torhüter Weber wieder geschlagen geben. Die Basler profitierten nach einem Ballverlust nach einem Pfanni-Freistoss, dabei schnappte sich Jolma den Ball und versenkte eiskalt zum 3:4 für die Gäste. Pfannenstiel versuchte in der Schlussphase alles und das heimische Publikum peitschte das Team richtig gehend nach vorne, doch der so verdiente Ausgleich wollte nicht mehr fallen. Auch ein fälliger Penalty wurde dem Team verwehrt, so sah man nach dem Spiel auch Pfanni-Seite nur hängende Köpfe. Dem Team kann kein Vorwurf gemacht werden, es hat eine engagierte Leistung gezeigt und dem haushohen Favoriten alles abverlangt. Dies sieht auch Torhüter Weber so: «Ich denke Basel hat sich den Abend bei uns gemütliche vorgestellt, leider hat es trotz einer fantastischen Teamleistung keine Punkte für unser Konto gegeben». Pfannenstiel muss die vielen guten Punkte aus dem Spiel gegen Basel nun in die kommende Doppelrunde vom nächsten Wochenende mitnehmen. Am Samstag, 10.11.2018 trifft das Team auswärts in Bellinzona auf Ticino Unihockey, ehe am Sonntag, 11.11.2018 ein weiteres Heimspiel gegen den UHC Sarganserland auf dem Programm steht.


Telegramme:

UHC Pfannenstiel – Unihockey Basel Regio 3:4 (1:2, 2:1, 0:1)
1:1 Luchsinger (Bier) / 2:3 Huber (Schellenberg) / 3:3 Stauffer (Forrer)
Aufstellung: P.Weber; Mangia (Ersatz); Schellenberg, Scheuner, Huber, Kyburz, Würmli; Bier, Klöti, F.Studer, Hottinger, Hafner; R.Weber, Lopez, Bartenstein, Scharfenberger, Luchsinger; Murk, Brunold, Stauffer, Forrer.
Strafen: R.Weber, Scheuner, Bartenstein (je 2 min)

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7. Runde UHC Grünenmatt - UHC Pfannenstiel (Forum, Sumiswald)
27.10.2018

 

Tabelle
1. Thurgau
18
+17
2. Basel
16
+11
3. Sarnen
15
+14
4. Gordola
15
+8
5. Ticino
12
+1
6. ULA
12
-1
7. Davos
10
+7
8. Sarganerland
8
-2
9. Pfanni
6
-6
10. Fribourg
5
-14
11. Red Devils
5
-17
12. Grünenmatt
1
-18

Nach einem schwachen Start und einem frühen 0:2-Rückstand kehrte der UHC Pfannenstiel das Spiel gegen den UHC Grünenmatt und gewinnt dieses wichtige Spiel souverän mit 9:5.

UHC Pfannenstiel gegen UHC Grünenmatt war das Duell der beiden Tabellenletzten nach der ersten Meisterschaftsphase. Entsprechend wichtig und wegweisend war dieses Spiel für beide Teams. Pfannenstiel verpasste den Start ins Spiel dann aber vollkommen. Zwei Unkonzentriertheiten nutzten die Emmentaler eiskalt zur 0:2 Führung aus. Die Zürcher Gäste liessen sich dadurch aber nicht verunsichern und glichen das Spiel in der 9. Spielminute durch zwei Tore innerhalb von 57 Sekunden aus. Die Torschützen waren Bartenstein nach einem schönen Ballgewinn von Luchsinger und Scharfenberger nach einer sehenswerten Freistossvariante. Pfannenstiel war nun definitiv im Spiel angekommen und auch das spielerisch bessere Team. Sie verpassten es aber die Chancen konsequent zu nutzen. Erst in der 15. Minute konnten die Zürcher wieder ein Tor bejubeln. Bier schloss aus der Halbdistanz ab und konnte Pfanni erstmals in Führung bringen. Mit diesem 3:2 ging es auch in die erste Pause. Das Mitteldrittel begann dann wieder ausgeglichener und so konnte Grünenmatt in der 27. Minute durch Mucha den Ausgleich erzielen. Die Reaktion erfolgte aber postwendend. Lopez, der an diesem Abend gefühlt keinen Zweikampf verlor, tankte sich auf der Seite durch und spielte in der Mitte Scharfenberger frei, der eiskalt abschloss. Keine vier Minuten später war es Bartenstein, der einen Abpraller zum 5:3 verwerten konnte. Bis zur zweiten Pause fiel auf beiden Seiten noch je ein Tor. Für Grünenmatt traf Arm und für Pfannenstiel Luchsinger. So hiess es vor Beginn des letzten Drittels 6:4 für die Gäste. Somit war Grünenmatt gefordert aktiver aufzutreten, jedoch war es weiterhin Pfannenstiel, dass die besseren Chancen besass. In der 51. Minute fiel dann die Vorentscheidung. Scheuner mit einem gezielten Flachschuss und Bartenstein in die rechte obere Torecke erhöhten für Pfanni auf 8:4. Zwar konnte Arm mit einem sehenswerten Abschluss unter die Querlatte nochmals verkürzen. Für den Schlusspunkt war dann aber Moser, der Berner in den Zürcher Reihen, verantwortlich. Er versenkte einen Nachschuss zum 9:5 Schlussresultat. So konnte Pfannenstiel nach den ersten beiden Meisterschaftsrunden endlich wieder Punkte einfahren und einen wichtigen Vollerfolg feiern. Luchsinger, der sich ein Tor und fünf Assist gutschreiben lassen konnte, meinte nach dem Spiel: „Es hat Spass gemacht und dieses Erfolgserlebnis war wichtig für das Team“.
Nun geht es Schlag auf Schlag, am kommenden Samstag um 19:00 Uhr wartet für den UHC Pfannenstiel im Heimspiel in Egg niemand geringerer als das Spitzenteam Unihockey Basel Regio, ein harter Prüfstein für das neu gewonnene Selbstvertrauen von Pfanni.

Telegramme:

UHC Grünenmatt – UHC Pfannenstiel 5:9 (2:3, 2:3, 1:3)
2:1 Bartenstein (Luchsinger) / 2:2 Scharfenberger (Luchsinger) / 2:3 Bier (Hafner) / 3:4 Scharfenberger (Lopez) / 3:5 Bartenstein (Luchsinger) / 4:6 Luchsinger (Scharfenberger) / 4:7 Scheuner (F.Studer) / 4:8 Bartenstein (Luchsinger) / 5:9 Moser (Luchsinger)
Aufstellung: P.Weber; Mangia (Ersatz); Schellenberg, Klöti, Huber, Kyburz, F.Studer; Bier, Spälti, Hottinger, Hafner, Moser; R.Weber, Lopez, Bartenstein, Scharfenberger, Luchsinger; Scheuner, Brunold, Zollinger, Forrer.
Strafen: Bier (2 min)

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6. Runde UHC Pfannenstiel - Floorball Thurgau (3-fach Kirchwies, Egg)
06.10.2018

 

Tabelle
1. Sarnen
15
+15
2. Thurgau
15
+14
3. Basel
13
+7
4. Gordola
12
+7
5. ULA
12
+2
6. Ticino
9
-1
7. Sarganerland
8
+3
8. Davos
7
+2
9. Fribourg
5
-10
10. Red Devils
5
-15
11. Pfanni
3
-10
12. Grünenmatt
1
-14

Der UHC Pfannenstiel geht nach einer 2:5 Niederlage gegen den noch ungeschlagenen Co-Leader Floorball Thurgau auf dem 11. Tabellenrang in die Nationalmannschaftspause.

Das Heimteam aus dem Zürcher Oberland begann äusserst konzentriert und war gewillt möglichst keine Gegentore zu erhalten. Dies gelang im ersten Drittel über weite Strecken sehr gut. Auch offensiv vermochte Pfannenstiel Akzente zu setzen, so traf Hottinger in der 7. Spielminute nur den Pfosten und auch Moser, Würmli und Bartenstein hatten sehr gute Chancen einen Treffer zu erzielen. Gleichzeitig kam aber auch Thurgau zu diversen Grosschancen, zum einen scheiterten sie aber am eigenen Unvermögen oder am stark spielenden Pfanni-Hüter Weber. Das erste Tor fiel dann in der 17. Spielminute durch Altwegg. Dieser brauchte die Thurgauer Gäste mit einem unhaltbar abgelenkten Schuss mit 0:1 in Führung. Dies sollte dann auch das Pausenresultat sein. Bereits im ersten Drittel zeigte sich, was Torhüter Weber zu Spielende zu Protokoll geben sollte: «Wir haben gut mitgespielt, jedoch müssen wir effizienter werden und weiter an unserem Killerinstinkt vor dem gegnerischen Tor arbeiten». Im Mitteldrittel erzeugte dann Thurgau mehr Druck und konnte in der 28. Minute durch Lienert nicht unverdient auf 0:2 erhöhen. In Hälfte zwei des Mitteldrittels, waren es dann noch Pfister und der Finne Viitala im Powerplay, die auf 0:4 für die Gäste erhöhen konnten. Pfannenstiel kämpfte einmal mehr aufopferungsvoll, doch die kleinen Fehler wie ein Anstechen des Gegners oder ein Ballverlust in der Mittelzone wurden eiskalt bestraft. Es blieben aber noch 20 Spielminuten um das unmögliche möglich zu machen. Pfannenstiel nahm nun einige Umstellungen vor und wollte offensiv mehr Druck erzeugen. Den ersten Treffer in Drittel Nummer 3 erzielte aber der Schwede Strandljung mit einem eiskalt verwendeten Strafstoss. Das Heimteam gab sich aber nicht auf und konnte nur 21 Sekunden später durch Topscorer Stauffer den ersten Treffer erzielen. Trotz grossen Bemühungen und viel Druck auf das Tor von Altwegg konnte Pfannenstiel bis zur Schlusssirene nur noch einmal jubeln. 90 Sekunden vor Schluss traf erneut Stauffer nach Vorlage von Luchsinger zum Schlussresultat von 2:5. Der Sieg von Floorball Thurgau geht definitiv in Ordnung. Dies sieht auch der zum Best Player ausgezeichnete Stauffer so: «5 Gegentore gegen Thurgau zu bekommen geht in Ordnung, doch wir müssen definitiv mehr als nur 2 Tore erzielen». An diesem Punkt müssen die Zürcher Oberländer nun in der dreiwöchigen Nationalmannschaftspause zwingend arbeiten. Pfannenstiel wird als Aussenseiter selten mehr Chancen haben als der Gegner, deshalb ist es umso wichtiger diese konsequent auszunutzen. Ob dies gelingt, kann das Team am 27.10.2018 auswärts gegen den UHC Grünenmatt zeigen.

Telegramme:

UHC Pfannenstiel – Floorball Thurgau 2:5 (0:1, 0:3, 2:1)
1:5 Stauffer (Luchsinger) / 2:5 Stauffer (Luchsinger)
Aufstellung: P.Weber; Ronner (Ersatz); Schellenberg, Klöti, Huber, Kyburz, Würmli; Bier, Spälti, Hottinger, Hafner, Bartenstein; R.Weber, Lopez, Stauffer, Moser Luchsinger; Delay, Scheuner, F.Studer, Zollinger, Forrer.
Strafen: Luchsinger, Bartenstein (je 2 min)

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5. Runde Regazzi Verbano UH Gordola - UHC Pfannenstiel (CST, Tenero)
30.09.2018

 

Tabelle
1. Sarnen
12
+12
2. Thurgau
12
+11
3. Gordola
12
+9
4. Basel
10
+3
5. ULA
9
0
6. Sarganerland
8
+6
7. Davos
7
+4
8. Ticino
6
-3
9. Red Devils
5
-11
10. Pfanni
3
-7
11. Fribourg
2
-13
12. Grünenmatt
1
-11

Der UHC Pfannenstiel startete gut ins Spiel und führte rasch mit 2:0, musste sich aber letztendlich den abgeklärt spielenden Tessiner von Regazzi Verbano UH Gordola mit 4:7 geschlagen geben und muss weiter auf die nächsten Punkte warten.

Der Beginn des Spiels verlief ganz nach dem Gusto der Zürcher. Bereits nach 118 Sekunden konnten sie nach dem ersten Abschluss von Moser mit 1:0 in Führung gehen. Nur 97 Sekunden später schlug es erneut hinter dem Gordola-Hütter Bacciarini ein. Lopez konnte aus der Halbdistanz auf 2:0 erhöhen. Gordola kam in der Folge besser ins Spiel, doch Pfannenstiel spielte abgeklärt und souverän. In der 9. Minute konnten dann aber auch die Tessiner das erste Mal jubeln. Nach einem Freistoss traf Castellani mittels Drehschuss zum Anschlusstreffer. Pfannenstiel baute nun leicht ab, was Gordola ausnutzte und so immer mehr Druck auf das Pfanni-Gehäuse entwickelte. In der 16. Minute konnte Vitali nach einem Nachschuss zum 2:2 ausgleichen. So stand es nach dem ersten Drittel 2:2 unentschieden, auf Grund der Spielanteile sicherlich verdient. Der Start ins zweite Drittel misslang dann Pfanni gründlich. In der 24. Spielminute sah sich Pfannenstiel erstmals mit einem Rückstand konfrontiert. Keine drei Minuten später vermochten die Zürcher aber zu reagieren und zwar in Person von Luchsinger, der den Ball mit einem Flachschuss in der weiten Torecke versenkte. Kurz nach Spielmitte konnte Gordola im Powerplay auflaufen. Diese Chance liess sich das Heimteam nicht nehmen und konnte durch den Finnen Kaerla wieder mit 4:3 in Führung gehen. Keine vier Minuten später war es erneut Vitali, der nach einem Abpraller am schnellsten zu reagieren vermochte und seine Farben mit 5:3 in Führung brachte. Bis zum Drittelsende fielen trotz Chancen keine weiteren Tore mehr. Pfannenstiel musste im letzten Drittel als aufdrehen, wollten die Zürcher noch Punkte aus der Südschweiz entführen. Dieses Unterfangen nahmen sie mit nur noch zwei umgestellten Linien in Angriff. Pfannenstiel spielte nun druckvoller und offensiver, so war der Anschlusstreffer von Captain Scharfenberger in der 47. Minute die logische Konsequenz. Er traf mit einem verdeckten Abschluss aus der Halbdistanz. Die Zürcher hatten nun die Oberhand, doch der Ball wollte nicht ins gegnerische Gehäuse. Besser machten es da die Tessiner. In der 53. Minute war es der tschechische Altmeister, der sich im Slot eiskalt zeigte und zum 6:4 einschoss. Dieser Treffer nahm Pfanni etwas den Wind aus den Segeln, zumal in der Schlussphase das Spiel auch noch von verschiedenen Strafen geprägt war. Für den Schlusspunkt war dann der stark spielende Vitali mit dem 7:4 für Gordola verantwortlich. So musste Pfannenstiel eine weitere Niederlage einstecken, der Unterschied zwischen den beiden Teams war nicht gross, doch Kleinigkeiten haben letztendlich den Unterschied ausgemacht und der Sieg von Gordola geht letztendlich in Ordnung. Dies sieht auch Stürmer Thomas Huber so: „Es hat sicherlich die effizientere Mannschaft gewonnen, daran müssen wir noch arbeiten.“
Die nächste Möglichkeit für Punkte hat Pfannenstiel am kommenden Samstag, 6. Oktober 2018 um 19:00 Uhr zu Hause gegen den Tabellenzweiten Floorball Thurgau.

Telegramme:

Regazzi Verbano UH Gordola – UHC Pfannenstiel 7:4 (2:2, 3:1, 2:1)
0:1 Moser (Schellenberg) / 0:2 Lopez / 3:3 Luchsinger / 4:5 Scharfenberger (Bartenstein)
Aufstellung: P.Weber; Mangia (Ersatz); Schellenberg, F.Studer, Huber, Moser, Würmli; Bier, Klöti, Hafner, Hottinger, Forrer; R.Weber, Lopez, Bartenstein, Scharfenberger, Luchsinger; Murk, Delay, Scheuner, Zollinger.
Strafen: R.Weber, Bier, Klöti, Moser (je 2 min)

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4. Runde Ad Astra Sarnen - UHC Pfannenstiel (Dreifachturnhalle, Sarnen)
22.09.2018

 

Tabelle
1. Thurgau
10
+10
2. Sarnen
9
+7
3. Gordola
9
+6
4. ULA
9
+5
5. Davos
7
+6
6. Basel
7
+1
7. Sarganerland
6
+5
8. Ticino
5
-2
9. Pfanni
3
-4
10. Red Devils
2
-14
11. Grünenmatt
1
-8
12. Fribourg
1
-12

Der UHC Pfannenstiel verliert gegen Unihockey Langenthal zwar knapp aber nicht unverdient mit 3:4. 20 Minuten mit Power und Emotionen reichten in der erneut gut gefüllten Kirchwies nicht für Punkte.

Nach der bitteren Niederlage am Vorabend gegen Ad Astra Sarnen war Pfannenstiel gegen Unihockey Langenthal gewillt dieses Mal Punkte einzufahren. Der Start gegen den letztjährigen Qualifikationsvierten verlief aber nicht wie gewünscht. Das Heimteam geriet früh unter Druck und konnte sich einige Male bei Torhüter Weber bedanken nicht früh in Rückstand zu geraten. Langenthal verstand es das Spiel souverän zu kontrollieren. Pfannenstiel trat zu passiv auf und konnte so auch kaum Emotionen ins Spiel bringen. Für die Zuschauer war das erste Drittel auf alle Fälle kein Leckerbissen und Tore bekamen sie auch keine zu sehen.
Dieses 0:0 sollte aber im zweiten Drittel nicht lange bestand haben. Als Kyburz in der 26. Spielminute auf die Strafbank wanderte, nutzten die Langenthaler das einzige Powerplay an diesem Abend eiskalt zur 1:0 Führung durch Känzig aus. Keine drei Minuten später erhöhte Moser mit einem schönen Schuss unter die Querlatte für die Gäste auf 0:2. Pfannenstiel vermochte nicht zu reagieren und machte zu oft die kleinen Sachen zu wenig konsequent bzw. zu wenig sauber. So war das 0:3 in der 35. Minute die logische Konsequenz. Es war eine Combo der ehemaligen Wiler-Akteure Dätwyler und Känzig. Dieses 0:3 aus Sicht von Pfannenstiel war dann auch das Pausenresultat. Die Einheimischen hatten nun nochmals 20 Minuten um Emotionen ins Spiel zu bringen und zu reagieren. In der 46. Minute war es dann endlich soweit. Der neu eingewechselte Hafner spielte auf Hottinger, der volley zum 1:3 versenkte. ULA reagierte aber mit grosser Klasse und konnte nur wenig später den alten Dreitore-Vorsprung erneut herstellen. Lang traf auf Zuspiel von Moser. Pfannenstiel riskierte nun alles und machte offensiv viel Druck, endlich war die gewünschte Intensität im Spiel. In der 56. Minute war es Topscorer Stauffer, der mit dem 2:4 Anschlusstreffer die Hoffnung ins Spiel zurückbrachte. Und 101 Sekunden vor Schluss traf Hafner nach schönem Querpass zum 3:4. Doch mehr war in diesem Spiel leider nicht mehr drin. Zu passiv und emotionslos waren die ersten beiden Drittel. Dies sahen auch die beiden Verteidiger Lopez und Klöti so. Lopez meinte klipp und klar: «Ein starkes Drittel reicht in dieser Liga nicht aus um am Schluss als Sieger vom Platz zu gehen». Klöti bliess ins selbe Horn: «Wir sind verhalten gestartet und dann nie richtig ins Spiel gekommen. Erst im letzten Drittel haben wir Emotionen ins Spiel gebracht und sind auch zu Chancen und Tore gekommen. Schade, denn wir wussten von Anfang an was wir machen mussten.»
Für Pfannenstiel war es ein bitteres und punkteloses Wochenende. Doch es gilt nun vorwärts zu schauen. Das Team hat schon viele andere Tiefschläge durchgestanden und freut sich nun auf das kommende Wochenende und das Auswärtsspiel am Sonntagabend, 30.09.2018 um 19:30 in Tenero gegen Regazzi Verbano UH Gordola.

Telegramme:

UHC Pfannenstiel – Unihockey Langenthal 3:4 (0:0, 0:3, 3:1)
1:3 Hottinger (Hafner) / 2:4 Stauffer (Lopez) / 3:4 Hafner (Luchsinger)
Aufstellung: P.Weber; Mangia (Ersatz); Schellenberg, Klöti, Huber, Kyburz, Moser; F.Studer, Murk, Hottinger, Bartenstein, Forrer; R.Weber, Lopez, Stauffer, Scharfenberger, Luchsinger; Bier, Hafner, Brunold, Würmli.
Strafen: Kyburz (2 min)

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3. Runde Ad Astra Sarnen - UHC Pfannenstiel (Dreifachturnhalle, Sarnen)
22.09.2018

 

Tabelle
1. Sarnen
8
+8
2. Basel
7
+8
3. Davos
7
+6
4. Thurgau
7
+4
5. ULA
6
+4
6. Gordola
6
+1
7. Sarganerland
3
-2
8. Ticino
3
-3
9. Pfanni
3
-3
10. Red Devils
2
-8
11. Fribourg
1
-7
12. Grünenmatt
1
-8

Der UHC Pfannenstiel verliert trotz aufopferungsvollem Kampf und der Gewissheit eigentlich alles richtig gemacht zu haben, gegen den Ligafavoriten Ad Astra Sarnen mit 2:5.

Die Anreise verlief wegen eines Car-Ausfalls nicht wie gewünscht, doch dadurch liess sich Pfannenstiel nicht aus dem Konzept bringen. Die Zürcher haben von Trainer Wernern einen ganz klaren Gameplan verordnet bekommen und diesen setzte das Team perfekt um. Zwar starte der Favorit aus Sarnen besser ins Spiel und setzte Pfanni in den ersten paar Minuten mächtig unter Druck, doch die Zürcher kämpften aufopferungsvoll, blockten die gegnerischen Abschlüsse konsequent und konnte sich im Notfall auf einen tadellos agierenden Torhüter Weber verlassen. Mit der Zeit kam Pfannenstiel immer besser ins Spiel und kam auch zu seinen Chancen. Eine solche nutzte Moser in der 12. Minute nach einem feinen Zuspiel von Luchsinger eiskalt aus. Mit diesem Rückstand schien Sarnen nicht gerechnet zu haben und auch nicht mit der harten Gegenwehr des vermeintlichen Underdogs. Das Resultat sollte aber bis zur ersten Drittelspause bestand haben.
Auch im zweiten Drittel, liess der UHC Pfannenstiel nicht nach. Im Gegenteil Pfannenstiel kontrollierte in den Anfangsminuten den Ball und setzte den Gegner mächtig unter Druck, so war der 2:0 Führungstreffer für das Auswärtsteam die logische Konsequenz. Es war Forrer, der nach einer schönen Kombination Hottinger freispielte, der den Ball im gegnerischen Gehäuse unterbrachte. Sarnen reagierte aber postwendend. Liikanen hämmerte den Ball mittels Distanzschuss zum Anschlusstreffer ins Pfanni-Gehäuse. In der Folge erarbeiteten sich beide Teams gute Chancen, die teils Tore hätten sein müssen. Doch Weber als auch Amrein retteten teils mirakulös. So lag auch nach 40 Minuten der grosse Aussenseiter noch mit 2:1 in Führung.
Pfannenstiel durfte sich im letzten Drittel also definitiv auf einen Sturmlauf von Sarnen gefasst machen. Doch über weite Strecken konnte Pfannenstiel diesen unter Kontrolle halten, dies vor allem durch unerbittlichen Einsatz in der Defensive. In der 48. Minute verlor Pfannenstiel einen Ball in der Vorwärtsbewegung und der ausländische Verstärkungsblock liess sich nicht zweimal bitten. Pass passte auf Markström, der unhaltbar zum 2:2 Ausgleich einschoss. Nach 51:36 hatte Pfannenstiel dann die erste Powerplay-Möglichkeit, doch die Chance blieb ungenutzt. So durfte das lautstarke Publikum eine spannende Schlussphase erwarten. Pfannenstiel war gewillt, angepeitscht von den eigenen Fans, eine grosse Überraschung zu schaffen und diese war zum greifen nah, bis aus heiterem Himmel eine 5-Minuten-Strafe gegen Zollinger ausgesprochen wurde. Leider war diese dann spielentscheidend. Zuerst traf Eronen mit einem schönen Hocheckschuss, ehe anschliessend noch zweimal von Wyl ins verlassene Pfanni-Gehäuse traf. Pfannenstiel stand also mit leeren Händen da und der Frust war bei allen ersichtlich. Dies hatte Pfanni definitiv nicht verdient. Trainer Werner meinte nach dem Spiel: «Ich bin extrem stolz auf jeden einzelnen Spieler, wir haben ein fantastisches Spiel gezeigt und wurden letztendlich um den verdienten Lohn gebracht». Auch der finnische Verstärkungsspieler von Sarnen Eronen zeigte Respekt für die Leistung für Pfanni: «Unser Gegner hat sehr gut gekämpft und uns keinen Meter geschenkt.»
Pfannenstiel wird aber den Kopf nicht in den Sand stecken, denn am morgigen Tag wartet bereits das zweite Spiel der Doppelrunde gegen Unihockey Langenthal. Spielbeginn ist um 16:00 Uhr in der heimischen Kirchwies in Egg.

Telegramme:

Ad Astra Sarnen – UHC Pfannenstiel 5:2 (0:1, 1:1, 4:0)
0:1 Moser (Luchsinger) / 0:2 Hottinger (Forrer)
Aufstellung: P.Weber; Mangia (Ersatz); Schellenberg, Klöti, Huber, Kyburz, Würmli; F.Studer, Murk, Hottinger, Bartenstein, Forrer; R.Weber, Lopez, Moser, Scharfenberger, Luchsinger; Spälti, Scheuner, Zollinger, Brunold.
Strafen: Zollinger (5 min)

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2. Runde Floorball Fribourg - UHC Pfannenstiel (Ste. Croix, Fribourg)
15.09.2018

 

Tabelle
1. Davos
6
+7
2. Sarnen
5
+5
3. Thurgau
5
+3
4. Basel
4
+5
5. ULA
3
+2
6. Ticino
3
0
7. Pfanni
3
0
8. Gordola
3
-1
9. Red Devils
2
-6
10. Fribourg
1
-5
11. Grünenmatt
1
-7
12. Sarganerland
0
-3

Der UHC Pfannenstiel kehrt das Spiel gegen den letztjährigen Playoff-Halbfinalisten Floorball Fribourg mit zwei Toren in den letzten 8 Spielminuten und gewinnt letztendlich verdient mit 7:6 in der Verlängerung.

Das Spiel startete ausgeglichen, dennoch konnten die Einheimischen bereits in der 5. Spielminute nach einem Bogenlauf von Stirnimann mit 1:0 in Führung gehen.
Pfannenstiel reagierte aber prompt und konnte gut zwei Minuten später durch Bartenstein zum 1:1 ausgleichen. Das Tor kam nach einem schönen Tempogegenstoss mit Scharfenberger zu Stande. Den Zuschauern wurde einiges geboten und sie konnten auch in der Folge weitere Tore bejubeln. In der 11. Minute führte ein Ballverlust von Pfannenstiel in der Vorwärtsbewegung zur erneuten Führung des Heimteams. Die Zürcher Gäste brauchten dieses Mal aber nur 64 Sekunden um das Spiel erneut auszugleichen. Klöti erzielte dabei sein erstes Tor im Dress des UHC Pfannenstiel. Im selben Stil ging es weiter, erneut verstrichen nur 41 Sekunden bis zum nächsten Tor. Erneut konnte das Heimteam vorlegen. In der Folge beruhigte sich das Spiel etwas. Kurz vor dem Pausenpfiff konnte jedoch Stauffer von einem Ballgewinn von Moser profitieren und zum verdienten 3:3 Ausgleich einschiessen. Pfannenstiel machte vieles richtig, musste aber dennoch gewisse Korrekturen am eigenen Spiel vornehmen um den Fribourgern nicht so viele gefährliche Distanzschüsse zuzugestehen. Im zweiten Drittel hatten die Zürcher Gäste dann mehr vom Spiel und waren perfekt auf den Gegner eingestellt. Doch etwas Zählbares resultierte trotz teils sehr guten Chancen nicht. Im Gegenteil, kurz vor der zweiten Drittelspause war es Zürcher, der entgegen dem Spielverlauf die Einheimischen mit 4:3 in Führung schoss. Pfannenstiel war also im letzten Drittel gefordert, wollten sie weitere Punkte einfahren. Stauffer brachte Pfannenstiel in der 44. Minute zurück ins Spiel. Er konnte den gegnerischen Torhüter nach einer feinen Einzelleistung bezwingen. Doch die Fribourger nutzten in der Folge zweimal die zu wenig konsequente Slotarbeit der Zürcher und konnten mit 6:4 in Führung gehen. War das die Vorentscheidung? Mitnichten, Pfanni reagierte prompt. Luchsinger erkämpfte den Ball in der Ecke und spielte Stauffer wunderschön frei, der eiskalt sein drittes persönliches Tor an diesem Abend erzielen konnte. In der 57. Minute folgte dann auch noch der verdiente Ausgleich für die aufopfernd kämpfenden Zürcher. Weber schoss aus der Distanz und Bartenstein vollendete mit einem Ablenker zum 6:6. Pfannenstiel hatte zwar kurz vor der Schlusssirene noch eine gute Chance, doch es fielen keine Tore mehr und so musste die Verlängerung entscheiden. Dort dauerte es dann nur 97 Sekunden ehe Hafner der gegnerischen Verteidigung entwischte und zum vielumjubelten Sieg für Pfanni einschoss. Die Freude war grenzenlos und der Sieg alles andere als gestohlen, sondern viel mehr der verdiente Lohn für eine starke Pfanni-Leistung. Stürmer Luchsinger meinte nach dem Spiel sichtlich zufrieden: „Wir waren auf Grund unserer starken Leistung letztendlich der verdiente Sieger“. Pfannenstiel steht nun nach zwei Spielen mit 3 Punkten da und konnte in beiden Spielen punkten, dies wollen sie auch an der Doppelrunde vom kommenden Wochenende gegen die beiden starken Gegner Ad Astra Sarnen (Samstag, 19:00 Uhr in Sarnen) und Unihockey Langenthal (Sonntag, 16:00 Uhr in Egg) tun.

Telegramme:

Floorball Fribourg – UHC Pfannenstiel 6:7 n.V. (3:3, 1:0, 2:3, 0:1)
1:1 Bartenstein (Scharfenberger) / 2:2 Klöti (Huber) / 3:3 Stauffer (Moser) / 4:4 Stauffer (Lopez) / 6:5 Stauffer (Luchsinger) / 6:6 Bartenstein (R.Weber) / 6:7 Hafner (Bartenstein)
Aufstellung: P.Weber; Mangia (Ersatz); Schellenberg, Klöti, Huber, Kyburz, Moser; Delay, Murk, Hafner, Hottinger, Bartenstein; R.Weber, Lopez, Stauffer, Scharfenberger, Luchsinger; F.Studer, Zollinger, Forrer.
Strafen: keine

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1. Runde UHC Pfannenstiel - Red Devils March-Höfe Altendorf (3-fach Kirchwies, Egg)
09.09.2018

 

Tabelle
1. Basel
3
+6
2. Davos
3
+5
3. Sarnen
3
+4
4. Gordola
3
+1
5. Thurgau
2
+1
6. Red Devils
2
+1
7. Ticino
1
-1
8. Pfanni
1
-1
9. Sarganerland
0
-1
10. Fribourg
0
-4
11. ULA
0
-5
12. Grünenmatt
0
-6

Der UHC Pfannenstiel verliert vor einer fantastischen und farbenfrohen Kulisse mit 341 Zuschauern ein an Dramatik kaum zu überbietendes Spiel mit 6:7 nach Verlängerung.

Nachdem beide Teams mit Einlaufkindern zu diesem Saisonstartspiel einliefen konnte es also los gehen. Obwohl Pfannenstiel von Beginn an stark drückte, war das erste Tor den Red Devils vorbehalten. Meier nutzte einen sauberen Querpass von Vapaniemi und brachte die Gäste bereits nach 177 Sekunden in Führung, sicher nicht den Start den sich Pfannenstiel vorgestellt hatte. Das Heimteam liess sich aber durch diesen Gegentreffer nicht beirren und spielte weiterhin attraktives Unihockey. In der 9. Spielminuten konnte Pfanni im Powerplay auflaufen und dieses nutzen sie nach 41 Sekunden eiskalt aus. Hafner spielte mit einem genialen Zuspiel Luchsinger frei, der für seine Farben den 1:1 Ausgleich erzielte. Das Spiel ging hin und her und beide Teams kamen immer wieder zu guten Chancen. In der 14. Minute nutze Eggeler einen Gegenstoss zur erneuten Führung für die Gäste aus, dies sollte dann zugleich auch das Pausenresultat sein. Pfannenstiel startete nach der Pause erneut besser und dieses Mal wurde der Einsatz auch mit Toren belohnt. Stauffer traf nach Zuspiel von Luchsinger in der 22. Minute zum erneuten Ausgleich und in der 28. Minute war es Studer, der einen Abschluss von Klöti im Powerplay zur erstmaligen Führung für das Heimteam ablenkte. Pfannenstiel hatte nun etwas die Oberhand, doch konnte keinen weiteren Profit daraus schlagen. Im Gegenteil, in der 36. erzielte Wildhaber den Ausgleich. Mit einem gerechten 3:3 ging es dann in den Pausentee. Das Spiel war völlig offen und die Spannung in der Halle war greifbar. Das letzte Drittel war keine 40 Sekunden alt, da war es der finnische Verstärkungsspieler Einiö, der die Gäste erneut in Führung brachte und es sollte noch schlechter kommen für das Heimteam. In der 44. Minute sah sich Pfanni einer doppelten Unterzahl gegenüber. Dies nutzen die Devils eiskalt aus und erneut war Einiö der Torschütze. Nun war das Heimteam definitiv gefordert. In der 50. Minute war es erneut Stauffer, der die Hoffnung ins Pfanni-Spiel zurückbrachte. Doch nur gut eine Zeigerumdrehung später nutzte Hindermann die Freiheiten, die ihm die Pfanni-Defensive liess und brachte die Gäste erneut mit zwei Tore in Führung. Doch Pfannenstiel gab nicht auf und zeigte viel Charakter. In der 53. Und der 55. Minute war es Stauffer mit seinen Toren 3 und 4, der Pfannenstiel wieder zurück ins Spiel brachte und für da Heimteam ausgleichen konnte. In der 58. Minute bekam das Heimteam nach einer Strafe gegen van Welie die Möglichkeit fünf Minuten in Überzahl zu spielen. Leider fehlte die Durchschlagskraft im Powerplay, im Gegenteil in den letzten Sekunden musste sich das Team bei Torhüter Weber bedanken, der Pfanni mirakulös in die Verlängerung rettete. Auch dort konnte die verbleibende Zeit im Powerplay nicht genutzt werden, zu breit und zu wenig entschlossen wurde das Überzahlspiel gespielt. In der Folge gab es Chancen auf beiden Seiten und als sich alle schon auf das Penaltyschiessen eingestellt hatten war es erneut der Finne Einiö, der 3 Sekunden vor Spielschluss das Spiel zu Gunsten der Gäste entschied. Der erste Punkt für Pfanni, aber es wäre auch mehr drin gelegen. Trainer Werner meinte dazu: «Wir haben ein über weite Strecken gutes erstes Saisonspiel gezeigt und die Zuschauer bestens unterhalten. Es gilt nun noch intensiv an den kleinen Dingen zu arbeiten, dann wird auch der erste 3er bald kommen.» Ähnlich sieht es Captain Scharfenberger «Kleinigkeiten haben entschieden, wir haben uns leider nicht mit 3 Punkten belohnt». Für den UHC Pfannenstiel geht es am kommenden Samstag, 15. September 2018 weiter auswärts in Fribourg gegen Floorball Fribourg.

Telegramme:

UHC Pfannenstiel – Red Devils March-Höfe Altendorf 6:7 n.V. (1:2, 2:1, 3:3, 0:1)
1:1 Luchsinger (Hafner) / 2:2 Stauffer (Luchsinger) / 3:2 F.Studer (Klöti) / 4:5 Stauffer (Luchsinger) / 5:6 Stauffer (Scharfenberger) / 6:6 Stauffer (R.Weber)
Aufstellung: P.Weber; Mangia (Ersatz); Schellenberg, Klöti, Huber, Kyburz, Würmli; Bier, Murk, Hafner, F.Studer, Bartenstein; R.Weber, Lopez, Stauffer, Scharfenberger, Luchsinger; Scheuner, Zollinger, Brunold, Moser, Forrer.
Strafen: Schellenberg, Bier (je 2 min)

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